Im Fokus der Autoren - J.-P. Lienhards Lupe

Artikel vom 17.05.2007

J.-P. Lienhards Lupe

«Christliche» Glosse

Recht des Stärkeren

Philosophen wissen es schon lange: Der zivilisierte Mensch ist vom Affen gar nicht so weit entfernt, wie er hochnäsig zu glauben meint

Von Jürg-Peter Lienhard



Und: Das einzige natürliche Menschenrecht ist das Recht des Stärkeren! Alle anderen Menschenrechte sind Erzeugnisse der Zivilisation, also der Kultur, und nicht der Natur!

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Artikel vom 02.05.2007

J.-P. Lienhards Lupe

Mit Fotoreportage

Literaturhaus à l‘Alsacienne

Am Freitag, 4. Mai 2007, eröffnet St-Louis sein «Café littéraire» - gerade rechtzeitig eine Woche vor der «Foire aux Livres» (11. bis 13. Mai 2007)

Von Jürg-Peter Lienhard



Was versteckt sich denn da hinter dieser grauenvollen Betonmauer - St-Louis liegt doch nicht am Jordan?… Alle Fotos J.-P. Lienhard, Basel © 2007


Das alte Kaufhaus «Maison David» an der Avenue du Général De Gaulle 19 und vor der «Place de la Mairie» bleibt Basels Nachbarstadt erhalten, aber wegen seinem originellen Gesicht erhält es eine neue Bestimmung, die ganz gut zu ihm passt: Ein Literaturhaus mit einem «Literaten-Café», das allerdings nicht nur Literaten, sondern auch der Allgemeinheit zur Restauration offensteht, und zudem in den oberen, wunderbar erneuerten, lichtdurchfluteten Räumen Veranstaltungsort kultureller Aktivitäten von nicht zuletzt literarischer Art sein wird.

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Artikel vom 16.02.2007

J.-P. Lienhards Lupe

Deutsch an Bord

Das Elsässische ist tot, auch wenn Deutsch in einigen elsässischen Schulen gelernt wird, ist Deutsch für Elsässer doch eine Fremdsprache, wie jede andere…

Von Jürg-Peter Lienhard



Die Kölner Multimedia-Künstlerin Ulla Lückerath (links im Kapitäns-Dress) bringt kleinen Elsässern von Sennheim per Internet Deutsch bei. Deutsch, das Kinder «Kinners» nennt, was Kölner Dialekt ist, nicht Elässer Dialekt…


Sprachen erweitern zwar den Horizont. Deutsch und Französisch sind aber so inkompatibel wie Macintosh und PC! Deutsche wie Franzosen lernen müheloser Hebräisch, denn die Sprache ihrer europäischen Antipoden! Immerhin gibt es Anstrengungen der sogenannten «classes bilingues», der Zweisprachenklassen, die sprachlichen Unvereinbarkeiten mit originellen Versuchen, statt mit anödender Paukerei, zu «umschiffen»: Doch auch mit zweisprachigen Klassen kann man die elsässische Kultur und ihre Identität nicht mehr retten!

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Artikel vom 09.02.2007

J.-P. Lienhards Lupe

(Kunst-)Moden und Mödelis

Nicht nur der Heimatschutz ist wegen Kunstmuseum-Glasgemälden befremdet

Von Jürg-Peter Lienhard



Einen neuen Hut aufsetzen ist nicht dasselbe, wie ein Gesicht wegoperieren: Die Glasmalereien am Kunstumuseums-Eingang sind Kunst am Bau, was nun unterbeschäftigte Kulturbeamte hinterrücks demolieren wollen. Fotos: J.-P. Lienhard, Basel © 2007


Mit Befremden hat der Heimatschutz Basel Kenntnis vom Vorhaben genommen, drei Glasgemälde aus der Eingangshalle des Kunstmuseum entfernen zu lassen. Sind Basels Kulturbeamte unterbeschäftigt?

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Artikel vom 24.01.2007

J.-P. Lienhards Lupe

Also doch noch…

…obwohl alle vom Frühling, vom Klimakollaps und vom Weltuntergang sprechen, fiel über Nacht in aller Stille der erste Schnee des Jahres 2007

Von Jürg-Peter Lienhard



Bonsaï im Schnee, im ersten Schnee des Jahres 2007 in Basel: Bonsaï sind keine Stuben-Pflanzen - hätten Sie es gewusst?


Man wacht auf, weil etwas nicht so ist, wie es sonst immer ist. Die Katze hat nicht um 7 Uhr an der Tür gekratzt, um rausgelassen zu werden. Und dennoch hat mich ein Kratzen geweckt. Ein unsympathisches notabene, und wenn man es philosophisch betrachtet, gar ein anmassendes: Kaum fällt das erste, so lange ersehnte Schneeflöcklein, rücken die automobilen Nachbarn der Stille, die die weisse Pracht so wohltuend über die Stadt gelegt hat, mit ihren blöden Schaufeln zu 4.50 aus dem Jumbo-Do-it-yourself-Markt auf die Pelle…

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Artikel vom 08.10.2006

J.-P. Lienhards Lupe

Glosse

Wie der Fährimaa zum «Fährmann» ward

Verzell Du das em Fährimaa: Deutsche kurven als Fährimaa auf der «Wildmaa»-Fähri auf dem Rhein herum…

Von Jürg-Peter Lienhard



Bald weht die deutsche Flagge an den Basler Fähren. Bereits gibts im Frühling schon Grättimänner - nur schneien tuts noch nicht im Sommer, wo doch auch das nicht verwundern würde…


Meinetwegen soll es doch schneien. Meinetwegen sollen Erdbeeren im Winter, Grättimänner im Frühling und Deppen als Präsidenten der USA spriessen… Doch, was haben Deutsche als Fährimänner auf den Basler Fähren verloren? Gibt es denn keine Basler Fährimänner mehr; ist der Basler überhaupt ein Auslaufmodell?

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Artikel vom 18.09.2006

J.-P. Lienhards Lupe

Glosse (Kategorie: Scharfe…)

Ecomusée wird zur «Affäre Büttner»

Was es nach dem Rücktritt des Gründerpräsidenten Marc Grodwohl noch zu sagen gibt

Von Jürg-Peter Lienhard



«Standing Ovation» für den guillotinierten Gründer des Ecomusée d'Alsace. Schnappschuss: J.-P. Lienhard, Basel © 2006


Einer Beerdigung gleich wirkte die Generalversammlung der Association de l‘Ecomusée d‘Alsace am Sonntag, 17. September 2006, und deutlich ging aus den Voten hervor, wie die Gewählten im Elsass von Präsident Charles Büttner und Hintermännern manipuliert und erpresst worden waren - zu spät auch für die Schlafmützen in der Opposition…

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Artikel vom 31.08.2006

J.-P. Lienhards Lupe

Kommentar: Die Affäre Büttner - (avec traduction en français)

Das Ecomusée wird geköpft!

Die schmutzigen Geschäfte der elsässischen Politik: Den Misserfolg des «Bioscope» muss das elsässische Freilichtmuseum bezahlen…

Von Jürg-Peter Lienhard



Marc Grodwohl war 17, als er die Idee zum Ecomusée d'Alsace entwarf; zehn Jahre später ging sein Traum in Erfüllung: Bei der Eröffnung waren es 19 Häuser; heute sind es fast 80 und, und, und… Alle Fotos: Paul Merklé, Basel © 2006


Marc Grodwohl, der Gründer des Ecomusée d'Alsace, steht vor dem Rauswurf durch die elsässiche Politik und mit ihm 50 der rund 100 verbleibenden Angestellten im wunderschönen elsässischen Freilichtmuseum von Ungersheim.

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Artikel vom 12.08.2006

J.-P. Lienhards Lupe

Spott-Motz

Der extensive Säufer am Radio…

Neues zur Liste Worte-Schrott oder Schrott-Worte: Qantensprung, extensiv, Autismus, Amts-Kollege…

Von Jürg-Peter Lienhard



Die Amts-Amts-Genossin und der Amts-Amts-Bruder auf dem Weg zur «SRG-SSR Idée Suisse»-«Swissinfo», wo die beiden Kollegen der Redaktion den Amts-Kollegen definitiv abgewöhnen wollten, was aber genau so unmöglich war, wie die Forderung, die missratene Idee des Namens «SRG-SSR Idée Suisse» zugunsten eines verständlichen abzuschaffen… Foto: «SRG-SSR Idée Suisse»-«Swissinfo».


O ja, die Ohren, die können einem schon wehe und wehmir tun! Was habe ich eigentlich dem Herrgott angetan, dass er mir so Sensibelchen da hingepflanzt hat, was man dazwischen als Hirn bezeichnet? Ich brauche nur das Radio anzuschalten, und schon habe ich die Löffel voll mit Sprachkapriolen, die eigentlich dem Verursacher und auch der Verursacherin eins an die Löffel gehörte. Darum jetzt die zweite Auflage von «Hören zum vergehen» (siehe Link am Schluss).

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Artikel vom 31.07.2006

J.-P. Lienhards Lupe

Glosse

Quer-Jodel

Worüber man am 2. August 2006 nachdenken sollte…

Von Jürg-Peter Lienhard



Die Schweizer sollen sich nicht wegen ihrer schweizerischen Sitten ins Bockshorn jagen lassen, sondern gegen solche Versuche den Marsch blasen! Foto: Jodelfest Aarau - Jodler-Club Echo Basel © 2006



Da hat mir doch einer ungfragt seine Rede zum 1. August zugestellt, einer mit dem seltsamen Namen Ueli, was Deutsche als Üli aussprechen. Apropos Deutsche: Wir Schweizer nennen sie Schwoobe, die Elsässer Schwoowa, was ursprünglich von den Schwaben herkommt, aber mit der Zeit für alle galt, die jenseits des Rheins von «drausse» reingekommen sind, inbegriffen die Preussen, welche die Schwaben «Sau-Preissn» schimpfen…

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