Im Fokus der Autoren - J.-P. Lienhards Lupe

Artikel vom 06.03.2008

J.-P. Lienhards Lupe

Französische Kulturwoche 2008

Französisch ist Kultur

Ansichten zur Woche der Frankophonie

Von Jürg-Peter Lienhard




Wenn wir Basler - völlig zu Recht - unsere elsässischen
Nachbarn kritisieren, weil sie ihre wunderschöne
elsässisch-alemannische Sprache verleugnet und
zerstört haben, so ist es für uns Basler gleichwohl
wichtig, dass wir uns mit der Sprache unseres grossen
Nachbarlandes Frankreich «fit» halten.

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Artikel vom 02.03.2008

J.-P. Lienhards Lupe

Verblassender Ruf

Es ist beileibe nicht der Teuro allein schuld, dass die Beizenlandschaft im nahen Elsass öd und leer geworden…

Von Jürg-Peter Lienhard



So bedanken sich Basler beim Beizer und seinem Personal, wenn sie sich wohl fühlten, gut aufgehoben waren und auch kein Abriss die Stimmung trübte: Der «BaMa», der Basler Marsch für Gérard, Christianne, Mira, Mélanie, Kevin… Fotos: J.-P. Lienhard, Basel © 2008


Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass man im Elsass esse, wie Gott in Frankreich. Doch auch die Schweizer Kundschaft sucht nicht mehr allenorten in grosser Zahl edle Gastronomie-Tempel auf - seit 0,5 Promille erst recht nicht mehr, und schon gar nicht mehr in Frankreich, wo die Kontrollen willkürlich und die Strafen exorbitant sind.

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Artikel vom 27.02.2008

J.-P. Lienhards Lupe

Sarkozy: «pauvre con!»

Nicht diese Sorte Frühfranzösisch sollten wir fordern…

Von Jürg-Peter Lienhard



Vulgär-Präsdient der «Grande Nation»: Nicolas Sarkozy. Video-Still: «Le Parisien» (Link zum ganzen Video am Schluss).


Die gelinde gesagt «saloppe Ausdrucksweise» des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy ist bereits bis in das «klassische» Schweizer Radio, DRS II, vorgedrungen, wo kürzlich die Musikwissenschafterin Graziella Contratto bei der Bewertung einer CD von Beethovens 3. Symphonie (Trauermarsch) von einer «sarkozyhaften» Allüren-Interpretation sprach. Allerdings deutlich hörbar zum Missfallen des Monitors der Sendung «Diskothek im 2»…

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Artikel vom 30.01.2008

J.-P. Lienhards Lupe

Fasnacht im Alltag

Eingeschnürte Blutzufuhr

Die Krawatte («auch ein bisschen Penisersatz») sammt aus Kroatien und ist nach Jahrhunderten einfach immer noch nicht abgehängt…

Von Jürg-Peter Lienhard



Gruppenbild mit Krawatten, dahinter die Stadtbasler Regierungsräte Gass (Buschiblau), Eymann (Eveyelettihetter), Morin (Rotgrünrot), Conti (Schweizerhalleblau) und Lewin (Gäggeligääl). Die beiden Regierungsfrauen sind nicht dabei, obwohl sie Hosen anhaben, aber eben keine Krawatte. Foto zVg: Staatskanzlei Basel-Stadt © 2008


Den meisten Modelexika zufolge schlug die eigentliche Geburtsstunde der Krawatte um 1660: Mit der Ankunft kroatischer Söldner in Frankreich. Zu ihrer Tracht gehörte die «Hravatska» - ein Stück langen weissen Stoffs, das in Form einer Rosette am Kragen befestigt war und dessen Enden lose über der Brust hingen, so wie bei den Herren auf obigem Bild, wo deutlich sichtbar wird, dass das graue Gremium in der Kaffeepause jeweils ausjasst, wer welche Farbe des Binders tragen darf!

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Artikel vom 29.01.2008

J.-P. Lienhards Lupe

Fussgängerstreifen sind gefährlich!

Mit der Abschaffung von «Handzeichen schaffen Klarheit» haben die Verantwortlichen viel Leid auf sich geladen, wie auch eine Studie des TCS belegt

Von Jürg-Peter Lienhard



Vier berühmte Fussgänger auf dem Fussgängerstreifen: Zwei sind schon tot, allerdings nicht wegen Automobilisten.


Recht haben und Rechthaberei sind im Strassenverkehr hochgefährlich! Und auf Rücksicht zu vertrauen, kann tödlich enden. Daran ändern auch Gesetze mit hohen Bussenandrohungen nichts! Das Kind ist mit dem Bad ausgeschüttet worden, als die Verkehrsexperten der Schweiz 1994 den Fussgängern vermittelten, dass sie auf dem Fussgängerstreifen voll geschützt seien, weil sie voll im Recht sind!

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Artikel vom 13.12.2007

J.-P. Lienhards Lupe

In Erwartung des «Tsunami 08»

Die Claims sind abgesteckt, die Polizeistunde ausgehebelt, die Ladenöffnungszeiten bis Mitternacht verschoben - wems nicht passt, soll abhauen!

Von Jürg-Peter Lienhard



Weh dem, der da wohnt, schlafen will, selbst, wenn er sich einen Euro-08-Match an der Glotze angeguckt hat: Pissoirmeile Juni 08 in Basel.


Das Verb «Profitieren» hat Oberkrämer Malama an der Gewerbe-Orientierung zur regierungsrätlichen Verordnung betreffend Euo 08 unbekümmert unzählige Mal auf die Versammlung in der Messe am Mittwoch, 12. Dezember 2007, rieseln lassen: Ein Klondike soll die «08» für die Innenstadtgeschäfte und Beizen werden. Der Rubel soll ungehindert rollen dürfen - nicht «wie in Portugal» oder «in Deutschland»…

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Artikel vom 13.08.2007

J.-P. Lienhards Lupe

Kein «Käse», aber Käse!

Das ist kein «Käse»: Der grosse Haufen der Konsumenten hat noch nie Käse gegessen; richtigen Käse!

Von Jürg-Peter Lienhard



Das WAR einmal ein Menü-Hit: Gschwellti mit Käse - noch besser: mit Schabziger, Angge und Salat.


Was macht einen «richtigen» Käse aus? Er ist nicht pasteurisiert, läuft einem zur Begrüssung entgegen, und er riecht so, dass einem die Zöllner möglichst rasch passieren lassen… Diese Definition lässt sich nur für echte Käseliebhaber richtig lesen. Nämlich mit einem zwinkernden, wissenden Auge. Für alle anderen wirds hier nachfolgend seriös!

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Artikel vom 17.07.2007

Hitze-Motz

123456 Dumme

Wer ist denn so blöd und kauft das Nummernschild «BS 4»?

Von Jürg-Peter Lienhard



Mein Nummernschild BS 123456 gebe ich gratis dem dümmsten Hohlkopf ab. Wer meldet sich als erster? Tel.: 078 7654321


BASEL.- Autoschwuchteln haben seltsam beschränkte Weltbilder - wohl in den Hosen und nicht im Kopf! Sie bezahlen ohne mit der Wimper zu zucken 5000 Franken für vier Aluminium-Felgen oder leasen mit dem letzten Saft ihrer Lohntüte ein rundum schwarz eingefärbtes Donnermobil von der Marke, die meist von den Rücksichts- und Hirnlosen bevorzugt wird und in Bayern hergestellt, also mit einem «B» beginnt! Nun will das Basler Polizeidepartement mit diesen Strassendeppen auch ihr Geschäft machen und versteigert Autokennzeichen, als seien es Kleinode!

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Artikel vom 22.06.2007

J.-P. Lienhards Lupe

Die Bettel-«Blick»-Kampagne

Das Boulevard-Blatt, das sein Geld auf der Strasse verdient, lanciert eine Kampagne gegen Strassenverdiener

Von Jürg-Peter Lienhard



An der «Art 38 Basel» ausgestellte Skulptur, fotografiert von J.-P. Lienhard, Basel © 2007


Warum haben Sie einem Oststaaten-Bettler, der auf der Handorgel nur gerade ein Stück und nur erbärmlich spielen kann, noch nie einen Tritt gegeben? Oder ihm in den Hut oder gar ins Gesicht gespuckt? Es könnte so weit kommen; es ist bald so weit!

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Artikel vom 17.06.2007

J.-P. Lienhards Lupe

Casino-Projekt gebodigt

Die Basler Kleinbürgerinnen und Kleinbürger versetzten der Stadt-Kultur erneut einen Dolchstoss

Von Jürg-Peter Lienhard



Stand des Architekturbüros Zaha Hadid an der «Design Basel/Miami»-Ausstellung in der Markthalle Basel während der «Art 38 Basel» - einem der Flaggschiffe der Basler Wirtschaft (nebst der «BaselWorld»). Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2007


Imagination ist nicht an der Macht in Basel - Kleingeist herrscht. Und zum zweiten Mal hat die Stadt, die gemäss ihrer Eigenwerbung «anders tickt», eine Chance verpasst: Das Neubau-Projekt von Zaha Hadid für das Stadt-Casino ist am Abstimmungssonntag vom 17. Juni 2007, wuchtig verworfen worden.

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