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Artikel vom 03.09.2006

Reaktionen

Leserbriefe

Nebenbei bemerkt ist es der 300., den wir zum Anlass dieser redaktionellen Umschau nehmen

Von Redaktion



«Plus ou moins» die 300. Leserzuschrift auf webjournal.ch - die wenigsten zur Veröffentlichung gedacht, weil konkrete Korrespondenz. Als solche aber Ausdruck grossen Interesses, was fĂŒr die Redaktion auch viel (Gratis-)Arbeit hinter den Kulissen bedeutet!


Viele Reaktionen aus der Leserschaft kommen per eMail und sind in der ĂŒberwiegenden Zahl persönlich gefĂ€rbt oder nehmen auf einen ganz spezifischen Aspekt Bezug, weshalb diese Leserreaktionen zeigen: Mit den Texten von webjournal.ch kann man was anfangen; sie enthalten Salz und Pfeffer oder auch «nur» eine andere als die gĂ€ngige Sichtweise!

Bluffen muss man können heutzutage. Nur: das braucht Anstrengungen, die man gescheiter in Arbeit steckt, die man zeigen kann. Es gibt Internet-Seiten, auf denen «Erfolgsmeldungen» fast mehr Platz einnehmen, als das eigene Angebot an Texten. Wiederum andere Seiten sind eigentlich nichts anderes, als ein zufÀlliger Fokus auf TagesaktualitÀten, die irgendwelche Nutzer diskutieren.

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‱ Unsere Rubrik «Leserbriefe» mussten wir löschen, weil sie von Spamern angegriffen worden war. Leider sind auch die Abonnenten- und Newsletter-Formulare davon betroffen, die wir aber aus existentiellen GrĂŒnden (noch) nicht löschen. Bitte setzen Sie sich mit uns ĂŒber unsere Adressen info(ad)webjournal.ch oder jplienhard(ad)bluewin.ch in Verbindung - das garantiert einen viel sichereren Korrespondenzweg. Oder noch besser per Post: Verein webjournal.ch, Postfach, CH-4015 Basel. Beachten Sie bitte: (ad) steht fĂŒr @

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webjournal.ch braucht auf keine Quoten zu schielen, denn es ist werbefrei und nur gegenĂŒber sich selbst verantwortlich. Es kann sich erlauben, solche Themen, die anderswo heftig diskutiert werden, einfach auszulassen, weil wir da nicht auch noch ungefragt unseren Senf dazugeben brauchen oder wollen. webjournal.ch kann andere Aspekte aufgreifen, die niemand beachtet, die gegen den Strich und gegen die öffentliche Meinung gehen. Dann aber mit Pfiff und Schliff!

Wir sind jedoch keine Brunnenvergifter noch «Aufdeckungs-Journalisten». Uns liegt die Kultur, die Begegnung ĂŒber die Grenzen am Herzen, denn dies ist ein Ausdruck von LebensqualitĂ€t, worauf wir unseren Fokus legen. Unsere Auswahl scheint zufĂ€llig und ist es auch oft - weil wir ĂŒber sehr beschrĂ€nkte Finanzen verfĂŒgen und daher kein Korrespondentennetz unterhalten können, das wir bezahlen mĂŒssen. Wer fĂŒr uns schreibt, tut das freiwillig. In den Augen der Effizienzler ist das «dumm», weil «nĂŒt uuseluegt» - «nichts rausschaut» 

Wo «nichts rausschaut», da schauen wir rein - hier zwar um des Wortspiels willen. Doch oft und gern auch mal wirklich und ausfĂŒhrlich. Zum Beispiel zum Thema «EcomusĂ©e d‘Alsace», das als Prinzip eine sonderbare und grossartige Leistung ist, weil die ihm zugrundeliegende Idee und Erkenntnis verwirklicht worden war: Es wurde selbsternannt gehandelt und nicht offiziell oder berufen geredet!

Das webjournal.ch verzeichnete vor den Sommerferien und vor der Hitzewelle im Juni 2006 tĂ€glich um die 1‘500 unterschiedliche Besucher, die immer wieder mit schriftlichen Anfragen an die Redaktion gelangten. Was ĂŒbrigens sehr viel redaktionelle Zeit hinter den Kulissen erfordert, aber auch eine Dienstleistung unsererseits ist. Das hat sich herumgesprochen
 Insofern sind wir kein «Massenblatt», sondern ein «QualitĂ€tsblatt», denn unsere Leser sind Leser von Gewicht!

Dann und wann bekommen wir ein BlĂŒmlein zugeschickt, das wir gerne an unseren Bildschirm stecken. Und ab und zu einen Blumenstrauss, womit wir nicht unbedingt herumbluffen wollen, weil wir die oft sehr persönlich gehaltenen Zuschriften nicht durch ungefragtes Herumbieten entwerten wollen. Sind es zudem höchst prominente oder notable Absender, so sollen die sich auf unsere Diskretion im privaten Briefverkehr verlassen dĂŒrfen - zumal, wenn deren Inhalt ungewollte Reaktionen hervorrufen sollten. Was sowieso prinzipiell fĂŒr alle anderen Leserzuschriften auch gilt!

Am liebsten sind uns aber gleichwohl Zuschriften, womit wir etwas anfangen können: Ein Tip, eine ErgĂ€nzung, eine Adresse, eine ganz ungewöhnliche Neuigkeit, ein neues Buch, ein neuer Film, ein bevorstehendes Ereignis und insbesondere Hinweise auf ungewollte Tipp- und Tappfehler
 Ja und auch eine Indiskretion, wenn sie in einem Zusammenhang steht, der ein bedeutendes Interesse wecken oder eine offizielle Aussage widerlegen könnte: Wir erinnern an die bald 40 FĂ€lle des sogenannten «Enkeltricks» in Basel, wozu wir gerne Angaben ĂŒber Bankinstitute hĂ€tten, die fraglos alten Leuten, Opfern von gemeinen BetrĂŒgern, Unsummen ĂŒber den Schalter reichen!

Übrigens haben webjournal.ch-Texte auch noch einen anderen Sinn, der eben eine SpezialitĂ€t von webjournal.ch ist: Weil wir nicht Neuigkeiten nachjagen mĂŒssen, weil wir Inserate verkaufen mĂŒssen, um unsere Existenz bezahlen zu können, können wir uns auch ganz auf unsere Texte konzentrieren und sie so schön gestalten und formulieren, dass sie fĂŒr unsere Leser ein Genuss und nicht eine ĂŒbel gelittene Pflicht sind
 Wir haben es immer wieder mitgeteilt oder bestĂ€tigt erhalten, dass Leser sich unsere Artikel ausdrucken, um sie als ErholungslektĂŒre von der Infoflut zu knochentrockenen Pflicht- und Sachthemen aufzusparen.

Doch nach der langen Rede nun der kurze Sinn: Wir sind von einem neuen Leser entdeckt worden, der uns sofort ein pfundiges Kompliment zukommen liess, in Form eines Blumenstrausses - eines virtuellen allerdings -, womit wir nun auch zum VergnĂŒgen kommen dĂŒrfen, mit unseren angestammten Lesern «durch die Blume sprechen» zu können


Hier also ausnahmsweise publizieren wir das Kompliment unseres neuen Lesers, mit dessen EinverstÀndnis, selbstverstÀndlich, und mit Replik und Duplik. Dies der VollstÀndigkeit halber und zur Illustration unserer Diskretions-Gepflogenheiten!

Sehr geehrter Herr Lienhard

Per Zufall bin ich auf die Seite webjournal.ch gestossen, und habe mir gerade einige Ihrer Artikel zu GemĂŒte gefĂŒhrt - erfreulich, dass es heutzutage noch so kompetente und bewusst handelnde resp. schreibende Menschen gibt wie Sie!

Mit besten GrĂŒssen
P.H., Basel



Sehr geehrter Herr H.

FĂŒr Ihre Blumen, eigentlich sind es ein ganzer Blumenstrauss, danke ich Ihnen herzlich.

Es gibt Leute, die sind ganz anderer Meinung als Sie. Vielleicht sogar die Mehrheit der Leute, die von webjournal.ch Kenntnis haben (nicht die Leser von webjournal.ch!).

Herzliche GrĂŒsse


Sehr geehrter Herr Lienhard

Ich kritisiere gern und oft - da will ich mich auch an meinen Vorsatz halten, und ebenso mitteilen, wenn mir etwas gefÀllt...

Wenn Sie meine Reaktion aufnehmen wollen, dĂŒrfen Sie das natĂŒrlich - immerhin lese ich eben, dass Sie positive Reaktionen als eine Art «Applaus fĂŒr Journalisten» betrachten.

Mit besten GrĂŒssen
P.H., Basel


HĂŒbsch, nicht? Besten Dank Herr Hafner und auch, dass Ihr Brief uns wieder einmal Gelegenheit gibt, unseren Lesern von webjournal.ch fĂŒr Ihre Treue zu danken. Eingeschlossen diejenigen, die uns noch schreiben wollen, oder es in Gedanken schon mal getan haben


PS: Wir legen absolut Wert darauf, parteipolitsch völlig unabhÀngig zu sein, und stets so zu schreiben, wie es unsere Bildung und unser Wissen erlaubt und es unser selbsternannter Auftrag diktiert!

Von Redaktion



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