Im Fokus der Autoren - J.-P. Lienhards Lupe

Artikel vom 27.11.2005

J.-P. Lienhards Lupe

Glosse

Jung alt werden

Jetzt weiss ich endlich, woran die Jungen untrüglich erkennen, dass man alt ist

Von Jürg-Peter Lienhard

Nein, nicht etwa an den immer zahlreicher werdenden grauen Bartstoppeln. Auch nicht daran, dass man keinen Walkman in die Ohren gestopft hat. Und auch nicht, weil ich lieber einen Zweier Roten statt einen gelben, grünen oder roten Zuckersirup-Drink bestelle.

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Artikel vom 20.11.2005

J.-P. Lienhards Lupe

Friss schneller Genosse…

Gedanken und Tatsachen rund um die zeitgenössische schweizerische Gastronomie

Von Jürg-Peter Lienhard



Steigen die Preise in den Beizen, geht man nur noch zum Trinken dahin - auch wenns dann am Schluss doch mehr kostet… Foto; J.-P. Lienhard, Basel @ 2005



Es ist ein «Gastro-Schock» - oder genauer: ein Kulturschock -, was man an der «Igeho 05», der «Internationalen Fachmesse für Gemeinschaftsgastronomie, Gastronomie und Hotellerie», erleben kann, wenn man gewisse Stände etwas genauer ansieht: Der italienische Teigwarenkonzern «Barilla» bietet beispielsweise ein System an, womit in genau 30 Sekunden ein vollständiges Pasta-Gericht auf den Teller gejettet werden kann…

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Artikel vom 18.11.2005

J.-P. Lienhards Lupe

«It is a great pleasure…»

Die ganze Rede von Regierungspräsident Ralph Levin am «Staatsempfang» von Florida-Gouverneur Jeb Bush

Von Jürg-Peter Lienhard



«It is great pleasure…», beginnt die Ansprache von Regierungspräsident Ralph Lewin. Die ganze Rede können Sie via Link am Schluss als PDF-Dokument hier abrufen. Alle Fotos: J.-P. Lienhard, Basel @ 2005



Als Anführer einer Wirtschafts-Delegation hat der Gouverneur von Florida, Jeb Bush, Bruder des US-Präsidenten George W. Bush, am Mittwoch 16. und Donnerstag, 17. November 2005, die Basler Chemie besucht. Was dort lief, wurde nicht bekannt. Die SP-Nationalräte und die SP-Ständerätin von Basel-Stadt boykottierten den «Staatsempfang», den die beiden Regierungen von Basel-Stadt und Baselland dem in vielerlei Hinsicht umstrittenen US-Politiker, fundamentalistisch Religiösen und Befürworter der Todesstrafe im Basler Rathaus mit anschliessendem Bankett in der Safran-Zunft bereiteten.

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Artikel vom 01.11.2005

J.-P. Lienhards Lupe

Katholiken lügen anders…

Wenn Katholiken sich streiten, lachen die Protestanten - doch staatspolitisch ist der Fall Koch nicht zum Lachen…

Von Jürg-Peter Lienhard



Der Scheiterhaufen war eine «Gnade», denn die Pein endete mit dem erlösenden Tod. Bischof Koch versuchte es in seinem Fall mit einer viel gemeineren, «feineren» und - wäre sie gelungen - wirkungsollen Methode: Der lebenslangen Stigmatisierung durch die Psychiatrie…



Um einen missliebigen Pfarrer zum Schweigen zu bringen, hat das Bistum Basel eine anonyme üble Nachrede zum Vorwand genommen, strafrechtliche Abklärungen und psychiatrische Gutachten über das «schwarze Schaf» einzuholen, mit dem Zweck, den «Aufmüpfigen» von Staates wegen fertig zu machen. Der «innerkirchliche» Streit erhält damit eine Dimension, die im nichtkirchlichen, menschenrechtlichen Sinne nicht durchgelassen werden darf!

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Artikel vom 28.10.2005

J.-P. Lienhards Lupe

Glosse

Vogel-Virus bei der Migros…

…und bei über 2000 Migros-Konsumenten noch dazu!

Von Jürg-Peter Lienhard



Wackere Mannen und Frauen von der SP-Sektion Bottmingen beim Weichkneten der «Grättimänner» kurz vor dem «Niggi-Näggi» am 6. Dezember. In Basel machen anstatt Emanzen die Migros dem «Grättimaa» den Garaus, indem sie ihn schon im Sommer verkauft…



Da soll mir doch einer sagen, bei den Migros-Oberen sei noch alles gesund im Oberstübchen: Am Mittwoch, 26. Oktober 2005, sind im Migros-Supermarkt «Paradies» in Allschwil Hunderte von Grättimännern verkauft worden! Noch vor der «Herbschtmäss», dem traditionellen Basler Herbstanlass mit so leckeren Confiserie-Prododukten wie «Maagebrot», «Mässmogge» oder «Rosekiechli».

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Artikel vom 17.10.2005

J.-P. Lienhards Lupe

«Ekel erregendes Dreckszeugs»

«Zu Lebensmitteln verarbeitete Schlachtabfälle» sollen von Bayern auch in die Schweiz gelangt sein - ein «Skandal», der wohl keiner ist

Von Jürg-Peter Lienhard



Was soll daran schon «ekelerregend» sein: Frischer Saumagen vom Land-Metzger - gefüllt nach Elsässer Art, ein Leckerbissen für den Festtag.



MÜNCHEN.- Schröcklich «Ekel erregendes» meldete der Bayerische Umweltminister mit dem Schmunzeln erregenden Namen Schnappauf dieser Tage via dem deutschen «Zollkriminalamt»: Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft soll ein bayerischer Geschäftsmann tonnenweise «Schlachtabfälle» zu «Waren für den menschlichen Verzehr» umdeklariert und auch in die Schweiz geliefert haben.

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Artikel vom 20.08.2005

J.-P. Lienhards Lupe

SVP-Miesch will Panzer-Deal stoppen

Der populäre Baselbieter SVP-Politiker Christian Miesch bereitet im Nationalrat einen Fraktions-Vorstoss vor und hofft auf linke und grüne Unterstützung

Von Jürg-Peter Lienhard



Solche Schützenpanzer M 112 aus Schweizer Armeebeständen sollen, wenn es nach Bunderat Deiss, der CVP und der FDP ginge, ins Krisengebiet Irak geliefert werden. Trotz höchsten Bedenken und völlig zweifelhafter «Garantieen»…



LIESTAL (BL).- Er kennt zwar den Unterschied zwischen Astrologie und Astronomie nicht und bezeichnet ihm missliebige Künstler unreflektiert als «Charakterlumpen» (das webjournal.ch berichtete) - doch jetzt will er selbst «eine unheilige Allianz» mit Linken und Grünen schmieden: Gegen den Verkauf von ausgedienten Schützenpanzer M 112 aus Schweizer Armeebeständen in den Irak.

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Artikel vom 09.08.2005

Sommer-Motz

Ein Lob auf die Brief-Post…

Zurück, ihr Papageien und Affen, zurück auf die Bäume - zurück zum Papier und zur Füllfeder!

Von Jürg-Peter Lienhard



Die beste Waffe gegen eMail-Ignoranten und laienhaft-hysterische Spam-Filter: Ein Brief, ein handgeschriebener zumal. Bild: Goethens Handschrift: Jens Alder kann sie sicher nicht lesen, weil so was an der Sankt-Galler Managerschule nicht gelehrt wird.



Das haben wir davon, von der elektronischen Post: Sie kommt nicht an, wird nicht beachtet, spam-gefiltert, im Nirwana entsorgt und beantwortet schon gar nicht. Ein «altes» Rezept: Briefe auf Papier schreiben, mit einer (teuren) Briefmarke versehen - und ab die Post, die physische, nicht die virtuelle!

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Artikel vom 02.08.2005

Nachruf III

Die Verabschiedung Kutters

Grosse Anteilnahme an der Trauerfeier in der St.-Leonhards-Kirche - nachdem die Beerdigung in engstem Familienkreis erfolgt war

Von Jürg-Peter Lienhard



Abdankungsfeier für Markus Kutter in der vollbesetzten Leonhardskirche. Fotos J.-P. Lienhard, Basel © 2005


BASEL. Die Leonhards-Kirche war am Dienstag, 2. August 2005, voll besetzt, als die Trauerfamilie von Markus Kutter um punkt 15 Uhr geschlossen eintrat und damit die Abdankungsfeier eröffnete.

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Artikel vom 27.07.2005

J.-P. Lienhards Lupe

Kultur-Geschäft

Wer leiht mir seine Kalaschnikow?

Wer nicht gerne arbeitet, wird Kultur-Minister - das ist der neuste Schlaumeier-Job in der Schweiz!

Von Jürg-Peter Lienhard



Nicht nur die armen Teufel Anabaptisten wünschen von einem Minister ministriert zu werden - wenn es nach der unbekümmerten Beraterfirma «dreiFach» ginge, brauchten auch die kulturell Arbeitenden hierzulande einen (gutbezahlten) Hirten…



Es geht nicht mehr lange, denn ich spüre es in meiner Blutwurst: Wenn ich nochmals das Wort «Kultur» höre, dann zücke ich meine Kalaschnikow. Allerdings habe ich keine, muss also auf eine mir wohlgesinnte Seele hoffen…

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