Im Fokus der Autoren - Ottokars Cinétips

Artikel vom 27.08.2010

Ottokars Cinétips

Reise in die Vergangenheit

«Mammuth» ist ein skurriler und zugleich berührender Film mit einem etwas anderen Gérard Depardieu

Von Ottokar Schnepf



Der französische Schauspieler als voluminöser Rentner mit Rockermähne unterwegs zu seinen ehemaligen Arbeitgebern.


Der Gelegenheitsarbeiter Serge Pilardosse (Depardieu), seiner massigen Statur wegen Mammut genannt, tritt mit 60 in den Ruhestand. Er arbeitet seit er 16 ist; die letzten Jahre hat er im Schlachthof Tiere zerlegt. Da ihm wichtige Papiere für die Auszahlung seiner Rente fehlen, muss er diese bei seinen früheren Arbeitgebern anfordern. So macht sich Mammut auf seinem alten Motorrad auf die Suche nach seinen ehemaligen Arbeitgebern.

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Artikel vom 19.08.2010

Ottokars Cinétips

Liebe in schwierigen Zeiten

Juan José Campanellas «El secreto de sus Onos» hat den Oscar 2010 als bester ausländischer Film mehr als verdient

Von Ottokar Schnepf



Nach 30 Jahren Hoffen endlich ein Liebespaar: Benjamin Esposito (Ricardo Darin) und Soledad Villamil (Irène Menéndez).


Benjamin Esposito (Ricardo Darin) ist ein müder Mann. Nicht nur, aber teilweise auch, weil er über sechzig Jahre alt ist und eben von seiner Arbeit an einem Strafgericht in Buenos Aires pensioniert wurde.

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Artikel vom 16.08.2010

Ottokars Cinétips

Wiedersehen mit einem Hollywood-Aussenseiter

Zum Saisonbeginn widmet das Stadtkino Basel einem ganz grossen und beinahe in Vergessenheit geratenen Kinostar eine Hommage: Marlon Brando

Von Ottokar Schnepf



Marlon Brando in: «One Eyed Jacks» (1961)…


Als Marlon Brando 2004 achtzigjährig starb, hat er in 39 Filmen seine ganz speziellen Rollen gespielt, mit vielen davon hat er Kinogeschichte geschrieben. Neben den bestbekannten von «A Streetcar Named Desire» bis zu «Last Tango in Paris» sind im Stadtkino-Programm etliche Filme vertreten, die damals zu wenig Beachtung gefunden haben. Dazu zählen unter anderen Brandos einzige Regiearbeit «One Eyed Jacks» und «The Chase» von Arthur Penn.

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Artikel vom 21.04.2010

Ottokars Cinétips

Kritischer Kriegsfilm

Paul Greengrass' «Green Zone» übersetzt das politische Versagen der USA im Irak in eine packende Actionhandlung mit einem idealisierten Helden

Von Ottokar Schnepf



Matt Damon spielt den Roy Miller, dem im Afghanistankrieg bald klar wird, dass er von seinen Vorgesetzten bis hinauf zu Präsident G.W. Bush verarscht worden ist.


Irak 2003. Die siegreiche amerikanische Armee richtet sich in Bagdad ein. Spezialeinheiten schwärmen aus auf der Suche nach dem Kregsziel: Massenvernichtungswaffen. Chief Roy Miller (Matt Damon) ist einer dieser Soldaten. Er begreift schnell, dass ihm die Vorgesetzten bis hinauf zum Präsidenten einen Bären aufgebunden haben.

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Artikel vom 31.03.2010

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Mel Gibson ermittelt

Zwei Politthriller bereichern zurzeit das Basler Kinoprogramm: «The Ghostwriter» von Polanski und «Edge of Darkness» von Campbell. Der Unterschied könnte nicht grösser sein

Von Ottokar Schnepf



Mel Gibson - zupackend als der Mann fürs Grobe.


Roman Polanski liefert ein überaus spannendes und hochbrisantes Stück Kino, Martin Campbell hingegen einen brachialen Langweiler.

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Artikel vom 21.03.2010

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Das Blöken der Ziegen

«The Men Who Stare at Goats» - ist ein Hollywood-Schinken, der darum so schlecht ist, weil die Realität viel verrückter ist, als die Spinner im Film…

Von Ottokar Schnepf



George Clooney, Jeff Bridges, Ewan McGregor, Kevin Spacey - die Schauspieler-Elite des heutigen Hollywood - garantieren noch lange nicht für einen aussergewöhnlich guten Film. «The Men Who Stare at Goats» beweist dies wieder einmal.

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Artikel vom 04.03.2010

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Polizist mit Realitätsverlust

In Scorceses Thriller «Shutter Island» soll Polizist Daniels (Leonardo DiCaprio) eine aus einem psychischen Gefängnis verschwundene Mörderin finden; bei den Ermittlungen beginnt er an seinem eigenen Verstand zu zweifeln

Von Ottokar Schnepf



Mark Ruffalo und Leonardo DiCaprio sind zwei Polizisten auf der Suche nach einer vermissten Mörderin.


«Shutter Island» ist eine Adaption von Dennis Lehanes gleichnamigem Bestseller und erzählt eine eindringliche Geschichte voller Rätsel und psychologischer Spannung. Zeitpunkt der Handlung ist 1954, als sich der Kalte Krieg zwischen den Grossmächten auf seinem Höhepunkt befindet. Ort der Handlung ist eine festungsähnliche Insel mit einer Anstalt für psychisch kranke Straftäter - aus der eine Flucht unmöglich scheint.

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Artikel vom 28.02.2010

Ottokars Cinétips

Triumph für Gefängnisfilm

«Un prophète» - zurzeit im kult.kino atelier in Basel - sahnte beim Filmpreis «César» mächtig ab und wurde zum besten französischen Film gekürt

Von Ottokar Schnepf



Malik (Tahar Rahim) wird von teils korrupten Gefängniswärtern die Zelle zugewiesen.


Triumph für Gefängnisdrama "Ein Prophet": Bei der Verleihung der französischen Filmpreise «César» hat «Un Prophète» («Ein Prophet») von Jacques Audiard neun Preise abgeräumt. Unter anderem wurde das Werk zum besten französischen Film gekürt. (Bericht auf Spiegel-online - Direktlink siehe am Schluss dieses Artikels.)

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Artikel vom 25.02.2010

Ottokars Cinétips

Vom Mensch zum Tier

Das «Wolfman»-Remake ist ein echter Reisser mit digitalen Animationen und traditionellen Make-up-Effekten

Von Ottokar Schnepf



Lykanthropie bezeichnet man die Verwandlung eines Menschen in einen Wolf, genannt Werwolf.


Werwölfe haben neben Vampiren schon immer die Kinos heimgesucht und uns in Filmen mitgenommen auf eine metaphorische Reise vom Tag in die Nacht. In der ersten Lykanthropengeschichte aus dem Jahr 1941 musste Werwolf-Darsteller Lon Chaney jr. acht Stunden lang beim Maskenbildner ausharren, bis er behaart entlassen werden und auf Menschenjagd gehen durfte. «The Wolf Man» gilt noch heute als ein Klassiker des Horrorgenres.

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Artikel vom 17.02.2010

Ottokars Cinétips

ad Polanskis Inhaftierung in der Schweiz

Grundsolider Polit-Thriller

Absolut lächerlich ist, dass Roman Polanski unter Hausarrest steht und er nicht an der Gala-Premiere seines neuen Films an der Berlinale teilnehmen durfte - ab Donnerstag, 18. Februar 2010, im Basler kult.kino atelier

Von Ottokar Schnepf



Während Roman Polanski noch immer in seinem Chalet in Gstaad unter Hausarrest steht, feiert die Kinowelt sein neuestes Werk «The Ghost Writer» - ein gradliniger, spannender und grundsolider Polit-Thriller.


Briten agierten als Folterkomplizen, sie hätten von den Foltermethoden im Irak gewusst und sie unterstützt. Das war erst kürzlich in der Tagespresse zu lesen, könnte aber genau so gut aus Polanskis neuem Film stammen, einem Thriller mit politischem Hintergrund.

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