... und außerdem - Aufgegriffen

Artikel vom 16.08.2005

Aufgegriffen

Satire darf alles?

Ein Motz nach links, ein Motz nach rechts und ein Motz mittendarein

Von Jürg-Peter Lienhard



«Also blus das Alphorn heut: Hoch auf'm Berg, tief im Tal, grüss ich dich viel tausendmal!» Wo ist denn das Alphorn in der Brahms'schen Notenstenografie versteckt? Hier eine der Fassungen von Johannes Brahms 1. Symphonie, 4. Satz, das Adagio mit dem Alphorn. Und: «Was jeder Esel hört», nämlich die Ähnlichkeit des hymnischen Themas mit Beethovens Freudenmelodie. Hat alles mit den nachfolgenden Zeilen zu tun. (Original-Manuskript aus der «Library of Congress», Washington USA)



Darf Satire alles? Ja, wenn es darum geht, Anmassendes, Überhebliches, Zementiertes aus Politik, Gesellschaft und Institutionen auf die Schippe zu nehmen. Satire ist eine wirksame Waffe, eine scharfe Klinge, die gewetzt werden muss, wenn entsprechende Überheblichkeit ansteht. So ist der Gebrauch der Satire des Bürgers Pflicht, wenn sich Dummheit zu Frechheit gesellt - zumal nach Abstimmungen und Wahlen, wenn «der Mist geführt ist».

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Artikel vom 14.05.2005

Aufgegriffen

Aus: Weltwoche Nr. 18/05

Die üblen Marotten der Gäste…

Jede lesenswerte Zeitung hat heute ihre Gastro-Kritik - aber wo bleibt die Kritik am Gast?

Von Redaktion



«La Serveuse» von Edouard Manet: Impression einer klassischen Situation im Lande der Tafelkultur Frankreich.



(red.) Wer schon mal in europäischen Ländern unterwegs war, staunt darüber, wie bescheiden die Tischkultur der Eidgenossen ist, wenn überhaupt vorhanden, wie kulturlos ihr Benehmen und wie anmassend ihre Ansprüche gegenüber dem Servierpersonal hierzulande sind. Nirgends in Europa hat der Serviceberuf ein schlechteres Image als in der Schweiz - vielleicht, weil sich die (meist: ausländische) Bedienung rasch an die hiesigen Gäste angepasst hat?

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Artikel vom 27.04.2005

Aufgegriffen

WIR SIND PAPST…

«Eine Schlagzeile wird Kult», sagt die BILD-Zeitung trotz weltweitem Hohngelächter

Von Jürg-Peter Lienhard



BILD-Titelstory vom 27. April 2005: «Eine Schlagzeile wird Kult»…



Oh ja, der Erfinder der Schlagzeile in BILD vom 20. April 2005 wird «geadelt» von unzähligen Deutschen, die seinen Boulevard lächerlich machen: eine Flut von unglaublich witzigen, skurrilen und um so treffender verulkten Versionen dieses «genialen» Titels sind angeblich blitzartig im Internet aufgetaucht und in Echtzeit um die Welt gereist. Die BILD-Zeitung ist jedoch auf Studentenulk hereingefallen…

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Artikel vom 04.12.2004

Glosse

Eine schöne Bescherung!

Das «Zyttigs-Anni» macht sich Gedanken zur unheiligen Zeit des Geschenkpäcklimachens in Basel

Von Verena Berlinger ✝

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul! Wohin denn sonst, sollen wir den Gaul etwa beim Schwanz aufzäumen?

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Artikel vom 20.09.2004

Possen-Glosse

Pliis Tschiiis!

Das «Zyttigs-Anni» macht sich Gedanken zum Wahlzirkus in Basel-Stadt

Von Verena Berlinger ✝

In einem Wahljahr wird aus unserer kleinen Stadt ein «Land des Lächelns»: Jetzt lächeln sie wieder von Plakatsäulen, auf Hochglanzprospekten und aus ganzseitigen Inseraten.

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Artikel vom 22.08.2004

Verbrechen

«Der Schrei» von Munch gestohlen

Bewaffnete haben im Osloer Munch-Museet während der Besuchszeit das weltberühmte Gemälde und weitere geraubt

Von Redaktion



Das geraubte Gemälde von Edvard Munch (1863-1944) «Der Schrei» ist eines der ausdrucksstärksten Gemälde der klassischen Moderne und wird immer wieder zitiert in Zusammenhang mit schmerzhaften Ereignissen.

Ein Aufschrei geht durch die Kunstwelt: Am Sonntagmorgen, 22. August 2004, gegen 11 Uhr, drangen drei maskierte Männer in das Edvard-Munch-Museum in Oslo ein und raubten mitten im Publikum das weltberühmte Gemälde «Der Schrei» sowie ein weiteres mit dem Titel «Madonna» des norwegischen Künstlers Munch.

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Artikel vom 13.04.2004

Aufgegriffen

Gut gebrüllt, Löwe!

Ein klares Wort an die Adresse der Basler Zeitung-Chefredaktion aus der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion Baselland

Von Redaktion

LIESTAL.- Unter dem Titel «Mehr als 20 Minuten sind Pflicht!» äussert sich der basellandschaftliche Kulturbeauftragte, Niggi Ullrich, in der neusten Amts-Gazette «kulturelles.bl» (2/2004) erstaunlich deutlich zur internen Neuausrichtung der BaZ-Chefredaktion im Umgang mit Presse-Einladungen.

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