Im Fokus der Autoren - Nebenbei bemerkt

Artikel vom 22.06.2009

Nebenbei bemerkt

Apropos Bioscope…

Zum Thema Ecomusée d'Alsace

Von Reinhardt Stumm

Wenn mein Webjournal-Chef schlechte Laune verbreitet, bin ich vorsichtig. Verliert nicht der liebe Lienhard manchmal ein bisschen das Mass? Sein Bioscope-Bericht war freilich so gut belegt und argumentiert, dass er gar nicht zu bezweifeln war. Aber wer schafft es, für dieses Ramsch-Tournier im Departement Haute Alsace um die dreissig Millionen Euro Staatsgelder locker zu machen? Das ist der Genie-Streich!

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Artikel vom 11.03.2007

Nebenbei bemerkt

Deutsch und deutlich…

…gesagt, hadert Rolf Dobelli in seinem neuen Buch mit richtigem Deutsch und anderem

Von Reinhardt Stumm



Dobelli ist der Erfinder der Eindampf-Literatur und glaubt, dass Fragen «indiskret» sind - es sind aber meist die Antworten! Eingedampftes Titelbild seines Buches, wie es vom Verlag ins Netz gestellt ist. (Titel, Legenden und alles ausser dem Text: jpl)


Auf dem Tisch das neue Buch von Rolf Dobelli: «Wer bin ich?». Die ersten Sätze heissen: «Wer Max Frisch kennt, kennt seine Fragebogen. Seit ich Max Frisch für mich entdeckt habe, bin ich ihnen erlegen.» Das ist, denke ich, falsches Deutsch. Erliegen ist ein Vorgang, kein Zustand.

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Artikel vom 30.11.2006

Nebenbei bemerkt

Glashaus

baz-Spott gegen BZ: Eigentor…

Von Reinhardt Stumm



baz contra BZ et vice versa…


«Ein Schuss Originalität verhilft unserer deutschen Schriftsprache manchmal zu wohltuender Spontaneität», vermerkte die Basler Zeitung vor einigen Tagen spöttisch in jener Ecke, die (gewissermassen als Bestätigung der obenstehenden Behauptung) «sushi-bar» heisst.

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Artikel vom 19.04.2006

Nebenbei bemerkt

Das Okuliermesser, das keines ist

Wenn Laien Fachleuten Werkzeuge empfehlen…

Von Reinhardt Stumm



Kann dem Jung-Redaktor passieren, wenn er keinen ordentlichen Stoff und noch weniger Zeit und vor allem «kai Aahnig vo dr Bodaanig» hat… (Ausschnitt aus der baz vom 15. April 2006; Legenden: jpl)


Das Okuliermesser, das die Basler Zeitung (vom 15. April 2006) als «Werkzeug der Woche - Für Gärtnerinnen und Floristen» anpreist, ist alles mögliche, aber kein Okuliermesser, was jeder Gärtnerstift im ersten Lehrjahr bestätigen kann.

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Artikel vom 23.08.2005

Nebenbei bemerkt

Verbale Gewalt ist der erste Schritt…

Regierungsrat Guy Morin will verbieten, was auf Zelluloid gebannt ist; gegen Brutalität im Alltag, im Weltgheschehen zumal, hat er aber kein Rezept

Von Reinhardt Stumm

«Das Neue Kino» lud zu einer Samstagnacht-Vorstellung von «Rio Bravo», Howard Hawks, 1959 glaube ich. Natürlich John Wayne. Das Wundervolle an solchen Filmen (deshalb hat man immer wieder Lust, sie zu sehen, während das Theater ja – behauptet es – unentwegt gegen die Ermüdung des Immergleichen zu kämpfen hat), das Wundervolle an solchen Filmen ist, dass die Menschen, die auftreten, so glatt und widerspruchsfrei sind wie Kartonfiguren. Dreh sie wie du willst, es sind immer dieselben – einmal John Wayne, immer John Wayne. Tapfer, edel, gutmütig, keusch, moralisch. Von morgens bis abends ohne Unterbrechung.

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Artikel vom 08.04.2005

Nebenbei bemerkt

Was Provinz ist, bestimme ich!

Generalthema im Basler Stadtbuch - 125. Jahrgang

Von Reinhardt Stumm



Basler Stadtbuch 2004, soeben herausgekommene 125. Ausgabe. Die Umschlagfoto zeigt das umstrittene Kulturfloss auf der Kleinbasler Rheinseite bei der Mittleren Rheinbrücke..



BASEL.- Provinz wird offenbar an der Wiedereinführung der Polizeistunde durch die Hintertür erkennbar. Steht da. Natürlich wäre ihre Einführung durch die Vordertüre besser! Provinz sind die zunehmenden Restriktionen wie am Birsköpfli in Birsfelden (steht da so), wo ab 22 Uhr gar nichts mehr laufen darf. Als da noch keine Provinz war, waren die Leute vielleicht aus eigenem Antrieb ein bisschen rücksichtsvoller?

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Artikel vom 22.11.2004

Nebenbei bemerkt

Rosstäuscher am Bildschirm

Von Reinhardt Stumm

Sie kennen diese Sendung auch. Am Bildschirm japst und hechelt und barmt einer, dass man endlich mal kapiert, was Schmierenschauspielerei ist: Nun rufen Sie doch schon an! Drei-tau-send-Eu-ro! Ist das immer noch zu wenig, um mal zum Telefon zu greifen?

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Artikel vom 03.08.2004

1. August

Mit dem Maul gewackelt ist nicht geredet

Einige Ratschläge an den Redenschreiber für den 1. August

Von Reinhardt Stumm

Landauf, landab halten Männer und Frauen aus Politik und Wirtschaft ihre 1.-August-Reden. Manch eine dieser viel beschäftigten Persönlichkeiten hat keine Zeit, die Rede selbst zu formulieren, und engagiert einen Ghostwriter. Im Folgenden veröffentlichen wir den Brief, in dem ein Redner seinem Redenschreiber letzte Anweisungen gibt.


(Dieser Artikel erschien am 31. Juli 2004 in der Basler Zeitung in der Rubrik «Tagesthema Seite 3».)

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Artikel vom 26.07.2004

Nebenbei bemerkt

Hurrah - die Post ist Da!

Von Reinhardt Stumm

Der Brief war gerichtet an «Stadttheater Hildesheim etc., D-5121 Hildesheim». Poststempel 4003 Basel, 8. Juni 2004. Der Brief kam an, und wie! Am 13. Juli 2004. Beim Absender.

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Artikel vom 05.07.2004

Nebenbei bemerkt

Es steht in den Sternen

Von Reinhardt Stumm

«Verhältnisblödsinn in der Bildung», steht über dem Kommentar, den Christian Miesch, Baselbieter SVP-Nationalrat, am Wochenende vom 29./30. Juni 2004 im Baslerstab zum selbstgewählten Thema erhob.

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