Nachricht vom 25.04.2019- 12:12

Deutsche Bundeskriminalpolizei bestätigt Attentatspläne auf Basler Rheinhafen

DNA, 25.4.2019.- Das Bundeskriminalamt Deutschland (BKA) bestätigt laut einer Flash-Meldung der elsässischen Tageszeitung «Les Dernières Nouvelles d’Alsace» vom Donnerstag, 25. April 2019, Attentatspläne des IS auf die Treibstofflager des Basler Rheinhafens Kleinhüningen.

Die britische Zeitung «Sunday Times» berichtete am 20. April 2019 erstmals von derartigen Plänen des IS (Islamischer Staat), die nun vom BKA bestätigt wurden. Die Zeitung habe seit dem 14. April Kenntnis eines Briefs eines IS-Kommandanten, adressiert an Abu Bakr al-Baghdadi, genannt «der Kalif». Darin sollen detailliert Pläne für einen Anschlag auf die Rheinhafen-Treibstofftanks empfohlen worden sein.

Das Schreiben sei auf einer Festplatte gespeichert gewesen sein, den die islamistischen «Gotteskrieger» bei der Flucht aus ihrer letzten syrischen Bastion zurückgelassen hatten. Auf der Festplatte waren auch Satelliten-Aufnahmen des Rheinhafens Kleinhüningen gespeichert gewesen.

Ziel der Attentatspläne sei gewesen, «eine wirtschaftliche Katastrophe» zu provozieren, wollte «Sunday Times» entschlüsselt haben. Der Anschlag hätte im Januar 2019 wahrscheinlich in Zusammenarbeit mit einer IS-Zelle in Deutschland ausgeführt werden sollen.

Auf Anfrage der «Badischen Zeitung» in Freiburg i.Br. bestätigte das BKA die Existenz der Festplatte und ebenso des beschriebenen Inhalts. Experten in Grossbritannien und in Deutschland seien nun daran, die Authetizität des Inhalts zu überprüfen und in Zusammenhang mit weiteren Informationen zu bringen.

Allerdings sind die Treibstofflager im Rheinhafen Kleinhüningen schon seit längerer Zeit leer und sollen entfernt werden. Denn die Treibstofflager sind zum rund vier Kilometer rheinaufwärts gelgenen Birsfelder Rheinhafen gezügelt worden. Der IS hätte wohl nur leere Tanklager gesprengt, was dann sowieso nicht zur «ökonomischen Katastrophe» geführt hätte…


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