Im Fokus der Autoren - J.-P. Lienhards Lupe

Artikel vom 17.09.2013

Basel - Kultur

Kommentar

Matthias Gawriloff verlässt basel sinfonietta

Der alternative Klangkörper trennt sich von seinem Geschäftsführer

Von Jürg-Peter Lienhard



Auf Stellensuche: Matthias Gawriloff, seit 16. September 2013 alt Geschäftsführer basel sinfonietta. Foto zVg


Kaum eineinhalb Jahre, nachdem Matthias Gawriloff als Geschäftsführer bei basel sinfonietta die Nachfolge von Harald Schneider antrat, ist er bereits wieder freigestellt. In «gegenseitigem Einverständnis» heisst es in einem dürren Pressecommuniqué von Seiten des Vorstandes des alternativen Klangkörpers.

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Artikel vom 06.08.2013

Jürg-Peter Lienhards Lupe

Wahl der unnötigsten Basler Ausgabe

Der Bund der Steuerzahler Basel-Stadt initiiert den Preis «Der gerupfte Basilisk» und startet ein Online-Voting für die Basler Bevölkerung

Von Jürg-Peter Lienhard



Der Preis für die unnötigste Ausgabe Basel-Stadt, «Dr grupfti Basilisgg», besteht aus einem Cartoon. Im Original allerdings mit dem gerupften Basilisken und nicht mit dem Mit-Schöpfer Joël Thüring…


Er sieht aus wie ein Milchbub, der zu lange gesäugt worden ist, und das Ei, das er soeben ausgebrütet, hat einen gerupften Güggel geboren: Joel Thüring, SVP-Grossrat, zeigte mit seinem neusten Streich immerhin Humor, trotz der bitteren Wahrheit, die er mit dem «Preis für die unnötigste Ausgabe» mit dem Titel «Dr grupfti Basilisk» ins Leben gerufen hat. Sein «Bund der Steuerzahler Basel-Stadt» (BDS) jedoch verschleudert immerhin kein Geld, denn der «Preis» besteht allein aus einem Cartoon, und die Kandidaturen sind tatsächlich so unnötig wie verschroben.

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Artikel vom 04.08.2013

Jürg-Peter Lienhards Lupe

Elsässsische Misswirtschaft

Neuer Direktor für das Ecomusée d'Alsace gesucht

Man muss es deutlich sagen: Die elsässische Regierung hat eines der bemerkenswertesten Werke am Oberrhein kaputtgemacht!

Von Jürg-Peter Lienhard



Gut gefütterter und jetzt entlassener «Direktor»: gut gefüttert auf Kosten und im gemachten Nest der Gründer-Equipe.


Nach sieben Jahren effektivem Missmanagement durch seinen inkompetenten Gelegenheits-Direktor suchen die Mitverantwortlichen einen neuen «Direktor» für das Ecomusée d'Alsace in Ungersheim.

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Artikel vom 25.11.2010

J.-P. Lienhards Lupe

Ein Wörtlein auch zu Moritz Suter…

Noch ist nicht ganz sicher, ob man beim Thema BaZ zur Tagesordnung übergehen sollte

Von Jürg-Peter Lienhard

Moritz Suter tat genau das, was ein Anführer tun muss, aber was Manager nicht in «Sankt Gallen» lernen tun: Er schüttelte jedem der rund 100 Redaktoren, Journalisten, Reportern, Photographen und Layoutern die Hand, als er am Mittwoch, 24. November 2010, als neuer Boss im vergelsterten Laden am Aeschenplatz eintraf, um der Redaktion zu bestätigen, dass er die Basler Zeitung mit Haut und Haaren, also mit den Bankschulden von 100 Millionen gekauft hatte. Die Meldung in den Medien war von einem spürbaren Aufatmen bei den tonangebenden Baslern und den aufmüpfigen BaZ-Lesern begleitet. Aber schauen wir genauer hin!

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Artikel vom 17.11.2010

J.-P. Lienhards Lupe

Mit «Leserbriefe an webjournal.ch»

Ein Wörtlein zu Blocher und SVP

Am 28. November 2010 geht es nicht um «Ausschaffung», sondern vor allem um die SVP generell in die Schranken zu weisen

Von Jürg-Peter Lienhard



Rattenfänger Blocher - nicht von Hameln, sondern von Helvetien.


Der Wirbel, den die Meldung der «NZZ am Sonntag» vom 14. November 2010 von Blochers angeblicher Machtübernahme bei der Basler Zeitung (BaZ) ausgelöst hat, sollte vor allem in Zusammenhang mit den Versuchen der SVP gesehen werden, «dringende» Probleme populistisch auszuschlachten. Allein mit dem Zweck, Stimmen zu fangen. Vielleicht geht nun dem einen oder anderen Protestwähler ein Lichtlein auf…

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Artikel vom 08.11.2010

J.-P. Lienhards Lupe

Basler Theaterpublikum badete im Fettnäpfchen

Wie kommt das Gift in die Seelen selbst der Gebildeten?

Von Jürg-Peter Lienhard



Es war ja «nur» Theater: Wie, wenn es ernst gelte? Foto J.-P. Lienhard, Basel © 2010


Zuerst die reinen Fakten: Am Schauspielhaus-Fest vom 30. Oktober 2010 zu Beginn der Saison 2010/2011 hat das Theater Basel auf der Experimentierbühne am Klosterberg 6 die zweite Polit-Serie mit dem Titel «Geschossen wird auf Zehn!» aufgenommen. Dabei geschah Unmenschliches!

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Artikel vom 21.09.2010

J.-P. Lienhards Lupe

Mit Leserbriefe

Auf-Schneidereien

Etwas Besserwisserei für Lesefreudige und Hellhörige

Von Jürg-Peter Lienhard

Wer wenig oder nichts zu sagen hat, zumal nichts, was seinen eigenen Anstrengungen zum Denken entsprungen ist, verschleiert solchen Mangel gerne mit Füllwörtern oder gibt seiner mangelnden sprachlichen Kompetenz den gegenteiligen Anschein, indem er mit mehr oder weniger Glück oder auch wider jegliche Ästhetik Fremdwörter oder fremd wirkende Wörter sowie Anglizismen in seinen faulen Vortrag mischt: Der Bundesrats-Anwärter 2010 von der FDP, Johann Schneider, beispielsweise antwortete am Radio auf die Frage, warum in seiner Bude keine Frauen in den Leitungsgremien einsitzen, dass «der Search» es noch nicht gebracht habe…

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Artikel vom 03.05.2010

J.-P. Lienhards Lupe

«Ätt» heisst ad und ist Lateinisch…

Etwas Besserwisserei für Unwissende…

Von Jürg-Peter Lienhard



Was ist eine Präpostion? Und was eine Deleatur? Oder eine Ligatur?… Kleine Begriffskunde um den unbedachten Affenschwanz @

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Artikel vom 19.12.2009

J.-P. Lienhards Lupe

Dezembersyndrom-Glosse

Wem gehört das Oil?

Die Frage ist ziemlich einfach zu beantworten: Weder Gaddhafi noch den Saudis, sondern niemandem - also allen!

Von Jürg-Peter Lienhard



Nein, nein, das ist nicht Victor Giacobbo, sondern Oberst Muammar al Gaddhafi himself, während eines Interviews mit dem Schweizer TV, worin er sich für seinen Oil-Diebstahl bei der Weltgemeinde entschuldigte. Foto SF DRS


Wem gehört das Oil? Die Antwort auf diese global interessierende Frage ist keine ethische, sondern eine knifflige: Wem gehört die Welt, wem der Erdball? Haben Sie sich diese Frage meines intelligenten Grossneffens auch schon mal gestellt. Oder sind Sie weniger intelligent, als der Siebenjährige? Oder ist mein Orlando Oliver schon mit sieben Jahren ein Eigentumsneurotiker, der alles in seiner Reichweite als Besitz ansieht, noch bevor er sich Immaterielles wie Wissen und Bildung erarbeitet hat? Ich versuche mal die Frage weiterzudenken.

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Artikel vom 07.12.2009

J.-P. Lienhards Lupe

Noch mehr Leserbriefe!

Das dümmste Werbung…

Haut der Firma Saturn aufs Maul!

Von Jürg-Peter Lienhard



Kapitalistische Defäkation in Versalien: Verhunzung der Weihnachtsbotschaft durch die Firma Saturn in Inseratenbeilagen in Basler Zeitungen am Montag, 7. Dezember 2009.


Nein, gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Nicht mal der Herrgott bekam sie in Griff. Doch dumm und frech - dagegen muss man sich mit allen Mitteln wehren, auch wenn es ein Kampf gegen eine Grossmacht ist: Ein Kampf gegen einen Inserenten von mehrfarbigen Werbebeilangen in den Basler Zeitungen!

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