Im Fokus der Autoren - Martin Zingg

Artikel vom 29.10.2007

Im Fokus der Autoren

Bitte WORT für WORT lesen!

Vor dem Eindunkeln

Die Vermarktung der Denker und Dichter ist die Vorstufe zur Trivialisierung der abendländischen Zivilisation - die Kultur wird zunehmend abgewertet und ihres Sinnes beraubt, zumal seit 1995 durch EU-Recht …

Von Martin Zingg

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Wer Martin Luther war, wissen viele Menschen. Auch, wer Theodor Fontane war. Ganz zu schweigen von Johann Wolfgang Goethe. Die drei Herren sind so bekannt, dass es keine Rolle spielt, wann sie genau gelebt haben und wofür sie eigentlich bekannt sind…

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Artikel vom 24.09.2007

Im Fokus der Autoren

Monique

Sie wohnt in Saint-Louis und putzt in Basel und hätte eine Medaille verdient - als Mensch…

Von Martin Zingg



Saint-Louis hat viel Charme. Man muss ihn nur entdecken wollen. Unser Autor Martin Zingg jedenfalls hat Aug und Ohr für versteckten Charme! Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2007


Ausgerechnet Saint-Louis, sagt sie, sie sagt es auf Französisch. Monique wohnt in Saint-Louis, direkt an der Grenze zur Schweiz, im Elsass. Sie ist keine Elsässerin, das muss sie immer wieder betonen. Nicht, weil sie etwas gegen die Elsässer hätte, warum auch, sie lebt schon lange hier und hat sich an sie gewöhnt, aber ursprünglich stammt sie aus Nancy.

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Artikel vom 30.01.2006

Martin Zingg

Artikel vom 07.07.2005 (neu verlinkt)

Absurd und banal

Was sie nicht alles den Medien erzählen - die armen Sportler

Von Martin Zingg



Künstlerische Verulkung des wahnwitzigen Volksvergnügens Leichtathletik-Spitzensport.



Zurzeit ist Leichtathletik- und Radsport-Saison (Juli 2005). An der Athleletissima in Lausanne ist wieder Mal ein Weltrekord im Mikrobereich gebrochen worden. Wie Resultate im Mikrobereich in den Sportler-Interviews zu leeren Worten mit absurdem Erkenntniswert formuliert werden, hat unser Mit-Autor Martin Zingg (Mitarbeiter von «52 beste Bücher» auf Radio DRS II) zu folgender Betrachtung angeregt (red., Fotos und Legenden: jpl.):

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Artikel vom 30.01.2006

Martin Zingg

Artikel vom 14.12.2005 (neu verlinkt)

Wie sehen Dinos heute aus?

Vorschlag für Sonntag, 18. Dezember 2005, anstatt Konsum-Sonntag: Besuch des Fricker Saurier-Museums, dem einzigen Museum mit einem vollständigen Skelett aus der Schweiz

Von Martin Zingg



Dino-Kreisel in Frick weist unübersehbar aufs Fricker Dino-Museums. Fotos und Legenden am Schluss dieses Artikels. Titel, Legenden und Foto-Recherche: J.-P. Lienhard



FRICK (AG).- Vielleicht ist bloss Platzmangel der Grund, vielleicht steckt auch mehr dahinter, eine gewisse Ironie jedenfalls lässt sich kaum übersehen: Wer das Fricker Saurier-Museum besuchen will, muss nämlich eine Treppe hinunter, in ein Kellergewölbe – und damit unter die Erdoberfläche von Frick, dorthin, wo die Dinosaurier schon Jahrmillionen lang gelegen haben.

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Artikel vom 30.01.2006

Martin Zingg

Artikel vom 08.08.2005 (neu verlinkt)

Schwimmen gehen…

Eine Tagebuchnotiz von Franz Kafka im August 1914 stellt unfreiwillig Banales neben Epochales und verdeutlicht damit den Widersinn in mancher Realität

Von Martin Zingg



Tagebuchschreiber Franz Kafka: «Ich bin ein unpünktlicher Briefeschreiber…es wäre noch ärger, als es ist, wenn ich nicht die Schreibmaschine hätte…». Was schriebe Kafka an seine Verehrten Fräuleins, wenn er eMail gehabt hätte und die Taste «Cancel»? (Bild: Original-Auszug eines persönlichen Briefes Kafkas.)



Die Tagebuchnotizen anderer Menschen braucht man sich ja nicht auch noch einzuprägen, die eigenen reichen durchaus - falls man überhaupt noch dazu kommt, diese zu formulieren. Wo einem das eigene Leben doch manchmal wortlos über den Kopf wächst.

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Artikel vom 30.01.2006

Im Fokus der Autoren

Artikel vom 28.12.2005 (neu verlinkt)

Zu spät, Herr Schiller!

Es gibt Themen, die bleiben durch eine gewisse Kommentarresistenz gleichsam glossenuntauglich

Von Martin Zingg



Trotz Entsorgung auf dem Piedestal nicht ganz vergessen - den Ehrenbürger der Eidgenossenschaft muss er aber gleichwohl vergessen… (Schnitt mit der Schere: Landesarchiv Baden-Württemberg)



Man kann es bedauern und dann wenden, wie man will, hinnehmen muss man es dennoch. Eine Glosse über Schiller etwa? Wäre Schiller ein Thema? Zu kommentieren oder gar zu kritteln gibt es da nun gar nichts, Herr Schiller ist in diesem Jahr sehr ausgiebig gefeiert worden und hat, wie es aussieht, alles prima überstanden.

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Artikel vom 30.01.2006

Martin Zingg

Artikel vom 15.08.2005 (neu verlinkt)

Nicht in der Schule lernen wir etc…

Lernen in der Schule, Lernen ausserhalb? So gefragt, bleibt immer die Schule Masstab allen Lernens

Von Martin Zingg



Wer guckt denn da vom Schulranzen? Es ist - tatsächlich - Che! Gesehen bei Manor Basel, zur Manor-typischen grafischen Preisanschrift von Fr. 59.95. Die Schulanfänger wissen natürlich (noch) nicht, wer Che war, aber sein romantisches Bild soll ja Tanten, Onkel und Götti/Gotte zum Kauf locken. Denn auch die wissen nicht, wer Che war, und was er wollte. Geschickt, nicht wahr?



Die Schule zieht die Demarkationslinie. Aber manchmal - behördliches Schrifttum studierend, ratlos vor ermahnenden Schildern stehend, aufs Tram wartend, Leserbriefe lesend - kann man ja, der Schule zwar treu verbunden, ihr aber dennoch unwiderruflich entwachsen, durchaus auf den Gedanken kommen, es lasse sich noch immer und ständig etwas lernen, innerhalb, ausserhalb, pausenlos.

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Artikel vom 30.01.2006

Matin Zingg

Artikel vom 21.07.2005 (neu verlinkt)

Morgenstund…

Im Sommer sind die Tage länger - ein Grund, um früher aufzustehen?

Von Martin Zingg



Nichts ist hässlicher, als in einen gähnenden Morgenmund schauen zu müssen - doch über die Morgenstund mit Martin Zingg nachzudenken ist vergnüglich…



Morgenstund, bloss das nicht. Immer wieder nehmen wir uns vor, einmal ganz früh aufzustehen, aber dann klappt es doch wieder nicht. Schuld ist das Wetter oder der Vorabend oder der nahende Tag.

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Artikel vom 30.01.2006

Martin Zingg

Artikel vom 20.12.2005 (neu verlinkt)

Vom Ende der Unschuld

Am 21. Juni wäre Jean-Paul Sartre 100 Jahre alt geworden. Sein autobiographischer Text «Die Wörter» bleibt ein wunderschönes Buch. Ein Anstiftung zum Wiederlesen.

Von Martin Zingg



Der junge Sartre mit seinem berühmten Buch «Les mots».



Eines der aufregendsten Bücher von Jean-Paul Sartre hat er gar nicht selber geschrieben: Es ist die Bibliographie seiner Werke: «Les écrits de Sartre». Sie reicht zwar nur bis 1970, aber auch so, mit immerhin 786 Seiten, kann sie einen das Staunen über die Produktivität dieses Autors lehren.

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Artikel vom 30.01.2006

Martin Zingg

Der Widerspruch mit Zwischenraum hindurchzuschaun

Immer wieder verhindern Ex-Geliebte und Ex-Schwiegermütter Literatur

Von Martin Zingg



Das Buch «Meere», das nur «still» gelesen werden darf und sein Autor Alban Nikolai Herbst.

Das Phänomen ist erstaunlich. Zum einen, und dafür gibt es viele Zeichen, nimmt die öffentliche Relevanz der Literatur stetig ab. Grössere Aufmerksamkeit erfährt sie meist nur noch, wenn irgend etwas Ausserliterarisches als medialer Treibstoff dienen kann. Zum andern aber wollen immer mehr Menschen unbedingt ein Buch schreiben, auch wenn sie selber kaum je eines lesen.

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