Elsass - Wirtschaft

Artikel vom 28.11.2007

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Elässer Superjahrgang 2007

Die Geduld hat sich für diejenigen Winzer gelohnt, die bis zuletzt warteten…

Von Redaktion



Fotos: Civa, Colmar


Jetzt, am Ende der Weinlese, und wo die ersten Weinbereitungen im Elsass bereits abgeschlossen sind, sind die Fachleute des Weinbaus mit der Qualität des Jahrgangs 2007 mehr als zufrieden, wie der «Conseil Interprofessionel des Vins d‘Alsace» feststellt.

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Artikel vom 01.10.2007

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Gelungener Versuch

«Texti‘Val» nannte sich der 1. Markt für Naturtextilien im Park von Wesserling vom 28. bis 30. September 2007 und rüstet bereits zur nächsten Auflage im kommenden Jahr

Von Jürg-Peter Lienhard



Die jungen Modemacherinnen experimentieren schon einige Zeit mit Naturfasern, die nun mehr und mehr zum Trend werden. Ebenso trendig die Präsentation durch Frauen, die dem tatsächlichen Durchschnitt der allgemeinen Weiblichkeit entsprechen - also nicht dargestellt von abnormen «Models». Alle Fotos J.-P. Lienhard, Basel © 2007


Der Start ist vielversprechend und wieder mal so einer der Überraschungserfolge, an die man sich beim ideenreichen Direktor des Textilparkes von Husseren-Wesserling gewöhnen muss: Eric Jacob hat auf Naturfasern gesetzt - ein avantgardistischer Trend in der modernen Textilwelt. Seide, Mohair, Angora, reine Leinen, Flachs, Hanf, Filz oder «Peau-retournée»-Lederpelze - diese Naturfasern kommen wieder in der Mode.

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Artikel vom 09.03.2007

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Genau hingucken ist Kunst…

…vor allem, wenn es um erstklassige Handwerksarbeit geht, wie am Stand der elsässischen Kunsthandwerker «frémaa» an der Muba 07 in der Halle Wohnsinn 1.1, Stand K50

Von Jürg-Peter Lienhard



Kostbare Broderie von Hand gefertigt und unikat: Tromp-l‘œil-Gilet mit Silbermünzenschmuck, traditionell wie bei den Trachten, der stehengebliebenen spanischen Mode. Alle Fotos: J.-P. Lienhard, Basel © 2007


Die Entdeckungen sind überraschend und beeindruckend, gilt doch Häkeln heutzutage gemeinhin als «unemanzipierte» Frauenarbeit, ist Handarbeit im Zeitalter der Computerspiele sowieso gnadenlos «out», wie auch die Gesellschaft es sich leistet, alles rund um die Lebenstechnik - früher Haushaltlehre - schnöde aus dem Schulstundenplan zu vertreiben: Doch ein zweiter Blick in die «Schatulle» der Elsässer Handwerker, dem Stand der «frémaa» an der Muba 07, erschliesst wie in der Liebe erst die ganze Schönheit.

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Artikel vom 19.09.2006

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TEIL-AKTUALISIERUNG I

Rübe ab!

Der Gründer des Ecomusée d‘Alsace, Marc Grodwohl, wurde zum Rücktritt gezwungen - ein folgenschwerer Schnitt für das tolle Dorf im nahen Elsass!

Von Jürg-Peter Lienhard



V.l.n.r.: Ecomusée-Gründer Marc Grodwohl (im weissen Hemd), daneben Maître Claude Weill, der gerichtliche Verwalter, François Capber, Vereins-Präsident und alt Banquier, Guy Macchi, Vizepräsident, Gründungsmitglied und Baumeister (bleibt im Amt). Alle Fotos: J.-P. Lienhard, Basel © 2006


Zu Beginn dieser denkwürdigen Generalversammlung (GV) der «Association de l‘Ecomusée d‘Alsace» vom Sonntag, 17. September 2006, gab Marc Grodwohl die operative Leitung des Ecomusée d‘Alsace, und François Capber, das Präsidium ab. Als Nachfolger des Vereinspräsidenten ernannte der Vorstand anschliessend Jacques Rumpler, der bis zum nächsten Gerichtstermin am 26. Oktober 2006 zu retten versuchen will, was zu retten ist.

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Artikel vom 01.09.2006

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1 Tag länger im Schlaraffenland!

Die sagenhafte Wein- und Käsemesse von Hagenthal «DegustHa» hat ihre Zelte geöffnet und dauert dieses Jahr erstmals bis Dienstag, 5. September 2006

Von Jürg-Peter Lienhard



Das sind keine Salami aus der Migros, sondern handgefertigte Spezialitäten aus Aveyron, wie sie bei uns nicht zu haben sind. Den Schwatz mit unserem lustigen Freund gibts obendrein gratis dazu… Alle Fotos: J.-P. Lienhard, Basel © 2006


Der umtriebige Messe-Organisator Henri Kuentz aus Hagenthal-le-Bas hat es wieder geschafft: Bereits zum zweiten Mal hat er die Zeltstadt mit den Schlaraffia-Produkten aus allen französischen Gourmet-Regionen in der Senke beim Gentech-Landwirtschaftsbetrieb «Lindenhof» aufgebaut. Für Besucher bedeutet das einen wackeren Verdauungsspaziergang nach den unzähligen Degustationsmöglichkeiten - das Parkfeld ist so gross wie ein Dutzend WM-Fussbalfelder…

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Artikel vom 01.06.2006

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Mit Fotosaga zum runterladen

Welcome to the Bio-Disco!

Unter dem Namen Bioscope hat im Elsass ein Freizeitpark die Tore geöffnet, der sich angeblich dem Thema Mensch und Umwelt widmen soll - mit Cabaret im Stile des Pariser «Lido» und Schul-TV

Von Jürg-Peter Lienhard



Macht ratlos: Das Loch mit den farbig angemalten Quadern ist das «Herz» des Funparks und stellt den Einschlag des Ensisheimer Meteoriten dar. Ensisheim ist Ried, Rheinebene, und dort gibts nur «Rhygwäggi» und keine Granitblöcke. Nicht mal das vermittelt das Loch… Alle Fotos und Fotosaga: J.-P. Lienhard, Basel © 2006



UNGERSHEIM (ELSASS).- Wer noch keinen Beamer zu Hause hat, dem wird der neue Freizeitpark im Elsass gefallen, und wer am liebsten Zuschauer in der Disco ist, dem auch. Wer Kinder hat, dem bietet der Park alles, was tobender Nachwuchs bedarf. Und Lesen brauchen die Balge auch nicht können. Spielt doch keine Rolle, denn dafür schallt Bumbum-Musik aus allen Ecken und Enden. Dies alles zu einem stolzen Eintrittspreis: 20 Euro für Erwachsene (31.20 CHF) und 14.50 Euro (22.60 CHF) für Kinder von 4 (!) bis 14 (!) - total also für einen Erwachsenen plus ein Kind: 34.50 Euro oder 54.80 Schweizer Franken.

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Artikel vom 29.05.2006

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Krisen an der Tagesordnung

Schlechte Aussichten für grosse elsässische Traditions-Unternehmen

Von Pierre Dolivet



Chemische Stinkbude Albermarle in Vieux-Thann vor den Aus. Foto: Pierre Dolivet, Mulhouse © 2006


Ist das Elsass nicht schön? Seine Landschaft, sein Klima, seine Tafel und seine Weine, die auf der touristischen Sonnenseite stehen? Die glänzende Medaille hat - wie jede Medaille - eine Kehrseite: Zurzeit machen vier grosse elsässische Traditionsbetriebe wegen wirtschafltichen Schwierigkeiten von sich reden: Die Chemie-Fabrik Albermarle in Vieux-Thann, die Textilmaschinen-Fabrik Schlumberger in Guebwiller, Gymflex (Textil) in Burhaupt und die berühmte Brauerei Schutzenberger im Unterelsass.

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Artikel vom 19.05.2006

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Demo gegen Chirac-Besuch

Die vereinigten Gewerkschaften im Elsass reklamieren 11,7 Prozent Arbeitslosigkeit in Mülhausen

Von Pierre Dolivet



Keine Freudenfahnen: Demonstration der wcihtigsten elsässischen Gewerkschaften vor dem (eilends dichtgemachten) Arbeitsamt. Alle Fotos: Pierre Dolivet, Mulhouse © 2006



MÜLHAUSEN (ELSASS) jpl.- Am Freitag, 19. Mai 2006, einen Tag, bevor der französische Staatspräsident Jacques Chirac in Mülhausen das neue Tramsystem offiziell einweiht, haben Gewerkschafter von CGT, CFDT, CFTC und FO vor dem Arbeitsamt ANPE in der Wilson-Strasse gegen «falsche Freude» beim präsidialen Besuch demonstriert.

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Artikel vom 25.04.2006

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Eine endlose Geschichte…

Am Rhein-Rhône-Kanal wird seit 1744 projektiert, gebaut, gebastelt und darum gestritten - jetzt wird er bei Zillisheim ausgebaggert und in diesem Teilstück wieder schiffbar gemacht

Von Pierre Dolivet



Der Rhein-Rhône-Kanal bei Gommersdorf im Sundgau: Betörend schöne Landschaft, betörend schön fotografiert (siehe blaues Velo links) und eine unvergessliche Schiffahrt, wenn man eine Ferienreise mit dem (nicht ganz billigen) Hausboot mietet. Alle Fotos: Pierre Dolivet, Mulhouse © 2006



ZILLISHEIM (SUNDGAU/ELSASS).- Wer rastet, der rostet - was für Menschen gilt, gilt noch mehr für Maschinen und von Menschen errichtete Bauwerke: Der Rhein-Rhône-Kanal ist zwischen Mülhausen und Dammerkirch verschlammt und versandet; die Kanalschiffahrt blockiert. Jetzt sind wieder Arbeiten im Sundgauer Zillisheim im Gang, um dieses Teilstück freizubaggern. Damit es wieder durchgängig von der touristischen Schiffahrt ab Mülhausen befahren weden kann. Der Traum von der modernen Wasserstrasse für die kommerzielle Grosschiffahrt ist jedoch für immer ausgeträumt - zum Glück für Umwelt und Landschaft.

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Artikel vom 15.02.2006

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Mit Foto-Romanza am Schluss

Märt-Exotik vor Basels Toren

Der Samstag-Markt von St-Louis ist einer der interessantesten in der Region des Dreiländerecks um Basel

Von Jürg-Peter Lienhard



Von der Strasse her sieht alles etwas versteckt, wenig spektakulär aus - zumal unter den Winter-Plachen der «Stände-Stadt». Aber bitte sehr: Herrreinspaziert auf den Märt von Sankt Ludwig, Sie werden es nicht bereuen, wie die folgende Foto-Romanza zeigt. Im Hintergrund die Steuerverwaltung und links hinter dem kahlen Baum ist nicht etwa ein Minarett, sondern der Sendeturm von France Télécom, die dort ihre Filiale hat. Foto-Reportage von J.-P. Lienhard, Basel © 2005



ST-LOUIS (ELSASS).- Früh aufstehen heisst es, wer von den frischesten Produkten, von der grössten Auswahl und von wenig Gedränge auf dem farbigsten Markt der Dreiländerregion bei Basel profitieren will: Die appetitlichsten Auslagen auf dem samstäglichen Wochenmarkt in St-Louis sind schon ab zehn Uhr zerwühlt und teils ausverkauft. Gemach: aber auch nach zehn Uhr gibt's immer noch Interessantes und Gutes zu ergattern.

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