Im Fokus der Autoren - Mitch Reusdal

Artikel vom 12.12.2007

Reusdals Räuspern

Man sagt X und meint U

Die Wirtschaft muss sich entscheiden, ob sie Wachstum oder Klima will

Von Mitch Reusdal



Wachstum «dieser Art» begann vor 60 Jahren. Der Planet ist ungefähr 5‘000‘000‘000 Jahre alt. Die ziviliserte Menschheit kletterte vor 15‘000 Jahren von den Bäumen herunter. In 60 Jahren hats dann vielleicht keine mehr - Bäume und Menschen… Das nennt die Wirtschaft eben «Wachstum»! red.


Economiesuisse äussert sich wiedersprüchlich. Der Wirtschaftsdachverband kritisiert höhere Energiepreise, die das Wachstum hemmen, und übersieht den klaren Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Klimabelastung.

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Artikel vom 13.11.2007

Reusdal räuspert sich

Die Schüsse in Finnland

Warum wundern wir uns über Massaker wie in Tuusula?

Von Mitch Reusdal



«Menschlichkeit ist überbewertet», heisst es auf dem T-Shirt des Amokläufers. (Bild: youtube.com)


Ein 18-Jähriger hat in einer Schule in Tuusula in Finnland acht Menschen erschossen. Daraufhin richtete er die Waffe gegen sich selbst und erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. In Finnland herrschen Entsetzen, Verzweiflung, Fassungslosigkeit über das Massaker. Das ist nachvollziehbar, aber man kann mit grosser Sicherheit davon ausgehen, das ein ähnliches Ereignis sich wiederholen wird, wo auch immer, so wie zuvor in Littleton und Erfurt geschehen.

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Artikel vom 03.10.2007

Reusdal räuspert sich

Die Stunde der Maulhelden

Aber die Rechthaber haben nicht recht

Von Mitch Reusdal



Sprechblasen blasen Worthülsen zu Luft-Ballonen auf: Wahlplakate der Wahlkampagne 2007. Alle Fotos: J.-P. Lienhard, Basel © 2007


Es gibt zu viele Retter, die nur das Beste im Sinn haben und die Welt vor dem Schlimmsten bewahren wollen, zu viele Propagandisten, zu viele Schlangenfänger. Gerade jetzt in Zeiten, da in diesem Land National- und Ständeratswahlen anstehen.

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Artikel vom 18.09.2007

Reusdal räuspert sich

Grosse Verwirrung

Was haben Sie davon, wenn Sie die Zeitung lesen und sich informieren?

Von Mitch Reusdal



Hinein, aber wie hinaus: Allenthalben Verwirrung allenorten.


Die Verwirrung nimmt jeden Tag ein Stück zu. Man sollte nicht zu viel wissen, um zufrieden zu leben. Aber wie müsste man es denn anstellen, um mit seiner Wut fertig zu werden?

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Artikel vom 23.08.2007

Reusdal räuspert sich

Billig ist teuer

Wer rechnet, macht eine Falschrechnung. Und wieso? Bitte hier weiterlesen…

Von Mitch Reusdal



Jedes Ding hat seinen Preis - und wenn es den nicht mehr hat, stimmt irgendwo irgendetwas nicht mehr: Das Thema ist schon lange auch Gegenstand von Büchern (siehe Link am Schluss).


Ein schnell erzielter Gewinn kann sich hinterher leicht als Verlust herausstellen. Man sieht nur die schlaue Ersparnis, aber vergisst, dass Folgekosten eintreten und Nachteile erwachsen können.

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Artikel vom 15.08.2007

Reusdal räuspert sich

Der tägliche Irrsinn

Die versteckte Welt hinter Zeitungszeilen und Werbesprüchen

Von Mitch Reusdal



Macht «freie Information» auch freie Menschen? Oder wird mit der Dauerberieselung von Nebensächlichem beabsichtigt, das Hauptsächliche zu vertuschen?


Wenn man zu viel Zeitung liest und von zu viel Werbung infiltriert und infiziert wird, kann einem der Kopf von den vielen Nachrichten und Neuigkeiten manchmal ganz schön schwirren, und man gerät in Gefahr, den Verstand zu verlieren – wenn man sich nicht rechtzeitig zur Wehr setzt.

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Artikel vom 30.07.2007

Reusdal räuspert sich

Das Partygirl und das Publikum

Welche Funktion erfüllt die Klatschpresse?

Von Mitch Reusdal



Schöne Augen hat sie ja - aber die Nase! - Lindsay Lohan.


Filmsternchen, Models und Partygirls halten die Medien auf Trab und werden wiederum von diesen auf Trab gehalten. Das Publikum scheint begeistert zu sein, aber in Wirklichkeit ist es das Opfer aller beteiligten unseligen Umstände.

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Artikel vom 06.06.2007

Reusdals Räuspern

Das Blaue vom Himmel

Was Geschenke und Emotion in der Werbung bedeuten

Von Mitch Reusdal



Die Werbung versprich das Blaue vom Himmel herunter - und es funktioniert: Noch werbefreier Himmel in Le Borgeot (Burgund) über den dortigen Gütern von Reinhardt Stumm, fotografiert von J.-P. Lienhard, Basel, am 30. April 2007 ©


Was die Werbung so alles auftischt, geht ins Unglaubliche. Wer glaubt an die Versprechen, die sie in die Welt setzt? Die Menschen, an die sie sich wendet? Offenbar bleibt der Erfolg nicht aus, sonst hätte sich die Werbung längst selbst aufgeben müssen.

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Artikel vom 24.05.2007

Reusdals lautes Räuspern

Lex dubia non obligat

Das Spiel ist aus

Wie viel Erotik verträgt eine moderne Stadt?

Von Mitch Reusdal




Die Sloggi-Plakate werden bei Triumph-International von einer Frau verantwortet, von Frau Charlotte Hegnauer - und die reagierte auf die Basler Geschlechtsgenossinnen von der amtlichen Moral eben, wie eine emanzipierte Frau reagiert, wenn sie mit bodenloser Dummheit konfrontiert wird: pfiffig, witzig und treffend!


Ein Plakat erregt in Basel Anstoss. Die Rechtschaffenen sind empört und fordern ein hartes Vorgehen gegen «sexistische Werbung». Auf in den Kampf gegen die moralische Verschmutzung.

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Artikel vom 04.05.2007

Im Fokus de Autoren

Herr Merz und die Souveränität

Wie ausländische Unternehmen mit Steuerdumping umworben werden

Von Mitch Reusdal



Nicht ganz comme-il-faut: Hans-Rudolf Merz im ungewöhnlichen Bundesrats-Kostüm.


In der Auseinandersetzung der EU über die Besteuerung ausländischer Holding-Gesellschaften zeigt sich die Schweiz von ihrer hässlichen Seite. Beliebt macht sie sich mit ihrer Profitiermentalität kaum, und ihrem Ansehen schadet es bestimmt nicht.

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