Im Fokus der Autoren - Ottokars Cinétips

Artikel vom 18.12.2014

Cinéma

Für eine Handvoll Filme mehr

Vor 30 Jahren verstarb Sergio Leone, der heute vor 50 Jahren den Italo-Western einläutete

Von Ottokar Schnepf



Als Mann ohne Namen in Leones Für eine Handvoll Dollar startet Clint Eastwood 1964 seine unaufhaltsame Karriere. Sein Spätwestern Unforgiven von 1992 ist eine Hommage an Leone und die von ihm geschaffene Filmfigur.


Abschätzend als Spaghetti-Western bezeichnet, haben die in Spanien und im damaligen Jugoslawien gedrehten Italo-Western das Western-Genre nachhaltig revolutioniert. Nicht nur wurden über 500 Filme dieser Gattung in Europa produziert, auch der US-Western hat sich stilistisch am Italo-Western orientiert.
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Artikel vom 18.12.2014

Cinéma

Überforderte Frauen

Western-Freunde dürfen sich freuen: Mit «Homesman» gleich zweieinhalb Stunden lang. Ab 18. Dezember im Kino Atelier.

Von Ottokar Schnepf



Unterwegs in einem Western-Road-Movie mit überraschendem Ausgang: Tommy Lee Jones als George Briggs und Hilary Swank als Mary Bee Cuddy.


Selten schaffen heutzutage Western den Weg in unsere Kinos. Das älteste Filmgenre der Kinogeschichte ist einfach nicht mehr gefragt. Doch Tommy Lee Jones ist es nach «Three Burials» (2006) nochmals gelungen, vor und hinter der Kamera mit «Homesman» einen ergreifenden Western zu liefern.
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Artikel vom 10.12.2014

Cinéma

Kino-Faszination Krieg

Klischee Krieg als Schicksalsschlag: David Ayers «Fury» stellt beklemmende Fragen - demnächst im Kino

Von Ottokar Schnepf



Brad Pitt ist in «Fury» Sergeant Don «Wardaddy» Collier, der Boss einer fünfköpfigen Panzerbesatzung im Einsatz gegen die Deutsche Wehrmacht.

Kriegsfilme konzentrieren sich fast nie auf eine Einzelperson, sondern beschäftigen sich mit einer bunt gemischten Gruppe von Männern, die sich aus Mitgliedern der verschiedensten Gesellschaftsschichten zusammensetzt, wie in «Fury», der demnächst in die Kinos kommt.
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Artikel vom 30.11.2014

Cinéma

Some like it schwul

Seit 2011 die Homo-Ehe in New York erlaubt wurde, sind Schwulenfilme auch aus den USA in den Kinoprogrammen nicht mehr wegzudenken. Doch Filme über Homosexualität sind keine Modeerscheinung, es gab sie seit das Kino existiert

Von Ottokar Schnepf



Sven Schelker als Robin Ratt und Matthias Hungerbühler als Ernst Ostertag in «Der Kreis».


Homosexuelle outen sich. Das lesen, sehen, hören wir beinahe täglich. Schwul sein ist in. Auch das Kino profitiert davon. Der Anwärter auf einen Oscar als bester ausländischer Beitrag stammt aus der Schweiz. Der Film spielt Ende der 1950er-, Anfang der 1960er-Jahre und schildert den Niedergang der Zürcher Schwulen-Organisation «Der Kreis». Diese setzte sich von 1943 bis 1967 für die Rechte der Homosexuellen ein. Die Geschichte fokussiert auf die Liebesgeschichte zwischen Ernst Ostertag und Röbi Rapp, die sich während der Schwulenrepressionen in Zürich kennen und lieben lernten, und kürzlich heirateten.
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Artikel vom 28.11.2014

Cinéma

Gefangen im Netz von Intrigen

Im Agententhriller «A Most Wanted Man» brilliert der unlängst verstorbene Philip Seymour Hoffman als Agent auf der Suche nach islamistischen Terroristen in Hamburg

Von Ottokar Schnepf



Der Bankier (Willem Dafoe) und der Agent (Philip Seymour Hoffman)


2008 erschien der Roman «A Most Wanted Man» von John le Carré, dem britischen Altmeister des intelligenten Polit-Thrillers (Tinker Tailor Soldier Spy), der als Vorlage für den gleichnamigen Film diente. Anton Corbijn erkannte die Brisanz des Stoffes, und nun kommt seine Adaption am 11. Dezember in die Schweizer Kinos.
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Artikel vom 20.11.2014

Cinéma

Von Geldgier getrieben

In «Nightcrawler» brilliert Jake Gyllenhaal als Soziopath in einer durchökonomisierten Welt

Von Ottokar Schnepf



Jake Gyllenhaal als Lou Bloom zeigt keine Skrupel, wenn es um Menschenleben geht.


Das Mediengeschäft ist hart und erbarmungslos. Einfache Leute können über Nacht zu Stars gemacht werden, aber der Absturz ist genau so schnell möglich. Dass die gezielte Manipulation des Publikums dabei eine grosse Rolle spielt, ist keine neue Erkenntnis. Und dass sich das Kino mit diesem Thema beschäftigt, ist ebenfalls nicht neu.

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Artikel vom 07.11.2014

Cinéma

Geprägt von Licht und Schatten

4 kg schwer und 6 cm dick präsentiert sich ein im Taschen-Verlag erschienenes Buch zum Film Noir

Von Ottokar Schnepf



«The Maltese Falcon» mit Mary Astor und Humphrey Bogart – der Startschuss zum Begriff Film Noir.


Der 1946 von französischen Filmkritikern eingeführte Begriff Film Noir zur Beschreibung einer besonderen Art von spannungsgeladenen Kriminalfilmen, die von 1941 bis 1959 in den USA gedreht wurden, hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Jetzt ist im Taschen-Verlag Hamburg ein pechschwarzes Buch über Film Noir erschienen, das bis anhin gedruckte Film-Bücher in jeder Beziehung in die Bibliothek verbannt.
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Artikel vom 05.11.2014

Cinéma

Unterwegs zu fremden Galaxien

Christopher Nolans «Interstellar» im Pathé-Küchin-Kino in Basel

Von Ottokar Schnepf



Diese Aufnahme aus Le voyage dans la lune zählt zu den bekanntesten Bildern der Kinogeschichte.


Ein neuer Film von Kult-Regisseur Christopher Nolan wird jeweils mit einer gewissen Spannung erwartet. Hat der Brite doch seit seinen Comic-Verfilmungen «Batman Begins» und «The Dark Knight» eine weltweite Fangemeinde. Mit «Intestellar» bringt Nolan neues Fan-Futter…
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Artikel vom 27.10.2014

Kino

Hintergründige Parabel

«Kuzu» - echtes, schönes Kino mit tollen Lanschaftsaufnahmen Ost-Analtoliens in Panoramaformat von Kutlug Ataman zurzeit in Basel im Kino

Von Ottokar Schnepf



Der Bub Mert stellt im Film von Kutlug Ataman seine arme Familie vor ein grosses Problem, weil der muslimische Ritus ein grosses Opfer erfordert.


Ein Lamm bildet den Ausgangspunkt in diesem in wundersamen Schneelandschaften atmosphärisch dicht eingebetteten Film, der durch seine weit gefassten Panorama- und Landschaftsbilder und seine ruhige, fast beiläufige Erzählweise einen deutlichen Kontrast bildet gegenüber den Sehgewohnheiten des Kinos.
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Artikel vom 15.06.2014

Ottokars Cinétips

Rassistisch motivierte Polizeigewalt

Der Film des Monats: Demnächst im «kult.kino Atelier» in Basel

Von Ottokar Schnepf



Michael B. Jordan als Oscar Grant


Mit «Fruitvale Station» kommt ein Film ins Kino, der mich erwischt hat, emotional sowieso, aber auch physisch: Gänsehaut, Tränen, Benommenheit nach dem Abspann und das Gefühl, dass der Film noch stundenlang in meinem Kopf weiterläuft. Für mehr hier klicken: Mehr...

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