Elsass - Kultur

Artikel vom 03.06.2007

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EXCLUSIF!!! - Mit Reaktion

Knatsch im Café Littéraire

Der designierte Beizer Tony Hartmann wirft das Handtuch noch vor der Inbetriebnahme des neuen Literatur-Cafés von St-Louis (siehe webjournal.ch vom 7. Mai 2007)

Von Redaktion



Das war so ein Moment: Député-Maire Überschlag liess den jetzigen Ex-Beizer Toni Hartmann an der Einweihung vor der Eröffnung nur widerwillig zu Wort kommen…


Die Eröffnung des Ludovicer Literatur-Cafés stand von Anfang unter einem ungünstigen Stern: Baufehler und eine scheussliche Betonmauer war das eine, das andere, dass die Beiz nicht zur Buchmesse 2007 von St-Louis rechtzeitig fertiggestellt werden konnte. Und jetzt noch dieser Rückschlag für Bürgermeister Jean Überschlag: Der von ihm mit viel Vorschusslorbeeren ausgestattete Tony Hartmann, bekannt von seiner Glacé-Beiz «l'Oltinguette» in Oltingen im Sundgau, hat den Bettel noch vor der ungeduldig erwarteten Inbetriebnahme hingeworfen.


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Artikel vom 30.05.2007

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Avec lien vers la version française

«C’est dans la Vallée»

Ein Festival anders als die anderen - vom 30. Mai bis 3. Juni 2007 in Sainte-Marie-aux-Mines (Oberelsass)

Von Redaktion



Das Silberminen-Tal am Fuss der Vogesen ist so schön, wie hier schön fotografiert, ist gegenwärtig im Festivalfieber: Für Liebhaber des französischen Chansons ein lohnendes Ausflugsziel. Foto arte.tv, Strassburg © 2007


«Ein Festival anders als die anderen», so hat es Rodolphe Burger, Festivalinitiator und Ex-Leader von Kat Onoma, von Anfang an gewollt. Das Programm der 7. Edition, die wieder einmal in Sainte-Marie-aux-Mines (Oberelsass) vom 30. Mai bis 3. Juni 2007 stattfindet, kann sich sehen lassen. Nichts wie hin in das idyllische grüne Vogesen-Tal! Studieren Sie das leckere Programm, das vom Kultursender «arte-tv» begleitet wird und wofür webjournal.ch die Details hier zum download bereitstellt.

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Artikel vom 07.05.2007

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MIT LESERBRIEF

Einweihung vor Eröffnung

Das war die Vernissage-Nacht im Café littéraire von St-Louis, das aber erst nach der Buchmesse vom 11. bis 13. Mai 2007 seinen Betrieb voll aufnimmt

Von Jürg-Peter Lienhard



Sankt Ludwig by night - «Café littéraire» von St-Louis in der Nacht der Einweihung am 4. Mai 2007: Ein wunderschönes Bild - zumindest, wenn man es nicht von der «Wetterseite» betrachten muss… Alle Fotos J.-P. Lienhard, Basel © 2007


«Le café et la littérature ont toujours fait bon ménage» - frei übersetzt: Beiz und Literatur wirkten gerne im selben «Haushalt» - so begann Député-Maire Jean Ueberschlag von St-Louis am Freitag, 4. Mai 2007, seine Einweihungs-Rede für das «Café littéraire» in der umgebauten und renovierten «Maison David», einem der wenigen in St-Louis erhalten geblieben typischen Elsässer Fachwerkbauten. Nun hat also St-Louis sein Literaten-Café, seinen ganz speziellen kulturellen Treffpunkt im Zentrum von Basels Nachbarstadt, die sich keines solchen Kleinods an derart prominenter Stelle rühmen darf…

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Artikel vom 15.01.2007

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Faire le clown…

…ça peut aussi s'apprendre à l'école du cirque à Mulhouse!

Von Pierre Dolivet



Même un clown doit apprendre un peu de l'artistique - mais ce n'est pas façile…


C'est en novembre 1991que Dominique VIGNAUD, éducateur spécialisé décide de créer l'école du cirque à Mulhouse. Au départ, « Les Ateliers de la Piste », c'est ainsi qu'ils se nomment, sont parrainés par un grand nom de l'art clownesque : Achille Zavatta.

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Artikel vom 15.11.2006

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Dramatischer Aufruf

Am Samstag, 18. November 2006, 15.30 Uhr, rufen besorgte elsässische Eltern und Eltern-Organisationen zu einer Demonstration in Strassburg gegen die Vernachlässigung der elsässischen Sprache auf

Von Jürg-Peter Lienhard



Das Gesetz Deixonne (1953) bedeutete zwar eine Abkehr von der restriktiven Sprachenpolitik in Frankreich, jedoch nicht gleichzeitig die Förderung der Regionalsprachen. Vielmehr wurde der Bevölkerung eingeredet, dass es «chic» sei, Französisch zu sprechen, wie es eine Karikatur von Tomi Ungerer illustriert. Elsässisch sei dagegen «bäuerlich» und habe keine Zukunft…


Das ist für uns Schweizer (noch) sehr schwer vorstellbar - dass uns unsere ureigene Sprache abhanden kommt, aufgesogen wird von einer Fremdsprache, und jeder Widerstand dagegen als lächerlich oder gar als «revisionistisch» abgetan wird. Den Elsässern ist dies geschehen, und sie tragen erst noch selbst die grösste Schuld daran! Immerhin sind sie sprachlich derart flexibel geworden, dass sie wohl demnächst auch keine Mühe haben werden, wenn sie auf Arabisch oder noch wahrscheinlicher, auf Türkisch umstellen müssen…

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Artikel vom 08.11.2006

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Auf zum 22. BD-Festival!

Wiederum geben sich am Wochenende vom 11./12. November 2006 die berühmtesten, die kultigsten und die genialsten Zeichner der «Bande Déssinnée» in Illzach bei Mülhausen ihr Stelldichein

Von Redaktion



Malik hat das Plakat von «Bédéciné 2006» nach einer Idee des Festival-Gründers und Präsidenten Raoul Cavin gezeichnet.


Das Festival «Bédéciné 2006» im Mülhauser Vorort Illzach ist tatsächlich bereits die 22. Ausgabe und immer noch gewissermassen ein «Geheimtip» in Frankreich, weil es derart prominente Zeichner und Illustratoren aus dem Bereich der Comics und der «animierten Bilder» anzulocken vermag. Tausende Fans warten stets ungeduldig, um sich ihre Lieblingsbücher von den rund hundert Autoren signieren zu lassen.

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Artikel vom 03.09.2006

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Übersetzung/Traduction: L'Affaire Büttner

L'ECOMUSEE DECAPITE

Traduction de l’article de Jürg-Peter Lienhard sur www.webjournal.ch du 31/08/2006 - Übersetzung aus dem Deutschen von «J.-P. Lienhards Lupe» vom 31.8.2006 auf webjournal.ch (Link zum Original am Schluss)

Von Redaktion



Le ricaneur Büttner avec la tête de son victime de génie supérieure Marc Grodwohl. Montage-photo: J.-P. Lienhard, Bâle © 2008


Les sales petits affaires de la politique alsacienne : l’échec du bioscope, c’est l’Ecomusée qui doit le payer !

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Artikel vom 29.08.2006

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Das war das «Jung‘ste Gericht»…

Meisterkoch Emile Jung von der Strassburger Dreisterne-Edelbeiz «Au Crocodile» hat am Sonntag, 27. August 2006, im Ecomusée d‘Alsace nicht nur gekocht, sondern auch Äpfel von einem der 240 Apfelbäume gepflückt

Von Jürg-Peter Lienhard



Wer aus Gutem Besseres macht, bei dem muss man sich nicht schämen, einzukehren: Emile Jung in der Ecomusée-Degusationsküche. Allfe Fotos: J.-P. Lienhard, Basel @ 2006


Zwei Geheimnisse hat Maître Emile Jung dem Publikum aus seiner berühmten Küche verraten: Erstens, wie man die Sekunden sekundengenau zählt, und zweitens, dass Gemüse in einer Gänsefett-Bouillon statt aus dem gewöhnlichen Salzwasser beser, nein himmlisch schmeckt!

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Artikel vom 06.07.2006

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Ecomusée-Song zum Downloaden

Cookie Dingler und seine Strassburger Freunde singen fürs notleidende elsässische Freilichtmuseum von Ungersheim

Von Redaktion



Die bislang diskret gestaltete Internet-Startseite des Ecomusée d'Alsace (links unten) muss gegenwärtig der ausgeflippten Werbung für den hinterlistig-hintersinnigen Song «Trop Bête - soïdumm» Platz machen.



Zwei Euro kostet der Download des Cookie-Dingler-Benefizsongs auf der Internetseite des Ecomusée d'Alsace. Das französische Fernsehen «France 2» meldete am Mittwoch, 5. Juli 2006, dass die französische National-Elf, sollte sie Weltmeister werden, den Song an den Siegesfeiern fürs Ecomusée singen wird.

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Artikel vom 26.06.2006

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Trop Bête - Soïdumm!

Ein Benefiz-Song mit Cookie Dingler für das notleidende Ecomusée d‘Alsace

Von Jürg-Peter Lienhard



Pas bête - die Autoren von «Trop Bête!» v.l.n.r: Eric Sembach, Cookie Dingler, Thierry Sembach im Brunnen (leer) des Waschhauses im Ecomusée d'Alsace an der Disc-Taufe des Songs. Fotos: J.-P. Lienhard, Basel © 2006



UNGERSHEIM BEI MULHOUSE (ELSASS).- So toll, so fetzig, so hintersinnig frech und so deutlich gemünzt - auf jeden Fall aber sehr, sehr sympathisch: Während die elsässischen Politiker-Funktionäre nicht zur Kenntnis nehmen wollen, welch Wirtschafts- und Kultur-Katalysator das Ecomusée d‘Alsace ist, rüsten jetzt die Strassburger Künstler zum Verteidigungskampf mit der schärfsten Waffe überhaupt - mit der Waffe der Satire! Cookie Dingler, der Mitte der achtziger Jahre ganz Frankreich mit dem berühmten Ohrwurm «Femme libérée» verzückte, singt jetzt fürs Ecomusée d‘Alsace «Trop Bête!» (zu dumm, um wahr zu sein).

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