Basel - Kultur

Artikel vom 06.01.2016

Musik

Aktulisierte Version von 13 Uhr

Pierre Boulez 90-jährig gestorben

Der französische Komponist war mit Basel und daselbst mit der Paul-Sacher-Stiftung eng verbunden

Von Redaktion



Fotoporträt Pierre Boulez vom 28. April 2011 von Jürg-Peter Lienhard aufgenommen vor dem Bischofshof in Basel kurz vor einer Veranstaltung der Paul-Sacher-Stiftung zusammen mit Heinz Holliger und Peter Hagmann. Weitere Fotos am Schluss des Artikels© foto@jptlienhard.ch 2016


Der Komponist und Dirigent Pierre Boulez starb nach langer Krankheit, wie seine Familie am Mittwoch, 6. Januar 2016, mitteilte. Für mehr hier klicken Mehr...

Artikel vom 29.12.2015

Fasnacht

Die Basler Fasnachtsplakette 2016 ist ein Daumenkino

Der Grafiker Guido Happle erhielt unter 61 Entwürfen von 10 Damen und 36 Herren den Zuschlag für die Realisation, zu der er auch gleich das Motto mitlieferte: «Mer mache dicht»

Von Jürg-Peter Lienhard



Duumekino: Serie der Plakette 2016 der Basler Fasnacht mit dem Motto: «Mer mache dicht». © foto@jplienhard.ch 2015


Was für ein origineller Einfall: Die Blagedde 2016 ist ein Daumenkino, das mit der Bronzenen anfängt und bis zum Bijou jeweils eine fortschreitende Sequenz zeigt. Das Thema sind die Innenstadtgeschäfte, wovon viele mit langer Tradition den Rolladen runterrasseln mussten. Eben «dicht gemacht» haben, was nun auch das Motto der Basler Fasnacht 2016 ist: «Mer mache dicht». Für mehr hier klicken:
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Artikel vom 20.12.2015

Oper

Conchita Wurst als Papageno in der Basler «Zauberflöte»

Die Premiere von Mozarts letzter Oper am Theater Basel hat das Publikum zwar wohlwollend anhaltend applaudiert, aber die Regie entzauberte die «Zauberflöte»

Von Jürg-Peter Lienhard



Gewöhnungsbedürftige Kostüme in der Basler Inszenierung der «Zauberflöte»: Zum Beispiel Papagenos Tunten-Kostüm, selbst wenn der Vogelfänger gemäss der überlieferten Abbildung der Wiener Uraufführung nicht viel bizarrer ausgesehen hat. Fotos zVg Sandra Then


Nach einer sensationell beeindruckenden «Chowanschtschina» mit ihren wuchtigen Bühnenbildern und dem Grossaufgebot an Mitwirkenden, durfte das Opernpublikum am Samstag, 19. Dezember 2015, im Theater Basel der zweiten Opernpremiere der neuen Direktions-Aera unter Andreas Beck sehr gespannt entgegensehen. Optisch ist die «Zauberflöte» aber, gelinde gesagt, sehr gewöhnungsbedürftig, während sie musikalisch und gesanglich die Erwartungen erfüllt und mit einigen Höhepunkten gar brilliert. Für mehr hier klicken:
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Artikel vom 20.11.2015

Ottokars Cinétips

Verabschiedung

Ottokar Schnepf verabschiedet sich vom Filmjournalismus

Interview mit dem ältesten Filmjournalisten der Schweiz zu seinem «Leben für das Kino»

Von Redaktion



Ottokar Schnepf, Filmjournalist für webjournal.ch. foto@jplienhard.ch © 2015

Mit seinen 77 Jahren ist Ottokar Schnepf nicht nur der älteste Filmjournalist der Schweiz, sondern auch der Mitarbeiter von webjournal.ch, der seit 2003 unserem Internet-Portal gewissermassen die Stange hält. Zumal er ja selbst den ehemals in Basel berühmtesten Filmkritiker Claude R. Stange (nebst Heinrich Burckhardt) als einen seiner beiden Mentoren bezeichnet. Nun hat sich unser Ottokar Schnepf altershalber und leider auch als einer der «letzten Mohikaner» unserer hervorragenden Autorenschaft entschlossen, sich aus der aktiven Publizistik zurückzuziehen. Für Mehr hier klicken:
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Artikel vom 23.10.2015

Theater Basel

Korrigenda: Rolf Romei singt den Andrei

Basler Theater eröffnet grossartig mit «Chowanschtschina»

Eine echt grosse Kiste mit Massenszenen, lebensechten Bahnhof-Kulissen, aber voller Poesie trotz beklemmend aktuellem Bezug - Oper vom Feinsten

Von Jürg-Peter Lienhard



Vladimir Matorin (rechts) als Chowanski, der Anführer der Strelitzen. Gossartiger Bass und auch glaubhaft als Schauspieler. Foto Simon Hallström zVg


Nach einer wundervollen Ouvertüre, die das Morgenrot am Moskwa-Fluss heraufzaubert, könnte das erste Bild der Oper «Chowanschtschina» nicht verstörender wirken. Und kaum treten die ersten Protagonisten auf, wird ganz schnell klar, worum es geht: Um einen Machtkampf, den brutale Anführer sich anschicken, für sich zu entscheiden - auf Kosten des Volkes. In dem grossen historischen Drama von Modest Petrovitch Mussorgski aus den späten 1870-er Jahren gibt es somit jede Menge Bezüge zur Gegenwart, zum Flüchtlingsdrama, zum Ukraine-Konflikt, aber auch zur Liebe. Und eine Pointe dabei ist, dass der Regisseur Russe und der Dirigent Ukrainer ist. Vorweg aber: eine begeisternde Leistung des ganzen Ensembles, zumal in russischer Sprache gesungen wird. Für mehr hier klicken:
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Artikel vom 08.09.2014

Kultur

Gustave Courbet in der Fondation Beyeler

Der «Vater der Moderne» im Museum für «moderne Kunst», zu sehen in Riehen bei Basel vom 7. September 2014 bis 18. Januar 2015

Von Jürg-Peter Lienhard



Sinnige Begrüssung zu Beginn des Rundgangs in der Courbet-Ausstellung: Der Titel ist auch der gleichnamige Titel eines der wichtigsten Courbet-Gemälde. Das hier ist es nicht, sondern es heisst: «Selbstbildnis mit Pfeife»… foto@jplienhard.ch © 2014


Nach seinem malerischen Geburtsort in der französisch-jurassischen Franche-Comté ist nun die Fondation Beyeler in Riehen an der Reihe, eine repräsentative Auswahl von 60 Bildern seines Schaffens zu präsentieren: Gustave Courbet (1819 bis 1877), ein «realistischer» Maler des 19. Jahrhunderts, den der Ausstellungs-Kurator Ulf Küster als «Vater der Moderne» bezeichnet. Das sei auch der Grund, weswegen dieser Künstler aus der Zeit des Übergangs von der Romantik zur Moderne ausgerechnet in diesem «Museum der Moderne» ausgestellt wird. Während bei Beyeler vor allem Courbets Porträts und Landschaften gezeigt werden, zeigt gleichzeitig das Genfer Musée Rath das Werk seiner letzten Lebensjahre. Für weiter hier klicken: Mehr...

Artikel vom 12.04.2014

Bildende Kunst

Carlo Aloë in der Licht Feld Gallery Basel

Ein Fall für die Gehirnforschung: Der Italo-Welschschweizer Basler Künstler reflektiert das visuelle und emotionale Sinnes-Bombardement seiner und unserer Umwelt

Von Jürg-Peter Lienhard



Carlo Aloë an der Vernissage seiner Ausstellung in der Lichtfeld Galleriy vom Samstag, 22. Februar 2014. © foto@jplienhard.ch 2014


Es gibt ihn schon lange in Basel und in der Basler Szene sowieso: Carlo Aloë. Und doch hat man jedesmal, wenn man ihn trifft, das Gefühl, dass er ein einsamer Mensch trotz seiner vielen Bekannten und Verehrer ist. Vielleicht ist es die Einsamkeit des Genies, das stets etwas mehr sieht und realisiert, was scheinbar banal oder nebensächlich und doch verräterisch oder gar entlarvend ist?
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Artikel vom 17.10.2013

Theater Basel

Der neue Basler Theaterdirektor kommt aus Wien

Andreas Beck wird die Nachfolge von Georges Delnon anstreten

Von Redaktion



Von Wien von Basel: Der «Neue» Andreas Beck. Foto zVg.


Der Verwaltungsrat der Theatergenossenschaft Basel und seine Findungskommission haben an einer Pressekonferenz am Donnerstag, 17. Oktober 2013, ihre Wahl bekannt gegeben, die einstimmig ausfiel: Beim neuen Intendanten handelt es sich um Andreas Beck (48), langjähriger Direktor und Geschäftsführer des Schauspielhauses Wien. Er tritt sein Amt im Theater Basel ab Spielzeit 2015/2016 an.

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Artikel vom 20.08.2013

Basel - Kultur

Molières Charaktertypen immer noch zeitgemäss

Die Theatergruppe «Rattenfänger» bringt das barocke Lustspiel «Der eingebildete Kranke» - jeweils Mittwoch bis Samstag bis 7. September 2013 in Muttenz

Von Jürg-Peter Lienhard



Der Hypochonder schädigte in Molières Zeit wenigstens nur sein eigenes Vermögen - heute belasten hypochondrische Kranke die Krankenkassen-Prämien… © foto@jplienhard.ch 2013


Man braucht sie ja nicht mehr vorzustellen, aber gewisse Redaktionen machen es sich zu einfach, wenn Sie deren Produktionen unter «alle Jahre wieder» abhaken, respektive im Rundarchiv versenken. Die Rede ist von der Theatergruppe Rattenfänger in Muttenz, die aufgrund ihrer oftmals denkwürdigen Aufführungen doch wirklich etwas mehr ist, als ein Dorftheater-Verein, auch wenn bei ihr meist Laien-Schauspieler mitwirken. Allerdings stets unter der Regie des Gründers, Danny Wehrmüller, den man mit Verlaub halt doch als «Profi» bezeichnen muss, auch wenn er im Hauptberuf Schuelmeischter ist. Die Gruppe bringt tatsächlich jährlich stets Neues an jeweils anderen Spielorten und aus allen Fächern des Theaters.

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Artikel vom 28.12.2012

Basel - Kultur

Verpfuschte Vernissage der Basler Fasnachtsplakette 2013

Auf Facebook und auf der online-site «fasnacht.ch» wurde das hochpolitische Motto «Zu mir oder zu Dir?» vor der Vernissage verraten

Von Jürg-Peter Lienhard



Die Spannung war von Spielverderbern verpfuscht worden - dafür ist die Fasnachtsplakette 2013 von Kurt Walter «schön» und hochpolitisch notabene… foto@jplienhard.ch 2012


Die vom Grafiker und Schauspieler Kurt Walter entworfenen Basler Fasnachtsplakette 2013 zirkulierte schon seit Weihnachten auf Facebook. Die Spannung, mit der bisher jedes Jahr Journalisten und eine Stunde später die Cliquen-Obmänner auf die Lüftung des normalerweise bestgehütetsten Fasnachts-Geheimnisses schon Monate zuvor gefoltert werden, war durch eine Internet-Panne schon vor der Vernissage verflüchtigt.



Und das isch si - vo Noochem…

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