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Geschichte

Mit Broschüre zur Kapitulation zum herunterladen

Vor 200 Jahren hat die Festung Hüningen aufgegeben

Je nach eingenommener Perspektive ist es eine «bedingungslose Kapitulation» oder nur der «Auszug der Garnison» - der unterschiedliche Sprachgebrauch deckt auf…

Von Jürg-Peter Lienhard



Der Schlachtenmaler Jean-Baptiste Détaille nahm es mit den Details nicht sehr genau. Die monumentale Kulisse mit der Zugbrücke des dramatisch dargestellten Handschlags zwischen Sieger und Besiegtem nach der Kapitulation ist reine Fantasie. © foto@jplienhard.ch 2015


Am 28. August 2015 ist es 200 Jahre her, dass der Kommandant der Vauban-Festung Hüningen mit seinem nach tagelangem Beschuss durch die alliierten preussisch-österreichischen Truppen total zermürbten Haufen aufgeben musste. Im Andenken daran gibt die Stadt Hüningen am 29. August eine Sonder-Briefmarke heraus, zeigt in der Garnisonskirche eine Ausstellung und eröffnet hinter dem Festungs-Museum einen nach Art des königlichen Landschaftsarchitekten von Versailles, André Le Nostre, gestalteten symmetrischen Lustgarten. Lesen Sie auch die Geschichte der letzten Tage der Festung Hüningen, die Sie mit untenstehendem Link im Format PDF herunterladen können.
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Literatur-Geografie

Wilhelm Tell - Mörder, Flüchtling, Asylant, Schlepper und Langstrecken-Bergläufer

Die Literatur-Geografin Barbara Piatti rekonstruierte das Wegnetz der Protagonisten aus Friedrich Schillers Drama, was man zum Anlass einer Betrachtung aus anderer Perspektive nehmen kann

Von Jürg-Peter Lienhard



Aus einer anderen als der Perspektive des sagenhaften «Freiheitshelden» betrachtet: Wilhelm Tell als Langstrecken-Bergläufer, bevor er nach seinem Meuchlemord zur Flucht gezwungen wird.


Wenn man sich den Wilhelm Tell mal aus ganz anderen Perspektiven anschaut, wird aus der mythischen Sagenfigur des Mittelalters in heutigen Augen ein Mörder, ein Terrorist, ein Flüchtling, ein Asylant, ein Fluchthelfer und sowieso ein sportlicher Langstrecken-Bergläufer. Zumal letzteres erkennt man, wenn man die einzelnen Wegpunkte im Schillerschen Drama miteinander verbindet, die Tell und die anderen Protagonisten des Stückes zurücklegen. Geht man zudem davon aus, dass die Sagenfigur des Tell je nach spekulativer Spurensuche der Legende vom hohen Norden in Norwegen oder von Dänemark in die Urschweiz eingewandert ist, dann sind es Tausende von Kilometern - zu Fuss wohlverstanden, in damaliger Zeit.
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WICHTIGE MITTEILUNG

Angriff verlangt Massnahmen

Ein Internet-Roboter hat unser Verwaltungsprogramm verseucht

Von Jürg-Peter Lienhard

Liebe Leserinnen und Leser von webjournal.ch

Weil unser Verwaltungsprogramm nun bald einmal 13 Jahre alt ist, hat unser formidabler Provider cyon.ch festgestellt, dass ein Roboter in unser Programm eingebrochen ist und dort unbemerkt «malware» plaziert hat, die sich von unserer site aus lawinenartig verbreiten könnte.
Zunächst hat der Provider unsere site komplett mit einem Maintenance-Passwort gesperrt, aber jetzt die Aufschaltung erneut zugelassen. Unter der Bedingung, dass wir raschmöglichst für Abhilfe sorgen. Denn unsere site könnte andere Kundschaft und damit den Ruf unseres Providers schädigen.

Ich bitte um Verständnis.

Ob es vorläufig helfen kann, dass wir alle Rubriken gesperrt haben, muss ein Programmierer demänchst abklären.

Die Artikel unserer Autoren bleiben erhalten, aber bis wann wir wieder publizieren können, ist völlig offen. Mehr...

Papst

Blitzschneller Papst-Besuch in Strassburg schürt Proteste

Jorge Mario Bergoglio, genannt Franziskus, kommt allein um dem Europaparlamant die Leviten zu lesen

Von Jürg-Peter Lienhard



Blitz-Auftritt auch einer Feme in der katholischen Strassburger Kathedrale am Vorabend des Papst-Besuches: Die junge Frau mit «oben ohne» hält die Europafahne in der rechten Hand, auf ihrem vorderen Torso hat sie den Protestspruch aufgemalt: «Anti Secular Europe»…


Wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Am Dienstag stattet Papst Franziskus dem Elsass einen Blitzbesuch ab. Nur gerade vier Stunden wird er in Strassburg weilen, wo er dem Europaparlament ins Gewissen reden und den Parlamentariern ihre Verantwortung in der europäischen Krise ins Bewusstsein zu rufen gedenkt. Wie der vatikanische Staatssekretär, Kardinal Pietro Parolin, gegenüber den Medien erklärte, wird der Papst die Jugendarbeitslosigkeit, die jeden Fünften unter den jungen Europäern betrifft, die «Marginalisierung der Alten» und der Flüchtlinge in seiner Rede thematisieren.

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Cinéma

Geprägt von Licht und Schatten

4 kg schwer und 6 cm dick präsentiert sich ein im Taschen-Verlag erschienenes Buch zum Film Noir

Von Ottokar Schnepf



«The Maltese Falcon» mit Mary Astor und Humphrey Bogart – der Startschuss zum Begriff Film Noir.


Der 1946 von französischen Filmkritikern eingeführte Begriff Film Noir zur Beschreibung einer besonderen Art von spannungsgeladenen Kriminalfilmen, die von 1941 bis 1959 in den USA gedreht wurden, hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Jetzt ist im Taschen-Verlag Hamburg ein pechschwarzes Buch über Film Noir erschienen, das bis anhin gedruckte Film-Bücher in jeder Beziehung in die Bibliothek verbannt.
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Freiwilligenarbeit

Nach Defekt: reparierte Aufschaltung vom 13.09.2014

Wie die Juden in der Region hin und her flüchten mussten

Das Judenhaus von Durmenach ist von Freiwilligen zu einem Dorfmuseum umgebaut worden und belegt den Ursprung der Basler Juden nach dem «Judenrumpel» von 1848

Von Jürg-Peter Lienhard



Ein richtiges Kleinod ist es geworden, das von freiwilligen Dorfbewohnern restaurierte Judenhaus mitten im Herzen Durmenachs. foto@jplienhard.ch © 2014


Aus Anlass der Einweihung des «Maison du Patrimoine de Durmenach» geheissenen Dorfmuseums am 14. September 2014 (10-30 Uhr) hat der örtliche Geschichtsverein eine Eröffnungs-Ausstellung eingerichtet, die sich der höchst bewegten Periode seiner Geschichte widmet: Dem Zusammenleben von drei Ethnien, bestehend aus einer überwiegenden jüdischen Bevölkerung und den Minderheiten von Katholiken und Zigeunern während des 19. Jahrhunderts.
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Kultur

Gustave Courbet in der Fondation Beyeler

Der «Vater der Moderne» im Museum für «moderne Kunst», zu sehen in Riehen bei Basel vom 7. September 2014 bis 18. Januar 2015

Von Jürg-Peter Lienhard



Sinnige Begrüssung zu Beginn des Rundgangs in der Courbet-Ausstellung: Der Titel ist auch der gleichnamige Titel eines der wichtigsten Courbet-Gemälde. Das hier ist es nicht, sondern es heisst: «Selbstbildnis mit Pfeife»… foto@jplienhard.ch © 2014


Nach seinem malerischen Geburtsort in der französisch-jurassischen Franche-Comté ist nun die Fondation Beyeler in Riehen an der Reihe, eine repräsentative Auswahl von 60 Bildern seines Schaffens zu präsentieren: Gustave Courbet (1819 bis 1877), ein «realistischer» Maler des 19. Jahrhunderts, den der Ausstellungs-Kurator Ulf Küster als «Vater der Moderne» bezeichnet. Das sei auch der Grund, weswegen dieser Künstler aus der Zeit des Übergangs von der Romantik zur Moderne ausgerechnet in diesem «Museum der Moderne» ausgestellt wird. Während bei Beyeler vor allem Courbets Porträts und Landschaften gezeigt werden, zeigt gleichzeitig das Genfer Musée Rath das Werk seiner letzten Lebensjahre. Für weiter hier klicken: Mehr...

Wissenswertes

Ornans hat eine bewegte Geschichte

Der Geburtsort des Künstlers Gustave Courbet, General Guisan und elsässische Internierte in der Schweiz spielten eine entscheidende Rolle im Zweiten Weltkrieg

Von Jürg-Peter Lienhard



Ornans mit dem Courbet-Gebäude am Ufer der Loue.


Wenn am 7. September 2014 in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel das ehemals skandalträchtige und noch heute aufregende Gemälde von Gustave Courbet an der ihm gewidmeten Sonderausstellung gezeigt wird, dürften die Besucher auch etwas mehr über den Geburtsort des Künstlers erfahren: Was Ornans mit General Guisan zu tun hat, beispielsweise… Für mehr hier klicken: Mehr...

Rechtspopulismus

Junge SVP ruft zu Denunziantentum auf

Das «Projekt Freie Schulen» will genau das Gegenteil und fordert «demokratisch» Nazi-Methoden

Von Jürg-Peter Lienhard



Das Denunzianten-Projekt der JSVP «Freie Schulen» hat ein Vorbild: Karikatur im Nazi-Hetzblatt «Stürmer» (1934) zur Entfernung der jüdischen Lehrkräfte aus den Schulen. Quelle: «watson.ch»


Das böse Wort «denunzieren» kommt zwar auf der soeben lancierten site der Jungen SVP (JSVP) «Freie Schulen - Stopp der politischen Indoktrination» nicht vor. Kunststück, denn Denunziation ist so das übelste Vergehen, was man in einer zivilisierten, demokratisch konstituierten Gesellschaft begehen kann. Tatsächlich hat die JSVP eine «Online-Meldestelle» in petto, womit die Jung-Rechts-Rechten «der politisch einseitigen Beeinflussung an Schweizer Schulen den Riegel schieben will». Für mehr hier klicken Mehr...

La Grande Guerre

Mit Fotoreportage am Schluss

Die Jugend stahl beinahe Gauck und Hollande die Schau

Die beiden Staatspräsidenten von Deutschland und Frankreich legten am Sonntag, 3. August 2014, auf dem Hartmannsweilerkopf den Grundstein für ein deutsch-französisches Gedenk-Museum

Von Jürg-Peter Lienhard



Das deutsche Mädchen verliest die zuvor von ihrem Kollegen französisch vorgetragene Friedensbotschaft, die aus Anlass des 100. Gedenktages des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges von 100 Jugendlichen aus beiden Ländern gemeinsam erarbeitet wurde und die sie am 3. August 2014 ihren Staatspräsidenten am Hartmannsweilerkopf übergaben. foto@jplienhard.ch


Uffholtz/Wattwiller.- Das haben Journalisten gerne. Wenn an einem hochoffiziellen Staatsakt das Programm ganz anders verläuft, als im voraus verschickten vorgesehen. Am Gedenkanlass in den Vogesen zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkrieges legten die beiden Staatspräsidenten François Hollande und Joachim Gauck ihre Hände gemeinsam auf dem Grundstein des künftigen Museums «HWK» aufeinander. «HWK» steht für Hartmannsweilerkopf, der Gedenkstätte für einen der unsinnigsten Kriegsschauplätze in den beiden ersten Kriegsjahren. Sie hatten zuvor an einem grossen Zeremoniell über der Krypta und dem riesigen Soldatenfriedhof teilgenommen. Für weiter hier klicken: Mehr...

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