Elsass - Allgemeines

Artikel vom 06.12.2013

Nekrolog

Nelson Mandela besuchte Strassburg

Er wurde von der damaligen sozialistischen Bürgermeisterin empfangen

Von Redaktion



Wo Rouget de Lisle die von ihm komponierte Revolutionshymne vorspielte, trug sich Nelson Mandela ins Gästebuch der Stadt Strassburg ein. Die Bürgermeisterin (links) Trautmann mit Nelson und seiner Frau Winnie Mandela im historischen Hôtel de Ville. Foto Ernest Laemmler/Achives Journal l'Alsace


Die Strassburger Politikerin und Europaabgeordnete Catherine Trautmann empfing den am Mittwoch, 5. Dezember 2013, verstorbenen Nelson Mandela am 13. Juni 1990, nur wenige Monate nachdem er aus dem berüchtigten Gefängnis Robben Island in Südafrika freigelassen wurde. Hier klicken für mehr… Mehr...

Artikel vom 24.11.2013

Grenzgänger

Grenzgängervereinigung ruft zu Autobahn-Blockade auf

Streit um Krankenkassenzwang

Von Redaktion



Enormer Aufmarsch der elsässischen Grenzgänger zur Protestversammlung in Mulhouse im ParcExpo: rund 4’000 wütende Mitglieder der Grenzgänger-Verenigung CDTF. Foto: Thierry Gachon, Journal l'Alsace online. mfG


MULHOUSE Die elsässische Grenzgängervereinigung «Comité de défense des travailleurs frontaliers» (CDTF) ruft zu einem Protestmarsch auf der A35 vom EuroAirport zur Grenze auf, wie an einer ausserordentlichen Versammlung von rund 4’000 Grenzgängern am Freitag, 22. November 2013, im Parc-Expo von Mulhouse angekündigt wurde. Angestrebt ist eine Beteiligung von zumindest 10’000 der 19’000 Mitglieder. Hier klicken für mehr Mehr...

Artikel vom 06.09.2013

Elsass/Basel - Allgemeines

Kleinbasler reklamieren wegen Chemie-Gestank

Billige Textilien der Zelte auf dem Sanierungsgelände von Ugine Kuhlmann in Huningue sind offenbar durchlässig

Von Redaktion



Quelle des üblen Gestanks im Kleinbasel: Die Zelte in Huningue (F), wo Novartis Lindan-Abfall ausgräbt. Foto: Dave Joss/martinforter.ch 2013


Gestank aus der industriellen Abwasserstation der ehemalige Ugine Kuhlmann in Huningue belästigt derzeit die Bewohner von Gross- und Kleinhüningen. Das Gelände wird derzeit aufwendig saniert. Die Baustelle ist mit einem grossen weissen Zelt vor den Witterungseinflüssen gesichert. Doch sei die Qualität der Zelttextilien zu billig und daher durchlässig, so dass bei Wind die hochgiftigen Staubpartikel ins Kleinbasel verfrachtet werden, erklärt der Altlastexperte Martin Forter in Basel.

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Artikel vom 19.08.2010

Elsass - Allgemeines

Mit Fotoreportage am Schluss

Freiwillige restaurieren Göpel-Mühle von Manspach

16 Jugendliche aus fast ebenso vieler Herren Länder arbeiten im Sundgau in einem Camp des «Service Civil International» (SCI)

Von Jürg-Peter Lienhard



Die mächtige Achse des Göpels im «Umgang» von Manspach vor dem «letzten Schliff». Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010


Die 16 jungen Frauen und Männer, die vom 8. bis 20. August 2010 im sundgauischen Manspach zwar um «Gottes Lohn» arbeiten, werden immerhin reiche Erfahrungen in ihre auf dem ganzen Erdball verstreuten Herkunftsländer nachhause bringen. Aber gleichwohl ist ihr «Gottes-Lohn» die Gewissheit, mit der Restauration eines Göpels einen einzigartigen Kulturzeugen im nordwestlichen alemannischen Raum erhalten zu haben. Ihr Engagement steht zudem im Dienst von «Frieden, Entwicklung, Austausch», wie es dem Sinn der vor 90 Jahren gegründeten Nonprofit-Organisation «Service Civil International» (SCI) durch den Neuenburger Grossrat Pierre Ceresole entspricht, und die jedes Jahr rund eintausend solcher zivildienstlicher Camps in der ganzen Welt organisiert.



Kurze Arbeitsbesprechung im Freien vor dem Eingang zum Göpel. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010

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Artikel vom 02.05.2010

Elsass - Allgemeines

«Tempis pour eux!»

50 Kilo Gschwellti, 200 Merguez und ein Fass Taboulé zum verschenken: Das traditionelle Geissàfàscht in Biederthal vom 1. Mai 2010 war ein voller Erfolg, aber wegen des störrischen Wetters blieben diese Bio-Fressalien übrig

Von Jürg-Peter Lienhard



Die Geisslein am «Geissàfàscht» waren die «Hauptpersonen», und die Kinder schlossen sie ins Herz. An der Tombola musste man das Gewicht dieses Zickleins erraten, um es zu gewinnen. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010


«Les absents ont tojours tort» - die Abwesenden haben immer Unrecht. «Tempis pour eux», sagte Agnès Fernex, die «Managerin» («ohni Boni») der Domaine du Geissberg, auf die Frage, ob die Abwesenden denn nicht etwas von der tollen Atmosphäre verpasst haben. Tatsächlich war trotz abwechselnden Schauern die Stimmung «bombig», ausgelassen, kinderfreundlich und auf demselben Niveau, wie alle Gäste: einfach fabelhaft.



Was nicht in den Magen runterrutschte, wird im Kühlraum der Geissenkäserei der Fernexen aufbewahrt und kann von Liebhabern in der nächsten Woche gratis abgeholt werden. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010

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Artikel vom 27.04.2010

Elsass - Allgemeines

Der Kachelofen hat noch lange nicht ausgedient!

Offene Türen im Atelier der Oltinger Ofensetzer Spenlehauer–Spiess vom Freitag, 30. April, bis Sonntag, 2. Mai 2010, von 10 bis 18 Uhr

Von Jürg-Peter Lienhard



Eigenkreation aus dem Hause Spenlehauer–Spiess: Ein «transportabler» Kachelofen. Farbe und Grösse, nicht aber die Form kann der Kunde bei diesem Modell auswählen. Christian Fuchs (links) ist der Nachfolger von Pierre Spenlehauer, für den schon Dominique Spiess (rechts) die Kacheln machte. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010


Ein Kachelofen aus dem Sundgauer Atelier Spenlehauer–Spiess in Oltingue ist ein Kunstwerk. Der Ursprung der Kachel-Muster und die Architektur der Öfen gehen zurück bis ins 17. Jahrhundert und fussen auf der Tradition der berühmten Hafner Wanner aus Linsdorf. Die Kulturgeschichte dieser immer noch unübertroffenen Heizung ist hochinteressant, zumal wenn man sie von berufenen Kunsthandwerkern geschildert und vorgeführt bekommt.



Und das ist ein fest eingebauter Kachelofen aus dem Hause Spenlehauer–Spiess. Er befindet sich in der Auberge Paysanne von Lutter, wo er Teil der «Büürà-Stubà» ist, die Christian Fuchs für die äusserst ehrbaren Besitzer dieses Sundgauer Gasthofes gestaltet hat. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010

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Artikel vom 26.04.2010

Elsass - Allgemeines

Tip für den 1. Mai

Auf zum Geissàfàscht!

Der traditionelle «Tag der Offenen Tür» auf der Bio-Domaine du Geissberg bei Etienne und Agnès Fernex in Biederthal am 1. Mai 2010 als Ausflugstip

Von Jürg-Peter Lienhard



Eines der sympathischsten Festlein in der Region, im Sundgau sowieso. Und hier trifft man auch ganz kultivierte Leute aus dem ganzen Dreiländereck. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010


Die lustigen Sprünge der Zicklein, das wohlige Grunzen der seltenen Wollschweine, das Gackern der zutraulichen Hühner, aber auch die feinen Geisskäse, Grilladen vom Holzkohlengrill, Bio-Wein aus dem Elsass und die wunderbare Stimmung mit Musik, Gauklern, Kinder-Attraktionen - das ist jedes Jahr ein Feiertagsvergnügen, wie man es sich für die ganze Familie nur wünschen kann. Und praktisch ist, dass man mit dem 10er Tram bequem und mit dem U-Abo (mit 15 Minuten Spaziergang) dahinkommt. Das Festlein findet bei jeder Witterung statt (Festzelt).



Abends spielt «Famiglia Rossi» auf und lädt zum Tanzbeinlüften…

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Artikel vom 17.04.2010

Elsass - Allgemeines

80 Mal René Minéry…

Dem munteren «Wiedergeborenen», Lokalchronist seines langjährigen Sundgauer Wohnortes Waldighofen, wo schon der «Prince des poètes alsaciens» ebenfalls Berühmtheit weit über die Grenzen hinaus erlangte, zum Geburtstag

Von Jürg-Peter Lienhard



Das Geburtstagsgeschenk für den Jubilar René Minéry (Mitte): ein «very british» Velo, Marke «Raleigh Stängelibremser» - ein Geschenk allerdings zuhanden des Geschichtsarchivs der Gemeinde Waldighofen (links Seppi Haas vom Geschichtsverein und rechts François Rentz, der Spender des wertvollen Oldtimer-Velos). Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010


Hätte der Bürgermeister von Waldighofen, Henri Hoff, den Gemeindesaal nicht auf 150 Personen limitiert, die Gäste am Geburtstagsfest des beliebten alt Coiffeurmeisters, Lokal-Historiker Waldighofens, Elsass-Champion im Kunstturnen, Förderer des einheimischen Kultur- und Sportwesens, wären weit zahlreicher zu seinem 80. Geburtstagsfest vom Freitag, 16. April 2010, eingeladen worden: René Minéry zählt zu den beliebtesten Figuren im Sundgau und an seinem langjährigen Wohnort Waldighofen, wohin er mit drei Jahren von «Häsige» zugezogen, «eingewandert» ward.

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Artikel vom 08.01.2010

Elsass - Allgemeines

Geiselnahme endete unblutig

Zwei Häftlinge im oberelsässischen Zuchthaus für Schwerverbrecher in Ensisheim ergaben sich nach 15 Stunden und liessen den gekidnappten Wärter unverletzt frei

Von Redaktion



Wenn die Eingreifgruppe GIGN der Gendarmerie Nationale aufgeboten wird, geben selbst hartgesottene Gewaltverbrecher auf: Übungsbild einer Intervention durch ein überraschend in die Mauer gesprengtes Loch.


Zwei unberechenbare Gewaltverbrecher hatten am Mittwochabend, 6. Januar 2010, gegen 17.15 Uhr, einen Wärter des tristen Gefängnisses von Ensisheim im oberelsässischen Ried unter einem Vorwand in ihre Zelle gelockt, ihn darauf überwältigt und mit seinen Handschellen an eines der Eisenbetten in der Zelle gefesselt. Die beiden Verbrecher gaben indessen nach 15 Stunden Geiselnahme im Verlauf des Donnerstagmorgens, 7. Januar 2010, auf, nachdem sie die Aussichtslosigkeit ihres Unterfangens einsehen mussten: Die Behörden hatten pausenlos verhandelt und ernsthaft die Intervention von Spezialtruppen aus Paris vorbereitet. Immerhin ist der Wärter wohlauf.

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Artikel vom 10.11.2009

Elsass - Allgemeines

Mit Video auf YouTube (Link am Schluss)

Vorbild Durmenach

Was das Sundgaudorf der Welt zu sagen hat

Von Jürg-Peter Lienhard



Die Namen der zivilen Opfer der Shoa auf derselben Stele: 17 Juden und zwei Zigeunerkinder. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2009


Die Schweizer Juden stammen grösstenteils aus dem Sundgaudorf Durmenach, das am Sonntag, 8. November 2009, als erste französische Gemeinde die Namen seiner zivilen Shoa-Opfer, darunter zwei Zigeuner-Buben, am Monument aux morts anbringen liess. Zudem ist vor der früheren Synagoge ein Gedenkstein im Andenken an die bedeutende jüdische Gemeinschaft, die seit dem 15. Jahrhundert in Durmenach entstanden war, aufgestellt worden. An der Einweihungsfeier nahmen Juden und Zigeuner teil, wobei die Ansprache des Zigeuner-Vertreters grosse Betroffenheit und Rührung weckte, weil er daran erinnerte, dass immer noch kaum wahrgenommen wird, dass die Deutschen rund eine Million Menschen aus seiner Bevölkerungsgruppe ermordeten, und die Zigeuner noch heute nirgends in der christlichen Gesellschaft vor Verfolgung und Diskriminierung sicher sind.



Einzigartig und vorbildlich für ganz Frankreich: Am Gefallenendenkmal von Durmenach sind nun auch die Namen der zivilen Opfer der beiden Weltkriege und der Shoa angebracht. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2009

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