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Kultur

Gustave Courbet in der Fondation Beyeler

Der «Vater der Moderne» im Museum für «moderne Kunst», zu sehen in Riehen bei Basel vom 7. September 2014 bis 18. Januar 2015

Von Jürg-Peter Lienhard



Sinnige Begrüssung zu Beginn des Rundgangs in der Courbet-Ausstellung: Der Titel ist auch der gleichnamige Titel eines der wichtigsten Courbet-Gemälde. Das hier ist es nicht, sondern es heisst: «Selbstbildnis mit Pfeife»… foto@jplienhard.ch © 2014


Nach seinem malerischen Geburtsort in der französisch-jurassischen Franche-Comté ist nun die Fondation Beyeler in Riehen an der Reihe, eine repräsentative Auswahl von 60 Bildern seines Schaffens zu präsentieren: Gustave Courbet (1819 bis 1877), ein «realistischer» Maler des 19. Jahrhunderts, den der Ausstellungs-Kurator Ulf Küster als «Vater der Moderne» bezeichnet. Das sei auch der Grund, weswegen dieser Künstler aus der Zeit des Übergangs von der Romantik zur Moderne ausgerechnet in diesem «Museum der Moderne» ausgestellt wird. Während bei Beyeler vor allem Courbets Porträts und Landschaften gezeigt werden, zeigt gleichzeitig das Genfer Musée Rath das Werk seiner letzten Lebensjahre. Für weiter hier klicken: Mehr...

Wissenswertes

Ornans hat eine bewegte Geschichte

Der Geburtsort des Künstlers Gustave Courbet, General Guisan und elsässische Internierte in der Schweiz spielten eine entscheidende Rolle im Zweiten Weltkrieg

Von Jürg-Peter Lienhard



Ornans mit dem Courbet-Gebäude am Ufer der Loue.


Wenn am 7. September 2014 in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel das ehemals skandalträchtige und noch heute aufregende Gemälde von Gustave Courbet an der ihm gewidmeten Sonderausstellung gezeigt wird, dürften die Besucher auch etwas mehr über den Geburtsort des Künstlers erfahren: Was Ornans mit General Guisan zu tun hat, beispielsweise… Für mehr hier klicken: Mehr...

Rechtspopulismus

Junge SVP ruft zu Denunziantentum auf

Das «Projekt Freie Schulen» will genau das Gegenteil und fordert «demokratisch» Nazi-Methoden

Von Jürg-Peter Lienhard



Das Denunzianten-Projekt der JSVP «Freie Schulen» hat ein Vorbild: Karikatur im Nazi-Hetzblatt «Stürmer» (1934) zur Entfernung der jüdischen Lehrkräfte aus den Schulen. Quelle: «watson.ch»


Das böse Wort «denunzieren» kommt zwar auf der soeben lancierten site der Jungen SVP (JSVP) «Freie Schulen - Stopp der politischen Indoktrination» nicht vor. Kunststück, denn Denunziation ist so das übelste Vergehen, was man in einer zivilisierten, demokratisch konstituierten Gesellschaft begehen kann. Tatsächlich hat die JSVP eine «Online-Meldestelle» in petto, womit die Jung-Rechts-Rechten «der politisch einseitigen Beeinflussung an Schweizer Schulen den Riegel schieben will». Für mehr hier klicken Mehr...

Marché concours

«Franchement» - Basel am «Marché concours»

Der jurassische Präsident Juillard forderte vom anwesenden Bundespräsidenten eine neue Volksabstimmung zur Beziehung Schweiz und EU

Von Jürg-Peter Lienhard



Bundespräsident Didier Burkhalter und Gattin beehrte den Marché concours mit einer Stippvisite und einer Rede am Bankett vom Sonntag. foto@jplienhard.ch


Was Pferdestärke betrifft, dürfte der «Marché concours» in Saignelégier jeden Porsche oder Lamborghini alt aussehen lassen: Rund 1’000 Pferde nahmen am vergangenen Wochenende in der «Hauptstadt» der Franches Montagnes» an diesem traditionellen Treffen der «Freiberger»-Rösseler teil, das als besonderen Höhepunkt die meist spektakulären Darbietungen des Gastkantons Basel-Stadt zu bieten hatte und über 42’000 Besucher trotz vorausgegangener Unwetter anlocken konnte. Bundespräsident Didier Burkhalter legte gar extra einen Zwischenstopp auf seinem Weg an die Filmfestspiele von Locarno in Saignélégier ein, wo er vor dem grossen Umzug vom Sonntag als Gastredner des Banketts in der «manège» teilnahm. Für mehr hier klicken: Mehr...

La Grande Guerre

Mit Fotoreportage am Schluss

Die Jugend stahl beinahe Gauck und Hollande die Schau

Die beiden Staatspräsidenten von Deutschland und Frankreich legten am Sonntag, 3. August 2014, auf dem Hartmannsweilerkopf den Grundstein für ein deutsch-französisches Gedenk-Museum

Von Jürg-Peter Lienhard



Das deutsche Mädchen verliest die zuvor von ihrem Kollegen französisch vorgetragene Friedensbotschaft, die aus Anlass des 100. Gedenktages des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges von 100 Jugendlichen aus beiden Ländern gemeinsam erarbeitet wurde und die sie am 3. August 2014 ihren Staatspräsidenten am Hartmannsweilerkopf übergaben. foto@jplienhard.ch


Uffholtz/Wattwiller.- Das haben Journalisten gerne. Wenn an einem hochoffiziellen Staatsakt das Programm ganz anders verläuft, als im voraus verschickten vorgesehen. Am Gedenkanlass in den Vogesen zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkrieges legten die beiden Staatspräsidenten François Hollande und Joachim Gauck ihre Hände gemeinsam auf dem Grundstein des künftigen Museums «HWK» aufeinander. «HWK» steht für Hartmannsweilerkopf, der Gedenkstätte für einen der unsinnigsten Kriegsschauplätze in den beiden ersten Kriegsjahren. Sie hatten zuvor an einem grossen Zeremoniell über der Krypta und dem riesigen Soldatenfriedhof teilgenommen. Für weiter hier klicken: Mehr...

La Grande Guerre

Hollande und Gauck gedenken auf dem Hartmannsweiler-Kopf

100 Jahre nach Beginn des Ersten und 70 Jahre nach dem Ende des «Dreissigjährigen Krieges des 20. Jahrhunderts» ist das Vereinte Europa Wirklichkeit

Von Jürg-Peter Lienhard



Das seltene Licht- und Schattenspiel an diesem Felsspitz am Hartmannsweiler-Kopf, wirkt zusammen mit der «Landkartenflechte» wie die Silhouette eines Kriegers. Aufgenommen am 10. März 2014 und vor dem Hintergrund der elsässischene Ebene. © foto@jplienhard.ch


Hartmannsweiler-Kopf (Vogesen).- Wohl kein Treffen von Staatspräsidenten hatte je eine derart blutige Vergangenheit. Am Sonntag, 3. August 2014, dem 100. Jahrestag der deutschen Kriegserklärung an Frankreich, treffen sich der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck und Frankreichs Präsident François Hollande in den Vogesen zum gemeinsamen Gedenken an den Ersten Weltkrieg: Am Hartmannsweiler-Kopf in den Südvogesen im «Territoire de Thann» (Haut-Rhin). Für weiter hier klicken: Mehr...

Freizeitpark

Mit Fotoreportage am Schluss

«Parc du Petit Prince» eröffnet

«Sanfte Eröffnung» des Freizeitparkes auf den Ruinen des «Bioscope» im Elsass

Von Jürg-Peter Lienhard



Eingangspartie zum «Parc du Petit Prince», rechts davon einer der beiden Fesselballone, die bei schlechtem oder windigem Wetter aus Sicherheitsgründen «grounden» - wie schon am Pressetag vom 8. Juli 2014 geschehen. © foto@jplienhard.ch 2014


In den Ruinen des bankrott gegangenen Freizeitsparkes «Bioscope» im Kalibecken bei Ungersheim ist ein neues Projekt installiert worden. Wiederum ist es ein Themenpark, dessen Hauptattraktionen jedoch zwei Fesselballone und ein festinstallierter Ballon-Lift mit Freiluft-Bar sind. Das Thema ist der Novelle «Der Kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupérie entlehnt, dessen Figur dem Park auch den französischen Namen «Le Peitit Prince» verlieh. Die alten «Bioscope»-Gebäude und auch die kreisförmige Gartenanlage wurden grossenteils unverändert übernommen, gewissermassen «rezykliert» und mit neuen Filmen, Grafiken und viel Text bestückt. Lediglich sind die monumentalen Schilder am Eingang und an den Pavillons mit dem Titel «Le Petiti Prince» übermalt worden. Für weiter hier klicken: Mehr...

Ottokars Cinétips

Rassistisch motivierte Polizeigewalt

Der Film des Monats: Demnächst im «kult.kino Atelier» in Basel

Von Ottokar Schnepf



Michael B. Jordan als Oscar Grant


Mit «Fruitvale Station» kommt ein Film ins Kino, der mich erwischt hat, emotional sowieso, aber auch physisch: Gänsehaut, Tränen, Benommenheit nach dem Abspann und das Gefühl, dass der Film noch stundenlang in meinem Kopf weiterläuft. Für mehr hier klicken: Mehr...

Ecomusée d'Alsace

30. Jahrestag der Eröffnung

Ecomusée d’Alsace: zwiespältige Jubiläumsfeier

Wie die rechtspopulistische elsässische Politik einen Skandal verschweigt…

Von Jürg-Peter Lienhard



Foto vom Gründer des Ecomusée d'Alsace, Marc Grodwohl, aufgenommen 2011 im Büro von J.-P. Lienhard und vor dessen Elsass-Bibliothek. © foto@jplienhard.ch


So tun als ob - als ob alles im Sinne des Gründers Marc Grodwohl nach dessen erzwungenem Abschied weitergegangen ist und weitergeht. Kein Wort davon, dass man sein Verdienst und dasjenige seiner hochmotivierten Gründer-Equipe verleugnet und stattdessen der Bevölkerung am Oberrhein aus rechtspopulistischer Ranküne ein grossartiges Werk gestohlen hat… Für mehr hier klicken: Mehr...

Bildende Kunst

Carlo Aloë in der Licht Feld Gallery Basel

Ein Fall für die Gehirnforschung: Der Italo-Welschschweizer Basler Künstler reflektiert das visuelle und emotionale Sinnes-Bombardement seiner und unserer Umwelt

Von Jürg-Peter Lienhard



Carlo Aloë an der Vernissage seiner Ausstellung in der Lichtfeld Galleriy vom Samstag, 22. Februar 2014. © foto@jplienhard.ch 2014


Es gibt ihn schon lange in Basel und in der Basler Szene sowieso: Carlo Aloë. Und doch hat man jedesmal, wenn man ihn trifft, das Gefühl, dass er ein einsamer Mensch trotz seiner vielen Bekannten und Verehrer ist. Vielleicht ist es die Einsamkeit des Genies, das stets etwas mehr sieht und realisiert, was scheinbar banal oder nebensächlich und doch verräterisch oder gar entlarvend ist?
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