Basel - Kultur

Artikel vom 12.04.2014

Bildende Kunst

Carlo Aloë in der Licht Feld Gallery Basel

Ein Fall für die Gehirnforschung: Der Italo-Welschschweizer Basler Künstler reflektiert das visuelle und emotionale Sinnes-Bombardement seiner und unserer Umwelt

Von Jürg-Peter Lienhard



Carlo Aloë an der Vernissage seiner Ausstellung in der Lichtfeld Galleriy vom Samstag, 22. Februar 2014. © foto@jplienhard.ch 2014


Es gibt ihn schon lange in Basel und in der Basler Szene sowieso: Carlo Aloë. Und doch hat man jedesmal, wenn man ihn trifft, das Gefühl, dass er ein einsamer Mensch trotz seiner vielen Bekannten und Verehrer ist. Vielleicht ist es die Einsamkeit des Genies, das stets etwas mehr sieht und realisiert, was scheinbar banal oder nebensächlich und doch verräterisch oder gar entlarvend ist?
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Artikel vom 17.10.2013

Theater Basel

Der neue Basler Theaterdirektor kommt aus Wien

Andreas Beck wird die Nachfolge von Georges Delnon anstreten

Von Redaktion



Von Wien von Basel: Der «Neue» Andreas Beck. Foto zVg.


Der Verwaltungsrat der Theatergenossenschaft Basel und seine Findungskommission haben an einer Pressekonferenz am Donnerstag, 17. Oktober 2013, ihre Wahl bekannt gegeben, die einstimmig ausfiel: Beim neuen Intendanten handelt es sich um Andreas Beck (48), langjähriger Direktor und Geschäftsführer des Schauspielhauses Wien. Er tritt sein Amt im Theater Basel ab Spielzeit 2015/2016 an.

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Artikel vom 20.08.2013

Basel - Kultur

Molières Charaktertypen immer noch zeitgemäss

Die Theatergruppe «Rattenfänger» bringt das barocke Lustspiel «Der eingebildete Kranke» - jeweils Mittwoch bis Samstag bis 7. September 2013 in Muttenz

Von Jürg-Peter Lienhard



Der Hypochonder schädigte in Molières Zeit wenigstens nur sein eigenes Vermögen - heute belasten hypochondrische Kranke die Krankenkassen-Prämien… © foto@jplienhard.ch 2013


Man braucht sie ja nicht mehr vorzustellen, aber gewisse Redaktionen machen es sich zu einfach, wenn Sie deren Produktionen unter «alle Jahre wieder» abhaken, respektive im Rundarchiv versenken. Die Rede ist von der Theatergruppe Rattenfänger in Muttenz, die aufgrund ihrer oftmals denkwürdigen Aufführungen doch wirklich etwas mehr ist, als ein Dorftheater-Verein, auch wenn bei ihr meist Laien-Schauspieler mitwirken. Allerdings stets unter der Regie des Gründers, Danny Wehrmüller, den man mit Verlaub halt doch als «Profi» bezeichnen muss, auch wenn er im Hauptberuf Schuelmeischter ist. Die Gruppe bringt tatsächlich jährlich stets Neues an jeweils anderen Spielorten und aus allen Fächern des Theaters.

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Artikel vom 28.12.2012

Basel - Kultur

Verpfuschte Vernissage der Basler Fasnachtsplakette 2013

Auf Facebook und auf der online-site «fasnacht.ch» wurde das hochpolitische Motto «Zu mir oder zu Dir?» vor der Vernissage verraten

Von Jürg-Peter Lienhard



Die Spannung war von Spielverderbern verpfuscht worden - dafür ist die Fasnachtsplakette 2013 von Kurt Walter «schön» und hochpolitisch notabene… foto@jplienhard.ch 2012


Die vom Grafiker und Schauspieler Kurt Walter entworfenen Basler Fasnachtsplakette 2013 zirkulierte schon seit Weihnachten auf Facebook. Die Spannung, mit der bisher jedes Jahr Journalisten und eine Stunde später die Cliquen-Obmänner auf die Lüftung des normalerweise bestgehütetsten Fasnachts-Geheimnisses schon Monate zuvor gefoltert werden, war durch eine Internet-Panne schon vor der Vernissage verflüchtigt.



Und das isch si - vo Noochem…

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Artikel vom 01.02.2012

Basel - Kultur

Matthias Gawriloff neu bei basel sinfonietta

Er wird Harald Schneider als Geschäftsführer ersetzen, der nach Freiburg i/Br. berufen worden war

Von Redaktion



Der neue Geschäftsführer ab sofort bei basel sinfonietta: Matthias Gawriloff. Foto zVg


Die Basler Musikszene war seit längerem gespannt, wer denn nun der Nachfolger von Harald Schneider bei basel sinfonietta wird. basel sinfonietta hat jetzt Matthias Gawriloff als ihren Geschäftsführer ernannt. Gawriloff folgt auf Harald Schneider, der seit Januar 2004 der basel sinfonietta als Geschäftsführer verbunden war und in gleicher Funktion ans Philharmonische Orchester Freiburg (im Breisgau) wechselt.

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Artikel vom 09.01.2012

Basel - Kultur

Gratis-Probe bei der basel sinfonietta

Am Samstag, 14. Januar 2012, 17 Uhr, lädt das «Alternativ»-Orchester zur öffentlichen Repetition von Giorgio Battistellis Oper «Richard III» ins Volkshaus Basel

Von Jürg-Peter Lienhard



Grossartig dargestelltes Ekel: Scott Hendriks als Richard III. in der französischen Erstaufführung an der «Opéra du Rhin» in Strassburg 2009. Foto © Alain Kaiser zVg onr.fr


basel sinfonietta hat eine grosse Fan-Gemeinde, nicht nur, weil es als «Alternativ»-Orchester, das sich selber verwaltet gilt, sondern, weil es immer wieder mit ungewöhnlichen Hörerlebnissen überrascht. Und das will etwas heissen in der Basler Konzertkultur, die zunehmend mit der Gefahr der Überalterung zu kämpfen hat. Doch basel sinfonietta vermag stets auch einem jüngeren Publikum die Schwellenangst vor dem Eintritt zu einem Sinfoniekonzert zu nehmen. So am kommenden Samstag, 14. Januar 2012, wo die absolut exklusive und daher spannende Gelegenheit zur Teilnahme an einer Probe eines Sinfonieorchesters teilzunehmen, ein doch ungewöhnliches Angebot innerhalb der Konzertkultur bedeutet.



basel sinfonietta im römischen Amphiteater von Augusta Raurica - auch fotografisch «alternativ» aufgenommen ohne Dirigenten und wie stets auf der Bühne ohne Frack. Foto © Daniel Spehr zVg

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Artikel vom 21.10.2011

Basel - Kultur

George Gruntz Matters…

Ein nahrhafter Leckerbissen für Jazzfans: Die GG-Concert-Jazz-Band konzertiert am Sonntag, 30. Oktober 2011, im Schauspielhaus Basel

Von Ottokar Schnepf



«GG» am Piano.


Dass der Prophet im eigenen Land nichts gilt, das kennt auch er: «Viele kennen meinen Namen, aber wissen nicht, was ich mache», meint der seit vielen Jahrzehnten unermüdlich aktive Basler Pianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader, der im Ausland mit diversen Preisen ausgezeichnet wurde und mehrfach Polls gewonnen hat. Doch am Sonntag, 30. Oktober 2011, kommt die George-Gruntz-Concert-Jazz-Band nach Basel und gibt ein Konzert im Schauspielhaus. Wer letztes Jahr im Stadtcasino Basel das Matterhorn Matters Programm der GG-Concert-Jazz-Band erlebt hat, der wird die zweite Auflage nicht missen wollen, die für alle Jazzfans ein Must ist!

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Artikel vom 14.09.2011

Basel - Kultur

Matthyas Jenny erhält Basler Kulturpreis

20’000 Franken für den Erfinder des Poesitelefons, Verleger der Nachtmaschine und Vater der Schriftstellerin Zo!e Jenny

Von Redaktion



Sieht immer etwas mürrisch aus, wenn er schlecht verkaufbare Bücher anbieten muss: Matthyas Jenny, designierter Kulturpeisträger der Stadt Basel 2011, an einer Lesung im («grossen») Literaturhaus Basel am 8. Juni 2009. Foto J.-P. Lienhard, Basel © 2011


Der 39. Basler Kulturpreis 2011 geht an den Autor und Literaturvermittler Matthyas Jenny und wird ihm am 14. November 2011 im Basler Rathaus überreicht. Dem passionierten Autor, Verleger und Literaturinitiator ist es zu verdanken, dass Basel bis heute ein lebendiger Ort ist für Literatur in allen Facetten, heisst es in der Begründung der Kulturpreis-Jury vom Mittwoch, 14. September 2011.

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Artikel vom 04.09.2011

Basel - Kultur

Mit Fotoreportage am Schluss

Alphorn-Quartett «hornroh» im Merian-Park

Das Konzert mit diesem archaischen Alpen-Instrument begeisterte, weil es auch ganz ungewohnte Töne hervorzubringen versteht

Von Jürg-Peter Lienhard



Von links: Helén Berglund, Balthasar Streiff, Rudolf Linder und Michael Büttler verneigen sich vor dem Publikum - und vor dem Alphorn, dem wunderbaren Instrument mit seinen ungeahnt ungewöhnlichen Möglichkeiten. Foto J.-P. Lienhard, Basel © 2011


Die Alpen sind in Basel nicht einmal sichtbar. Dass aber hier ein Alphorn-Ensemble zuhause ist und arbeitet, ist darum schon bemerkenswert. Aber noch bemerkenswerter ist, was die vier Musiker des Alphorn-Ensembles «hornroh» aus diesem Horn herauszu«posaunen» imstande sind. Im Merien-Park am Sonntag, 4. September 2011, haben sie an einer CMS-Matinee mit einer ganzen Reihe moderner Alphornstücken (nebst zwei traditionellen) das begeisterte Publikum mit schönen und ungewohnten Tönen verblüfft. Übrigens am selben Tag, wie das «Unspunnen»-Fest in der «Suisse primitive» abgehalten wurde, wo das Alphorn 1805 gewissermassen seine Wiedergeburt erlebte und nach langen Jahrzehnten der Ächtung als «Bettelhorn» musikalisch wieder salonfähig wurde - als touristische, nicht zuerst musikalische Attraktion.

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Artikel vom 18.08.2011

Basel - Kultur

Lustvoll weitermachen!

Neue Spartenleitung im Schauspiel am Theater Basel mit Martin Wigger, Simon Solberg und Tomas Schweigen; der Direktor leitet jetzt auch die Oper

Von Jürg-Peter Lienhard



Die neue Spartenleitung Schauspiel mit dem Direktor - malerisch hingeflezt auf den Fauteuils des Schauspielhaus-Foyers. Foto J.-P. Lienhard, Basel © 2011


Man durfte gespannt sein, mit wem das von Sparzwängen gegeisselte Theater Basel seinen abtretenden Schauspiel-Direktor ersetzt. Die Überraschung an der Pressekonferenz am Mittwoch, 16. August 2011, im Schauspielhaus war denn auch gross, dass es bei der Nachfolge um ein Triumvirat handelt - nämlich um den bisherigen Chef-Dramaturgen Martin Wigger sowie den beiden Regisseuren Simon Solberg (32) und Tomas Schweigen (34), die nun die Spartenleitung im Schauspiel am Theater Basel gemeinsam übernehmen werden.

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