Neue Artikel auf webjournal.ch

Je suis Charly

Sarkozy lud den Geiselnehmer Amedy Coulibaly ins Elisée

Der ehemalige französische Staatspräsident empfing 2009 Arbeitslose aus den Banlieues, darunter den Mann, der für den Anschlag auf ein jüdisches Geschäft in Porte de Vincennes verantwortlich ist

Von Jürg-Peter Lienhard



Der Attentäter von Porte-de-Vincennes, Amedy Coulibaly, am 15. Juli 2009 in einem Porträt der Lokalausgabe von Grigny in Le Parisien, erschienen am Tag, bevor er vom französischen Staatspräsidenten empfangen wurde.


Porte de Vincennes.- Der 15. Juli 2009 war für den damals 27-jährigen Amedy Coulibaly aus Grigny nahe Paris ein grosser Tag: Zusammen mit neun weiteren jungen Leuten aus einem «alternativen Beschäftigungsprogramm» für problematische Banlieue-Quartiere lud ihn der damalige französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy (2007-2012) in die Hauptstadt ins Elisysée.
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Nachruf auf Charlie Hebdo

Je suis Charlie!

Was darf die Satire? Antwort von Kurt an Doris…

Von Redaktion




• Das schrieb die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Doris Leuthard (CVP), auf Twitter in Zusammenhang mit dem Terroranschlag vom Mittwoch, 7. Januar 2014, auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo: «Satire ist kein Freipass.»

• Und das schrieb Kurt Tucholsky vor vielleicht bald einmal hundert Jahren und gab sich selbst die Antwort auf die Frage: Was darf Satire? ALLES!

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WICHTIGE MITTEILUNG

Angriff verlangt Massnahmen

Ein Internet-Roboter hat unser Verwaltungsprogramm verseucht

Von Jürg-Peter Lienhard

Liebe Leserinnen und Leser von webjournal.ch

Weil unser Verwaltungsprogramm nun bald einmal 13 Jahre alt ist, hat unser formidabler Provider cyon.ch festgestellt, dass ein Roboter in unser Programm eingebrochen ist und dort unbemerkt «malware» plaziert hat, die sich von unserer site aus lawinenartig verbreiten könnte.
Zunächst hat der Provider unsere site komplett mit einem Maintenance-Passwort gesperrt, aber jetzt die Aufschaltung erneut zugelassen. Unter der Bedingung, dass wir raschmöglichst für Abhilfe sorgen. Denn unsere site könnte andere Kundschaft und damit den Ruf unseres Providers schädigen.

Ich bitte um Verständnis.

Ob es vorläufig helfen kann, dass wir alle Rubriken gesperrt haben, muss ein Programmierer demänchst abklären.

Die Artikel unserer Autoren bleiben erhalten, aber bis wann wir wieder publizieren können, ist völlig offen. Mehr...

Cinéma

Für eine Handvoll Filme mehr

Vor 30 Jahren verstarb Sergio Leone, der heute vor 50 Jahren den Italo-Western einläutete

Von Ottokar Schnepf



Als Mann ohne Namen in Leones Für eine Handvoll Dollar startet Clint Eastwood 1964 seine unaufhaltsame Karriere. Sein Spätwestern Unforgiven von 1992 ist eine Hommage an Leone und die von ihm geschaffene Filmfigur.


Abschätzend als Spaghetti-Western bezeichnet, haben die in Spanien und im damaligen Jugoslawien gedrehten Italo-Western das Western-Genre nachhaltig revolutioniert. Nicht nur wurden über 500 Filme dieser Gattung in Europa produziert, auch der US-Western hat sich stilistisch am Italo-Western orientiert.
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Cinéma

Überforderte Frauen

Western-Freunde dürfen sich freuen: Mit «Homesman» gleich zweieinhalb Stunden lang. Ab 18. Dezember im Kino Atelier.

Von Ottokar Schnepf



Unterwegs in einem Western-Road-Movie mit überraschendem Ausgang: Tommy Lee Jones als George Briggs und Hilary Swank als Mary Bee Cuddy.


Selten schaffen heutzutage Western den Weg in unsere Kinos. Das älteste Filmgenre der Kinogeschichte ist einfach nicht mehr gefragt. Doch Tommy Lee Jones ist es nach «Three Burials» (2006) nochmals gelungen, vor und hinter der Kamera mit «Homesman» einen ergreifenden Western zu liefern.
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Papst

Blitzschneller Papst-Besuch in Strassburg schürt Proteste

Jorge Mario Bergoglio, genannt Franziskus, kommt allein um dem Europaparlamant die Leviten zu lesen

Von Jürg-Peter Lienhard



Blitz-Auftritt auch einer Feme in der katholischen Strassburger Kathedrale am Vorabend des Papst-Besuches: Die junge Frau mit «oben ohne» hält die Europafahne in der rechten Hand, auf ihrem vorderen Torso hat sie den Protestspruch aufgemalt: «Anti Secular Europe»…


Wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Am Dienstag stattet Papst Franziskus dem Elsass einen Blitzbesuch ab. Nur gerade vier Stunden wird er in Strassburg weilen, wo er dem Europaparlament ins Gewissen reden und den Parlamentariern ihre Verantwortung in der europäischen Krise ins Bewusstsein zu rufen gedenkt. Wie der vatikanische Staatssekretär, Kardinal Pietro Parolin, gegenüber den Medien erklärte, wird der Papst die Jugendarbeitslosigkeit, die jeden Fünften unter den jungen Europäern betrifft, die «Marginalisierung der Alten» und der Flüchtlinge in seiner Rede thematisieren.

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Cinéma

Geprägt von Licht und Schatten

4 kg schwer und 6 cm dick präsentiert sich ein im Taschen-Verlag erschienenes Buch zum Film Noir

Von Ottokar Schnepf



«The Maltese Falcon» mit Mary Astor und Humphrey Bogart – der Startschuss zum Begriff Film Noir.


Der 1946 von französischen Filmkritikern eingeführte Begriff Film Noir zur Beschreibung einer besonderen Art von spannungsgeladenen Kriminalfilmen, die von 1941 bis 1959 in den USA gedreht wurden, hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Jetzt ist im Taschen-Verlag Hamburg ein pechschwarzes Buch über Film Noir erschienen, das bis anhin gedruckte Film-Bücher in jeder Beziehung in die Bibliothek verbannt.
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Freiwilligenarbeit

Nach Defekt: reparierte Aufschaltung vom 13.09.2014

Wie die Juden in der Region hin und her flüchten mussten

Das Judenhaus von Durmenach ist von Freiwilligen zu einem Dorfmuseum umgebaut worden und belegt den Ursprung der Basler Juden nach dem «Judenrumpel» von 1848

Von Jürg-Peter Lienhard



Ein richtiges Kleinod ist es geworden, das von freiwilligen Dorfbewohnern restaurierte Judenhaus mitten im Herzen Durmenachs. foto@jplienhard.ch © 2014


Aus Anlass der Einweihung des «Maison du Patrimoine de Durmenach» geheissenen Dorfmuseums am 14. September 2014 (10-30 Uhr) hat der örtliche Geschichtsverein eine Eröffnungs-Ausstellung eingerichtet, die sich der höchst bewegten Periode seiner Geschichte widmet: Dem Zusammenleben von drei Ethnien, bestehend aus einer überwiegenden jüdischen Bevölkerung und den Minderheiten von Katholiken und Zigeunern während des 19. Jahrhunderts.
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Kultur

Gustave Courbet in der Fondation Beyeler

Der «Vater der Moderne» im Museum für «moderne Kunst», zu sehen in Riehen bei Basel vom 7. September 2014 bis 18. Januar 2015

Von Jürg-Peter Lienhard



Sinnige Begrüssung zu Beginn des Rundgangs in der Courbet-Ausstellung: Der Titel ist auch der gleichnamige Titel eines der wichtigsten Courbet-Gemälde. Das hier ist es nicht, sondern es heisst: «Selbstbildnis mit Pfeife»… foto@jplienhard.ch © 2014


Nach seinem malerischen Geburtsort in der französisch-jurassischen Franche-Comté ist nun die Fondation Beyeler in Riehen an der Reihe, eine repräsentative Auswahl von 60 Bildern seines Schaffens zu präsentieren: Gustave Courbet (1819 bis 1877), ein «realistischer» Maler des 19. Jahrhunderts, den der Ausstellungs-Kurator Ulf Küster als «Vater der Moderne» bezeichnet. Das sei auch der Grund, weswegen dieser Künstler aus der Zeit des Übergangs von der Romantik zur Moderne ausgerechnet in diesem «Museum der Moderne» ausgestellt wird. Während bei Beyeler vor allem Courbets Porträts und Landschaften gezeigt werden, zeigt gleichzeitig das Genfer Musée Rath das Werk seiner letzten Lebensjahre. Für weiter hier klicken: Mehr...

Wissenswertes

Ornans hat eine bewegte Geschichte

Der Geburtsort des Künstlers Gustave Courbet, General Guisan und elsässische Internierte in der Schweiz spielten eine entscheidende Rolle im Zweiten Weltkrieg

Von Jürg-Peter Lienhard



Ornans mit dem Courbet-Gebäude am Ufer der Loue.


Wenn am 7. September 2014 in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel das ehemals skandalträchtige und noch heute aufregende Gemälde von Gustave Courbet an der ihm gewidmeten Sonderausstellung gezeigt wird, dürften die Besucher auch etwas mehr über den Geburtsort des Künstlers erfahren: Was Ornans mit General Guisan zu tun hat, beispielsweise… Für mehr hier klicken: Mehr...

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