Neue Artikel auf webjournal.ch

Nachruf

Max Gschwend, Ballenberg-Initiant hochbetagt gestorben

Genannt «Buurehuus-Gschwend» war er einer der ersten, der die ländliche Bau- und Wohnkultur erforschte - zumal im Sundgau

Von Jürg-Peter Lienhard



✝ Max Gschwend. foto@jplienhard.ch 2016


Der Initiant des Schweizerischen Freilichtmuseums Ballenberg ob Brienz starb am 29. Dezember nach kurzer Krankheit 99-jährig, wie seine Familie am Mittwoch, 13. Januar 2016, bekanntgab. Er begann seine Laufbahn als promovierter Geograf, war dann zunächst Gymnasiallehrer in Basel. Sein Interesse für Bauernhäuser, zumal anfänglich jene von Allschwil, trug ihm bei den Schülern und den Volkskundlern den Spitznamen «Buurehuus-Gschwend» ein. Für mehr hier klicken: Mehr...

Musik

Aktulisierte Version von 13 Uhr

Pierre Boulez 90-jährig gestorben

Der französische Komponist war mit Basel und daselbst mit der Paul-Sacher-Stiftung eng verbunden

Von Redaktion



Fotoporträt Pierre Boulez vom 28. April 2011 von Jürg-Peter Lienhard aufgenommen vor dem Bischofshof in Basel kurz vor einer Veranstaltung der Paul-Sacher-Stiftung zusammen mit Heinz Holliger und Peter Hagmann. Weitere Fotos am Schluss des Artikels© foto@jptlienhard.ch 2016


Der Komponist und Dirigent Pierre Boulez starb nach langer Krankheit, wie seine Familie am Mittwoch, 6. Januar 2016, mitteilte. Für mehr hier klicken Mehr...

Fasnacht

Die Basler Fasnachtsplakette 2016 ist ein Daumenkino

Der Grafiker Guido Happle erhielt unter 61 Entwürfen von 10 Damen und 36 Herren den Zuschlag für die Realisation, zu der er auch gleich das Motto mitlieferte: «Mer mache dicht»

Von Jürg-Peter Lienhard



Duumekino: Serie der Plakette 2016 der Basler Fasnacht mit dem Motto: «Mer mache dicht». © foto@jplienhard.ch 2015


Was für ein origineller Einfall: Die Blagedde 2016 ist ein Daumenkino, das mit der Bronzenen anfängt und bis zum Bijou jeweils eine fortschreitende Sequenz zeigt. Das Thema sind die Innenstadtgeschäfte, wovon viele mit langer Tradition den Rolladen runterrasseln mussten. Eben «dicht gemacht» haben, was nun auch das Motto der Basler Fasnacht 2016 ist: «Mer mache dicht». Für mehr hier klicken:
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Oper

Conchita Wurst als Papageno in der Basler «Zauberflöte»

Die Premiere von Mozarts letzter Oper am Theater Basel hat das Publikum zwar wohlwollend anhaltend applaudiert, aber die Regie entzauberte die «Zauberflöte»

Von Jürg-Peter Lienhard



Gewöhnungsbedürftige Kostüme in der Basler Inszenierung der «Zauberflöte»: Zum Beispiel Papagenos Tunten-Kostüm, selbst wenn der Vogelfänger gemäss der überlieferten Abbildung der Wiener Uraufführung nicht viel bizarrer ausgesehen hat. Fotos zVg Sandra Then


Nach einer sensationell beeindruckenden «Chowanschtschina» mit ihren wuchtigen Bühnenbildern und dem Grossaufgebot an Mitwirkenden, durfte das Opernpublikum am Samstag, 19. Dezember 2015, im Theater Basel der zweiten Opernpremiere der neuen Direktions-Aera unter Andreas Beck sehr gespannt entgegensehen. Optisch ist die «Zauberflöte» aber, gelinde gesagt, sehr gewöhnungsbedürftig, während sie musikalisch und gesanglich die Erwartungen erfüllt und mit einigen Höhepunkten gar brilliert. Für mehr hier klicken:
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Museographie

Mit ausführlicher Dokumentation zum downloaden

Das neue Museum Unterlinden ist ein Knüller

Die internationale Öffentlichkeit darf in Colmar das umgebaute weltberühmte Haus noch vor dem französischen Staatspräsidenten besichtigen

Von Jürg-Peter Lienhard



Eine von Mathias Grunewalds Tafeln des Issenheimer Altars mit der Kreuzigung Christi. foto@jplienhard.ch © 2015


Der Issenheimer Altar, das bedeutendste Werk der sakralen abendländischen Kultur der Renaissance, das häufig auch in der modernen Kunst zitiert wird, hat mit einem Umbau und einem Neubau des Basler Architekturbüros Herzog + De Meuron eine hochinteressante Aufwertung erfahren: Das weltbekannte Unterlinden-Museum in Colmar wird nach fast dreijähriger Um- und Neubauphase am Samstag, 12. Dezember 2015, der Öffentlichkeit zugänglich sein, wenngleich noch mit ein paar wenigen Einschränkungen als Folge baulicher Kosmetik. Der Umbau ermöglicht die Präsentation vieler wegen Platzmangels nicht gezeigter Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart.



Blick über die Sinn zu den Neu- und Umbauten von Herzog + De Meuron: Im Hintergrund der Neubau, davor das umgebaute Badhaus und im Vordergrund eine architektonische Spielerei, die die Funktion eines «Schaufensters» auf die geplanten Wechselausstellungen hat. foto@jplienhard.ch © 2015

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Ottokars Cinétips

Verabschiedung

Ottokar Schnepf verabschiedet sich vom Filmjournalismus

Interview mit dem ältesten Filmjournalisten der Schweiz zu seinem «Leben für das Kino»

Von Redaktion



Ottokar Schnepf, Filmjournalist für webjournal.ch. foto@jplienhard.ch © 2015

Mit seinen 77 Jahren ist Ottokar Schnepf nicht nur der älteste Filmjournalist der Schweiz, sondern auch der Mitarbeiter von webjournal.ch, der seit 2003 unserem Internet-Portal gewissermassen die Stange hält. Zumal er ja selbst den ehemals in Basel berühmtesten Filmkritiker Claude R. Stange (nebst Heinrich Burckhardt) als einen seiner beiden Mentoren bezeichnet. Nun hat sich unser Ottokar Schnepf altershalber und leider auch als einer der «letzten Mohikaner» unserer hervorragenden Autorenschaft entschlossen, sich aus der aktiven Publizistik zurückzuziehen. Für Mehr hier klicken:
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Jubiläum

Brigitte Bardots Liebeserklärung an Alain Delon

«Brigitte nationale» gratuliert dem «eiskalten Engel» zum 80. Geburtstag - aber auch J.-M Le Pen, mit dem er «tief befreundet» ist

Von Redaktion



Alain Delon 2013. Foto wikipedia.org


«Bon anniversaire, mon Alain. Je t’aime 80 fois», schreibt die National-Ikone des französischen Films an Ihren Kollegen Alain Delon, mit dem sie denselben mythischen Status in Frankreich und international teilt. «Du bist das lebende Symbol des Meisterwerkes das Frankreich in dem Jahrhundert hervorbrachte, das wir zusammen erlebten.» In ihrer überschwänglichen Liebeserklärung aus Anlass des 80. Geburtstages von Delon am Sonntag, 8. November 2015, der übrigens nur ein Jahr jünger als die ebenso berühmte Filmschauspielerin ist, nennt sie ihn «diesen Adler mit zwei Köpfen, Yin et Yang, der Beste und der Schlimmste, der mir gleichzeitig unnahbar und doch nahe wirkt, kalt und bennend»… Für Mehr hier klicken: Mehr...

Dreiland

Eine Botschafterin für das Dreiland

Der Internet-Blog «Dreiland-News», eine Schüler-Initiative aus St-Louis, will die Jugend der drei Länder ansprechen

Von Jürg-Peter Lienhard



Der Jugend gehört die Zukunft, und sie muss sich für die grenzüberschreitende Begegnung und zur Überwindung der Grenzen in den Köpfen einsetzen. Foto: Guy Greder, Journal L’Alsace 2015


Die Jugend des Dreilands hat ihre eigenen Vorstellungen von Information für ihre Bedürfnisse. Für die Schüler von St-Louis war der Schritt zu einer eigenen Plattform daher nicht weit. Einer ihrer Lehrer, Samuel Baumann, gab ihnen lediglich technischen und organisatorischen Support, und schon war der von den Schülern in eigener Regie und mit eigenen Beiträgen gestaltete Blog aufgeschaltet: «Dreiland News» heisst die Plattform, und um sie auch breiter grenzüberschreitend zu aktivieren, haben die Schüler am Samstag, 24. Oktober 2015, in Bartenheim die Wahl der «Miss Dreiland» organisiert. Sie soll während ihrer «Regentzeit» eine aktive «Botschafterin des Dreilands» sein und die Jugend jenseits der drei Grenzen per Blog zusammenführen.



Elodie Raedersoff aus dem Elsass ist die erste Botschafterin des Dreilandes, zu der sie in Bartenheim von den Dreiland-News-Bloggern gewählt wurde. Foto; © foto@jplienhard.ch 2015 Für mehr hier klicken:

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Theater Basel

Korrigenda: Rolf Romei singt den Andrei

Basler Theater eröffnet grossartig mit «Chowanschtschina»

Eine echt grosse Kiste mit Massenszenen, lebensechten Bahnhof-Kulissen, aber voller Poesie trotz beklemmend aktuellem Bezug - Oper vom Feinsten

Von Jürg-Peter Lienhard



Vladimir Matorin (rechts) als Chowanski, der Anführer der Strelitzen. Gossartiger Bass und auch glaubhaft als Schauspieler. Foto Simon Hallström zVg


Nach einer wundervollen Ouvertüre, die das Morgenrot am Moskwa-Fluss heraufzaubert, könnte das erste Bild der Oper «Chowanschtschina» nicht verstörender wirken. Und kaum treten die ersten Protagonisten auf, wird ganz schnell klar, worum es geht: Um einen Machtkampf, den brutale Anführer sich anschicken, für sich zu entscheiden - auf Kosten des Volkes. In dem grossen historischen Drama von Modest Petrovitch Mussorgski aus den späten 1870-er Jahren gibt es somit jede Menge Bezüge zur Gegenwart, zum Flüchtlingsdrama, zum Ukraine-Konflikt, aber auch zur Liebe. Und eine Pointe dabei ist, dass der Regisseur Russe und der Dirigent Ukrainer ist. Vorweg aber: eine begeisternde Leistung des ganzen Ensembles, zumal in russischer Sprache gesungen wird. Für mehr hier klicken:
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Wahlen 2015

Wer sind die Nichtwähler?

Die Stimmabstinenten hätten Wesentliches zum Resultat beitragen können

Von Redaktion



Manchmal sagt eine Karikatur mehr als tausend Worte. Deshalb beschränken wir uns hier auf die Abbildung einer satirischen Grafik, die vom schweizerischen Satiremagazin «Der Nebelspalter» erstellt worden ist. Und hoffentlich nimmt uns der Nebelspalter-Verlag das Zitat nicht übel…
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