Im Fokus der Autoren - J.-P. Lienhards Lupe

Artikel vom 16.12.2004

Kommentar

Millionenstrafe

Der Nationalrat bestätigt die vom Ständerat verhängte Budgetkürzung für die Pro Helvetia - und ein paar Gedanken dazu

Von Jürg-Peter Lienhard

Zuerst die Fakten: Die Pariser Ausstellung von Thomas Hirschhorn kommt der Kulturstiftung Pro Helvetia teuer zu stehen: Sie muss nächstes Jahr definitiv auf eine Million Franken verzichten. Denn der Einigungsvorschlag zum Bundesbudget 2005 ist gescheitert. Dieser sah eine Kürzung von lediglich 180 000 Franken vor - derselbe Betrag, den Pro Helvetia an den Künstler bezahlt hat.

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Artikel vom 14.12.2004

Glosse

Von Charakterlumpen…

Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen, weil Dummheit zu dumm ist, sich selbst zu erkennen. Dumm und frech darf man aber nicht durchgehen lassen!

Von Jürg-Peter Lienhard

Hitler war ein Charakterlump. Goebbels, Göhring, Heydrich und seine anderen Spezis auch - ebenso die Mehrheit der deutschen Mitläufer. Der Baselbieter Hinterbänkler-Nationalrat Christian Miesch (SVP) verstieg sich laut Basler Zeitung vom 14. Dezember 2004 *) zur Äusserung, ein ihm missliebiger Autor einer umstrittenen künstlerischen Aktion sei deswegen ein «Charakterlump»…

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Artikel vom 30.11.2004

Glosse

Neid, Eifersucht und Intrigantentum

Arthur Cohns «Geburtstag» als «Nagelprobe» für den baz-Chefredaktor Ivo Bachmann

Von Jürg-Peter Lienhard

An keiner Grenze wird so raffiniert geschmuggelt, wie an der Altersgrenze. Eine alte Weisheit über die Grauzone von Lebenslüge, Eitelkeit und Opportunität. Die Altersgrenze ist deshalb etwas Persönliches, ergo etwas Schützenswertes, dem ja die Einwohnerkontrolle von Basel Rechnung trägt, indem sie das Geburtsdatum der Einwohner nicht öffentlich zugänglich macht.

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Artikel vom 28.10.2004

Glosse

Die Friedfertigen werden erschossen!

Was tun, wenn man nachts abgeholt wird, um auf freiem Feld erschossen zu werden? Gedanken nach einem Hörspiel auf Radio DRS II

Von Jürg-Peter Lienhard

Wenn ein paar hundert unbewaffnete Menschen einem knappen Dutzend Verbrecher mit Maschinenpistolen gegenüberstehen, wäre es für die vielen Unbewaffneten ein leichtes, sich auf die Verbrecher zu stürzen und den Massenmord abzuwenden. Doch das würde einigen unter den Unbewaffneten das Leben kosten, das ihnen sowieso grad genommen werden soll.

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Artikel vom 21.10.2004

Glosse

Die Betrüger und ihr Henker

Kein falsches Mitleid mit den Behring-«Betrogenen»! - Das Leben blüht durch Arbeit (Rimbaud).

Von Jürg-Peter Lienhard



Artikel in «Blick» vom 21. Oktober 2004: Der Hohn sollte doch vor allem den «Opfern» gelten, doch die lässt «Blick» anonym plärren.

«Springst Du auch in den Rhein, nur weil man es Dir so sagt?», das war in meiner Primarschulzeit die stereotype Frage meines damaligen Lehrers, die er als Antwort auf meine Ausrede gab: «Der/die macht es auch so - der/die sagte es so.» Die Lektion des Schulmeisters besagte: «Eigenes Hirn einschalten bevor…»

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Artikel vom 18.08.2004

Sommerlaunen-Glosse

Hören, Zuhören - vielleicht auch Fühlen…

Manche reden um des Redens willen - andere meinen, Zuhören kommt vor reden…

Von Jürg-Peter Lienhard

Sie hatte ein «Näschen-guck-in-die-Luft». Sie stand vor mir in der langen Reihe an der Kasse des Coop Neuweilerplatz. Ihr Kleid blieb mir nicht in Erinnerung, weil ich - entgegen meiner Gewohnheit - sie nicht von oben bis unten inspizierte. Das Kleid hatte etwas Sommerlich-leichtes - also kaum Charakter, so wie meine nur scheinbar verwaschenen Bermudas aus Storenblau und Storenrot. Einfach hitzeabweisend, sommerlich.

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Artikel vom 14.08.2004

Für Sie gesehen

Edelkitsch für Milliarden

Ein paar Augenblicke in das Eröffnungsspektakel von Athen 2004 geguckt

Von Jürg-Peter Lienhard



Griechische Götter in Opa-Unterhosen - mal was Neues - und Lächerliches dazu…

Götter, Gräber und Gelehrte waren die Hauptpersonen am Eröffnungsspektakel Athen 2004, bevor die Hundertschaften von Athleten aus aller Herren Ländern in die Arena einmarschierten. Doch gleich vorweg seis geklagt - so sehr mich auch die Spektakel-Regie interessierte - ich zappte zunächst ein bisschen rum, bis ich ganz abschaltete: So viel Kitsch beim Dargebotenen und so viel Ungelehrtes beim Kommentar aufs Mal konnte ich nicht ertragen.

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Artikel vom 13.08.2004

Schmunzel

Gegen Abgabe von diesem Bon…

Deutsche Sprak - schwere Sprak!

Von Jürg-Peter Lienhard



So ein Pech für die Migros: Der Druckfehlerteufel ist wohl nicht allein Schuld an der falschen Grammatik. Die Migros redet mit der Kundschaft, so wie diese sie verstehen kann: «Was Du wolle?» Alles nur halb so schlimm: In der Migros-Klubschule gibts Abendkurse unter dem Titel «Füllen Sie auch Ihren Kopf»!

Das Einkaufszentrum Paradies in Allschwil wirbt zurzeit um neue Kundschaft mit einer Reihe Bons in abschreckender Grammatik.

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Artikel vom 07.08.2004

Rechtschreibung

Die Gämse wird wieder Gemse

Das webjournal.ch als Rechtschreibepionier…

Von Jürg-Peter Lienhard

So eine Ehre für das webjournal.ch: Die renommiertesten Zeitungs- und Zeitschriften-Verlage Deutschlands - «Der Spiegel»- und der Axel-Springer-Verlag sowie die Süddeutsche Zeitung - folgen unserem Beispiel und kehren zur «alten» deutschen Rechtschreibung zurück!

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Artikel vom 07.08.2004

Massensport

Genug FCB!

Ein offenes Wort zum Thema Fussball-Deppen

Von Jürg-Peter Lienhard

Die «Sport»-Veranstaltungen werden zunehmend Tummelfeld für aggressive «Schlachtenbummler», denen es nicht um das Spiel zuerst geht, sondern um Schlägereien und Sachbeschädigungen. Mit anderen Worten, um ungehemmt die Sau herauszulassen.

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