Neue Artikel auf webjournal.ch

La Grande Guerre

Hollande und Gauck gedenken auf dem Hartmannsweiler-Kopf

100 Jahre nach Beginn des Ersten und 70 Jahre nach dem Ende des «Dreissigjährigen Krieges des 20. Jahrhunderts» ist das Vereinte Europa Wirklichkeit

Von Jürg-Peter Lienhard



Das seltene Licht- und Schattenspiel an diesem Felsspitz am Hartmannsweiler-Kopf, wirkt zusammen mit der «Landkartenflechte» wie die Silhouette eines Kriegers. Aufgenommen am 10. März 2014 und vor dem Hintergrund der elsässischene Ebene. © foto@jplienhard.ch


Hartmannsweiler-Kopf (Vogesen).- Wohl kein Treffen von Staatspräsidenten hatte je eine derart blutige Vergangenheit. Am Sonntag, 3. August 2014, dem 100. Jahrestag der deutschen Kriegserklärung an Frankreich, treffen sich der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck und Frankreichs Präsident François Hollande in den Vogesen zum gemeinsamen Gedenken an den Ersten Weltkrieg: Am Hartmannsweiler-Kopf in den Südvogesen im «Territoire de Thann» (Haut-Rhin). Für weiter hier klicken: Mehr...

Freizeitpark

Mit Fotoreportage am Schluss

«Parc du Petit Prince» eröffnet

«Sanfte Eröffnung» des Freizeitparkes auf den Ruinen des «Bioscope» im Elsass

Von Jürg-Peter Lienhard



Eingangspartie zum «Parc du Petit Prince», rechts davon einer der beiden Fesselballone, die bei schlechtem oder windigem Wetter aus Sicherheitsgründen «grounden» - wie schon am Pressetag vom 8. Juli 2014 geschehen. © foto@jplienhard.ch 2014


In den Ruinen des bankrott gegangenen Freizeitsparkes «Bioscope» im Kalibecken bei Ungersheim ist ein neues Projekt installiert worden. Wiederum ist es ein Themenpark, dessen Hauptattraktionen jedoch zwei Fesselballone und ein festinstallierter Ballon-Lift mit Freiluft-Bar sind. Das Thema ist der Novelle «Der Kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupérie entlehnt, dessen Figur dem Park auch den französischen Namen «Le Peitit Prince» verlieh. Die alten «Bioscope»-Gebäude und auch die kreisförmige Gartenanlage wurden grossenteils unverändert übernommen, gewissermassen «rezykliert» und mit neuen Filmen, Grafiken und viel Text bestückt. Lediglich sind die monumentalen Schilder am Eingang und an den Pavillons mit dem Titel «Le Petiti Prince» übermalt worden. Für weiter hier klicken: Mehr...

Ottokars Cinétips

Rassistisch motivierte Polizeigewalt

Der Film des Monats: Demnächst im «kult.kino Atelier» in Basel

Von Ottokar Schnepf



Michael B. Jordan als Oscar Grant


Mit «Fruitvale Station» kommt ein Film ins Kino, der mich erwischt hat, emotional sowieso, aber auch physisch: Gänsehaut, Tränen, Benommenheit nach dem Abspann und das Gefühl, dass der Film noch stundenlang in meinem Kopf weiterläuft. Für mehr hier klicken: Mehr...

Ecomusée d'Alsace

30. Jahrestag der Eröffnung

Ecomusée d’Alsace: zwiespältige Jubiläumsfeier

Wie die rechtspopulistische elsässische Politik einen Skandal verschweigt…

Von Jürg-Peter Lienhard



Foto vom Gründer des Ecomusée d'Alsace, Marc Grodwohl, aufgenommen 2011 im Büro von J.-P. Lienhard und vor dessen Elsass-Bibliothek. © foto@jplienhard.ch


So tun als ob - als ob alles im Sinne des Gründers Marc Grodwohl nach dessen erzwungenem Abschied weitergegangen ist und weitergeht. Kein Wort davon, dass man sein Verdienst und dasjenige seiner hochmotivierten Gründer-Equipe verleugnet und stattdessen der Bevölkerung am Oberrhein aus rechtspopulistischer Ranküne ein grossartiges Werk gestohlen hat… Für mehr hier klicken: Mehr...

Bildende Kunst

Carlo Aloë in der Licht Feld Gallery Basel

Ein Fall für die Gehirnforschung: Der Italo-Welschschweizer Basler Künstler reflektiert das visuelle und emotionale Sinnes-Bombardement seiner und unserer Umwelt

Von Jürg-Peter Lienhard



Carlo Aloë an der Vernissage seiner Ausstellung in der Lichtfeld Galleriy vom Samstag, 22. Februar 2014. © foto@jplienhard.ch 2014


Es gibt ihn schon lange in Basel und in der Basler Szene sowieso: Carlo Aloë. Und doch hat man jedesmal, wenn man ihn trifft, das Gefühl, dass er ein einsamer Mensch trotz seiner vielen Bekannten und Verehrer ist. Vielleicht ist es die Einsamkeit des Genies, das stets etwas mehr sieht und realisiert, was scheinbar banal oder nebensächlich und doch verräterisch oder gar entlarvend ist?
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Bücher

Buchhandlung Chapitre in St-Louis gerettet

Das Ehepaar Philippe und Claude Hosotte sind die Retter aus ganz persönlicher Kulturverantwortung gegenüber der französischen Literatur und Buchwelt

Von Jürg-Peter Lienhard



Das Ehepaar Philippe und Claude Hosotte sind die neuen Betreiber der Buchhandlung Chapitre in St-Louis. Foto Jean-Christophe Meyer, Journal l'Alsace St-Louis © 2014


Gute Nachricht für Basler Kunden der französischen Literatur: Am Dienstag, 11. Februar 2014, öffnete die Buchhandlung Chapitre an der avenue Charles De Gaulle 5 in Saint Louis (bei der Hauptkreuzung) wie gewöhnlich um 9 Uhr morgens die Geschäftstüre. Wie gewöhnlich? Nein, im Laden war eine euphorische Hektik ausgebrochen: Das Handelsgericht in Paris hatte das Konzept des Ehepaares Philippe und Claude Hosotte gutgeheissen, womit diese Filiale aus der failliten Buchhandlungskette herausgelöst und weiterbetrieben werden kann. Für mehr hier klicken: Mehr...

Grenzgänger

Mit grosser Fotoreportage

Bemerkenswert geordnete Autobahnblockade

Keine Zwischenfälle, aber stundenlanges Verkehrschaos im elsässischen Grenzgebiet bei Basel

Von Jürg-Peter Lienhard



SAINt-LOUIS.- Von der D105 aus aufgenommen: Das Tele reichte nicht aus, auch die Hintersten und Letzten aufs Bild zu bannen. So viele demonstrierende Grenzgänger waren auf der A35 am Samstag, 1. Februar 2014, versammelt, um fotografiert zu werden. Denn den Fotogruss wollen sie nach Paris senden, womit sie der französischen Regierung bedeuten wollen, wie massiv sie gegen den geplanten staatlichen französischen Krankenkassenzwang aufbieten können. © foto@jplienhard.ch 2014

11’000 hatten sich via Internet eingeschrieben. Möglicherweise aber kamen weitaus mehr, denn als der Präsident der Grenzgänger-Vereinigung CDTF, Jean-Luc Johaneck, um 16 Uhr die Blockade vereinbarungsgemäss als beendet erklärte, hatten noch längst nicht alle Protestanten vermocht, sich dem Riesenheer auf der blockierten A25 beizugesellen: Einer unübersehbar langen Nachzüglerkolonne gelang es bis dahin nicht mehr, vom Besammlungsort des ehemaligen Kieswerks (la carrière) bei St-Louis sich hinter der Hauptmasse auf der Autobahn anzuschliessen. Für mehr hier klicken Mehr...

Kriminalität

Aktualisiert: Neue Fotos und textliche Erängzung

Rémy Zauggs Witwe wurde ermordet

Der Tod von Michèle Zaugg in Pfastatt bei Mulhouse bedeutet noch kein Ende des «Horrorszenarios»

Von Jürg-Peter Lienhard



Polizeilich versiegelte Haustüre auf dem Grundstück der Ermordeten Witwe Zaugg. © foto@jplienhard.ch 2014

Die 69-jährige Künstlerwitwe Michèle-Hélène Zaugg-Röthlisberger ist mit einem stumpfen Gegenstand von mindestens zehn Schlägen auf den Schädel ermordet worden. Wie der Mülhauser Staatsanwalt Hervé Robin webjournal.ch am Donnerstag, 23. Januar 2014, erklärte, tappen die Behörden bezüglich der Täterschaft noch völlig im Dunkeln. Es fehlt zudem jegliche Erkenntnis, die auf die Spuren der 45-jährige Tochter Pascale und eines Nachbarn führen könnten. Zu beiden hatte die Ermordete ein gespanntes Verhältnis. Für mehr bitte hier klicken: Mehr...

Ecomusée d'Alsace

Eric Jacob wird neuer Direktor des Ecomusée d'Alsace

Nach einer sechsjähigen Periode der Inkompetenz und Renommeebeschädigung sachte neuer Anfang im Freilichtmuseum

Von Jürg-Peter Lienhard



Eric Jacob, der neue Direktor des Ecomusée d'Alsace. Ein Mann des «Fadens», wie man im Elsass den Textilern sagt. Markenzeichen: seine Kleidung, die stets künstlerische Textilerzeugnisse sind. Fotografiert im Parc de Wesserling von © foto@jplienhard.ch 2014


UNGERSHEIM Lichtblick in der verworrenen Geschichte um das Ecomusée d’Alsace bei Mulhouse: Der frühere Direktor des Parks von Wesserling, Eric Jacob, ist zum neuen Leiter des elsässischen Freilichtmuseums berufen worden. Der Historiker aus dem Unterelsass ist perfekt zweisprachig und ein ausgewiesener Touristikfachmann. Auf ihn wartet eine schwierige Aufgabe. Für mehr hier klicken: Mehr...

Atomkraftwerke

Fessenheim soll «Vorzeigeprojekt» werden

Der Oberrheinrat will, dass der Abbruch des Atomkraftwerkes der Innovation und Forschung dient

Von Redaktion



Wegkreuz bei Fessenheim: Sinnbildaufnahme, die unterstreichen will, wie die Menschheit bedenkenlos mit Technik umgeht, bevor sie sich über deren Probleme bewusst ist. © foto@jplienhard.ch 2013


Der schweizerisch-deutsch-französische Oberrheinrat will die Ängste elsässischer Gemeinden vor einer Schliessung des Atomkraftwerks Fessenheim ernst nehmen. Mit einer Pressemeldung vom Dienstag, 10. Dezember 2013, fordert er Abklärungen, wie Fessenheim zu einem europäischen Vorzeigeprojekt für Innovation und Forschung im Bereich Rückbau von AKW werden kann. Hier klicken für mehr Mehr...

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