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Elsass - Allgemeines |
Artikel vom 24.11.2010 |
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Basel - Allgemeines
Moritz Suter kauft die Basler Zeitung (BaZ)
Man nannte den Gründer der ehemaligen Crossair auch schon Moritz «Super» - jetzt wird er Super-Besitzer und -Verleger der Basler Zeitung…
Von Redaktion

BASEL. red.- Die bisherigen Besitzer, Tito Tettamanti und Martin Wagner, verkaufen das Unternehmen Basler Zeitung Medien per sofort an Moritz Suter, Gründer der ehemaligen Crossair. Dies geht aus einer aktuellen Meldung von bazonline vom Mittwoch, 24. November 2010, 15 Uhr, hervor.

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Artikel vom 19.08.2010 |
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Elsass - Allgemeines
Mit Fotoreportage am Schluss
Freiwillige restaurieren Göpel-Mühle von Manspach
16 Jugendliche aus fast ebenso vieler Herren Länder arbeiten im Sundgau in einem Camp des «Service Civil International» (SCI)
Von Jürg-Peter Lienhard

Die mächtige Achse des Göpels im «Umgang» von Manspach vor dem «letzten Schliff». Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010
Die 16 jungen Frauen und Männer, die vom 8. bis 20. August 2010 im sundgauischen Manspach zwar um «Gottes Lohn» arbeiten, werden immerhin reiche Erfahrungen in ihre auf dem ganzen Erdball verstreuten Herkunftsländer nachhause bringen. Aber gleichwohl ist ihr «Gottes-Lohn» die Gewissheit, mit der Restauration eines Göpels einen einzigartigen Kulturzeugen im nordwestlichen alemannischen Raum erhalten zu haben. Ihr Engagement steht zudem im Dienst von «Frieden, Entwicklung, Austausch», wie es dem Sinn der vor 90 Jahren gegründeten Nonprofit-Organisation «Service Civil International» (SCI) durch den Neuenburger Grossrat Pierre Ceresole entspricht, und die jedes Jahr rund eintausend solcher zivildienstlicher Camps in der ganzen Welt organisiert.

Kurze Arbeitsbesprechung im Freien vor dem Eingang zum Göpel. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010

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Artikel vom 02.05.2010 |
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Elsass - Allgemeines
«Tempis pour eux!»
50 Kilo Gschwellti, 200 Merguez und ein Fass Tabulé zum verschenken: Das traditionelle Geissàfàscht in Biederthal vom 1. Mai 2010 war ein voller Erfolg, aber wegen des störrischen Wetters blieben diese Bio-Fressalien übrig
Von Jürg-Peter Lienhard

Die Geisslein am «Geissàfàscht» waren die «Hauptpersonen», und die Kinder schlossen sie ins Herz. An der Tombola musste man das Gewicht dieses Zickleins erraten, um es zu gewinnen. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010
«Les absents ont tojours tort» - die Abwesenden haben immer Unrecht. «Tempis pour eux», sagte Agnès Fernex, die «Managerin» («ohni Boni») der Domaine du Geissberg, auf die Frage, ob die Abwesenden denn nicht etwas von der tollen Atmosphäre verpasst haben. Tatsächlich war trotz abwechselnden Schauern die Stimmung «bombig», ausgelassen, kinderfreundlich und auf demselben Niveau, wie alle Gäste: einfach fabelhaft.

Was nicht in den Magen runterrutschte, wird im Kühlraum der Geissenkäserei der Fernexen aufbewahrt und kann von Liebhabern in der nächsten Woche gratis abgeholt werden. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010

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Artikel vom 27.04.2010 |
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Elsass - Allgemeines
Der Kachelofen hat noch lange nicht ausgedient!
Offene Türen im Atelier der Oltinger Ofensetzer Spenlehauer–Spiess vom Freitag, 30. April, bis Sonntag, 2. Mai 2010, von 10 bis 18 Uhr
Von Jürg-Peter Lienhard

Eigenkreation aus dem Hause Spenlehauer–Spiess: Ein «transportabler» Kachelofen. Farbe und Grösse, nicht aber die Form kann der Kunde bei diesem Modell auswählen. Christian Fuchs (links) ist der Nachfolger von Pierre Spenlehauer, für den schon Dominique Spiess (rechts) die Kacheln machte. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010
Ein Kachelofen aus dem Sundgauer Atelier Spenlehauer–Spiess in Oltingue ist ein Kunstwerk. Der Ursprung der Kachel-Muster und die Architektur der Öfen gehen zurück bis ins 17. Jahrhundert und fussen auf der Tradition der berühmten Hafner Wanner aus Linsdorf. Die Kulturgeschichte dieser immer noch unübertroffenen Heizung ist hochinteressant, zumal wenn man sie von berufenen Kunsthandwerkern geschildert und vorgeführt bekommt.

Und das ist ein fest eingebauter Kachelofen aus dem Hause Spenlehauer–Spiess. Er befindet sich in der Auberge Paysanne von Lutter, wo er Teil der «Büürà-Stubà» ist, die Christian Fuchs für die äusserst ehrbaren Besitzer dieses Sundgauer Gasthofes gestaltet hat. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010

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Artikel vom 26.04.2010 |
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Elsass - Allgemeines
Tip für den 1. Mai
Auf zum Geissàfàscht!
Der traditionelle «Tag der Offenen Tür» auf der Bio-Domaine du Geissberg bei Etienne und Agnès Fernex in Biederthal am 1. Mai 2010 als Ausflugstip
Von Jürg-Peter Lienhard

Eines der sympathischsten Festlein in der Region, im Sundgau sowieso. Und hier trifft man auch ganz kultivierte Leute aus dem ganzen Dreiländereck. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010
Die lustigen Sprünge der Zicklein, das wohlige Grunzen der seltenen Wollschweine, das Gackern der zutraulichen Hühner, aber auch die feinen Geisskäse, Grilladen vom Holzkohlengrill, Bio-Wein aus dem Elsass und die wunderbare Stimmung mit Musik, Gauklern, Kinder-Attraktionen - das ist jedes Jahr ein Feiertagsvergnügen, wie man es sich für die ganze Familie nur wünschen kann. Und praktisch ist, dass man mit dem 10er Tram bequem und mit dem U-Abo (mit 15 Minuten Spaziergang) dahinkommt. Das Festlein findet bei jeder Witterung statt (Festzelt).

Abends spielt «Famiglia Rossi» auf und lädt zum Tanzbeinlüften…

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Artikel vom 17.04.2010 |
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Elsass - Allgemeines
80 Mal René Minéry…
Dem munteren «Wiedergeborenen», Lokalchronist seines langjährigen Sundgauer Wohnortes Waldighofen, wo schon der «Prince des poètes alsaciens» ebenfalls Berühmtheit weit über die Grenzen hinaus erlangte, zum Geburtstag
Von Jürg-Peter Lienhard

Das Geburtstagsgeschenk für den Jubilar René Minéry (Mitte): ein «very british» Velo, Marke «Raleigh Stängelibremser» - ein Geschenk allerdings zuhanden des Geschichtsarchivs der Gemeinde Waldighofen (links Seppi Haas vom Geschichtsverein und rechts François Rentz, der Spender des wertvollen Oldtimer-Velos). Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010
Hätte der Bürgermeister von Waldighofen, Henri Hoff, den Gemeindesaal nicht auf 150 Personen limitiert, die Gäste am Geburtstagsfest des beliebten alt Coiffeurmeisters, Lokal-Historiker Waldighofens, Elsass-Champion im Kunstturnen, Förderer des einheimischen Kultur- und Sportwesens, wären weit zahlreicher zu seinem 80. Geburtstagsfest vom Freitag, 16. April 2010, eingeladen worden: René Minéry zählt zu den beliebtesten Figuren im Sundgau und an seinem langjährigen Wohnort Waldighofen, wohin er mit drei Jahren von «Häsige» zugezogen, «eingewandert» ward.

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Artikel vom 08.01.2010 |
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Elsass - Allgemeines
Geiselnahme endete unblutig
Zwei Häftlinge im oberelsässischen Zuchthaus für Schwerverbrecher in Ensisheim ergaben sich nach 15 Stunden und liessen den gekidnappten Wärter unverletzt frei
Von Redaktion

Wenn die Eingreifgruppe GIGN der Gendarmerie Nationale aufgeboten wird, geben selbst hartgesottene Gewaltverbrecher auf: Übungsbild einer Intervention durch ein überraschend in die Mauer gesprengtes Loch.
Zwei unberechenbare Gewaltverbrecher hatten am Mittwochabend, 6. Januar 2010, gegen 17.15 Uhr, einen Wärter des tristen Gefängnisses von Ensisheim im oberelsässischen Ried unter einem Vorwand in ihre Zelle gelockt, ihn darauf überwältigt und mit seinen Handschellen an eines der Eisenbetten in der Zelle gefesselt. Die beiden Verbrecher gaben indessen nach 15 Stunden Geiselnahme im Verlauf des Donnerstagmorgens, 7. Januar 2010, auf, nachdem sie die Aussichtslosigkeit ihres Unterfangens einsehen mussten: Die Behörden hatten pausenlos verhandelt und ernsthaft die Intervention von Spezialtruppen aus Paris vorbereitet. Immerhin ist der Wärter wohlauf.

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Artikel vom 10.11.2009 |
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Elsass - Allgemeines
Mit Video auf YouTube (Link am Schluss)
Vorbild Durmenach
Was das Sundgaudorf der Welt zu sagen hat
Von Jürg-Peter Lienhard

Die Namen der zivilen Opfer der Shoa auf derselben Stele: 17 Juden und zwei Zigeunerkinder. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2009
Die Schweizer Juden stammen grösstenteils aus dem Sundgaudorf Durmenach, das am Sonntag, 8. November 2009, als erste französische Gemeinde die Namen seiner zivilen Shoa-Opfer, darunter zwei Zigeuner-Buben, am Monument aux morts anbringen liess. Zudem ist vor der früheren Synagoge ein Gedenkstein im Andenken an die bedeutende jüdische Gemeinschaft, die seit dem 15. Jahrhundert in Durmenach entstanden war, aufgestellt worden. An der Einweihungsfeier nahmen Juden und Zigeuner teil, wobei die Ansprache des Zigeuner-Vertreters grosse Betroffenheit und Rührung weckte, weil er daran erinnerte, dass immer noch kaum wahrgenommen wird, dass die Deutschen rund eine Million Menschen aus seiner Bevölkerungsgruppe ermordeten und die Zigeuner noch heute nirgends in der christlichen Gesellschaft vor Verfolgung und Diskriminierung sicher sind.

Einzigartig und vorbildlich für ganz Frankreich: Am Gefallenendenkmal von Durmenach sind nun auch die Namen der zivilen Opfer der beiden Weltkriege und der Shoa angebracht. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2009

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Artikel vom 19.10.2009 |
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Elsass - Allgemeines
Mit Fotos zum Raten
Das Dreiländereck aus der Luft
Der Photographe Jean-Jacques Diemer eröffnet am Donnerstag, 23. Oktober 2009, in der Mairie von Saint-Louis eine Ausstellung seiner Flugaufnahmen von der Grenzecke
Von Jürg-Peter Lienhard

Bild Nummer 1: Was zeigt diese und alle folgenden Aufnahmen? Raten Sie - es ist nicht ganz einfach, da die Landschaften aus der Luft sehr viel anders aussehen als aus der Froschperspektive vom Boden… Die Lösung finden Sie am Schluss dieses Artikels. Alle Fotos Jean-Jacques Diemer, Saint-Louis © 2009
Den Photographe Jean-Jacques Diemer gibt es schon lange, aber er wirkt immer noch jung und agil. Vor allem ist er unglaublich initiativ. Seine neuste «Innovation» ist ein kleiner Fesselballon, womit er bei Windstille und leicht bedecktem Himmel ohne Flugzeug und ohne grossen Aufwand Luftaufnahmen von Objekten, Privathäusern und Firmengelände aufnehmen kann. Aber er ist auch Pilot, was ihm ermöglicht, aus grösserer Höhe Landschafts- und Panoramabilder zu schiessen. Rund 50 Fotos im Grossformat zeigt er jetzt im «Forum» der Marie von Saint-Louis; am Donnerstagabend ist Vernissage.

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Artikel vom 14.09.2009 |
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Elsass - Allgemeines
Mit Foto-Rundgang
Gut besuchte Bio-Messe
Nächstes Jahr wird es wieder eine Bio-Messe in Hegenheim geben, versicherten die Veranstalter
Von Jürg-Peter Lienhard

«Complet»: Bio-Beiz, geführt vom Bio-Dôme, dessen Menüs Koch Harry zubereitete. Blick in die Salle-des-Fêtes und auf die Ausstellungs-Stände. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2009
Die Ambiance war «aufgeräumt», die Stimmung sympathisch und die Organisation reibungslos: Wohl hat der schöne Altweibersommer-Sonntag vom 13. September 2009 vielleicht die ganz grosse Masse vom Besuch der ersten Bio-Messe in der Salle des Fêtes von Hegenheim abgehalten, aber dadurch waren die Korridore zwischen den Ständen nicht überfüllt, und die Aussteller konnten um so besser ein interessiertes Publikum beraten - und auch verkaufen. So sind die Aussteller zufrieden; die Organisatoren um Michel Heinimann jedoch sahen sich bestärkt in ihrer Vision, dass die Bio-Messe nicht nur ein Publikum findet, sondern im nächsten Jahr eine Nachfolge haben soll.

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