Im Fokus der Autoren - Mit Stumm unterwegs

Artikel vom 13.12.2004

Theater

Faust III…

Eine Produktion des Neuen Theaters Dornach mit Hubert Kronlachner in der Titelrolle

Von Reinhardt Stumm



Nein, das ist nicht der Weimarer Dichterfürst, Geheimrath Johann Wolfgang von Goethe - das ist Hubert Kronlachner, wie er leibt und lebt in der Satire «Faust III», einem Stück, das im Neuen Theater Dornach am Sonntag, 12. Dezember 2004, Dernière hatte. Foto und Gestaltung: C. Hunziker, Dornach © 2004


Wenn wir bisher zu glauben Anlass hatten, Mephistopheles sei die andere Hälfte von Faust, sein seitenverkehrtes Spiegelbild, sein Gegen-Teil sozusagen, die andere Seele in seiner Brust, haben wir jetzt einen ganz vergnüglichen Anlass, das nicht mehr so ganz ernst zu nehmen.

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Artikel vom 14.10.2004

Theater

Gelebt - bis zur Erschöpfung

Mal wieder Theater als Theater erleben

Von Reinhardt Stumm



Schaurig-schöne «Lebendskulptur» von Elissa Bier, einer Münchnerin, wie ihr Name sagt, hat aber in Strassburg studiert und entwarf auch für François Marin die Dekoration der sagenhaften Farinet-Inszenierung von Sion im Jahr 1984. Ihre witzigen Bilder sind nun auch in der jüngsten Produktion der Kaserne Basel wiederum höchst bemerkenswert gelungen.


In der Kaserne Basel gibt es bis 22. Oktober «Protect me from what I want» - ein sehr sehenswerter Abend aus dreizehn kurzen Stücken, die nebeneinander gespielt werden.

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Artikel vom 28.09.2004

Mit Stumm unterwegs

Heiliger Zorn, vergnügte Gelassenheit

Die Uraufführung der Bühnenfassung von Max Frischs Roman «Stiller» am Theater Basel gibt Gelegenheit zu Gedanken über Frisch und Dürrenmatt als Theater-Autoren

Von Reinhardt Stumm



Friedrich Dürrenmatt (links) wurde in der Basler «Rio Bar» vom Beizer Felix Bigliel «lebenslänglich» aus dem Lokal gewiesen, weil der Dramatiker den Zapfengeruch eines überteuerten miesen Burgunders reklamierte. Max Frisch (rechts) als Schweiz-Kritiker brillierte in einem denkwürdigen Fernsehduell gegen Bundesrat Kurt Furgler, der hinter jedem Baum einen «Kommunisten» wähnte. (Legende und Combo: jpl)

In Basel hatte eine Bearbeitung von Max Frischs Roman «Stiller» Premiere, in Zürich wird es demnächst sein «Homo faber» sein. Warum die Romane? Sind denn Max Frischs Stücke nur noch fürs Schultheater? Sind Dürrenmatts Stücke brauchbarer und wenn ja, warum? Immer dieselbe Frage: Was unterscheidet die beiden? Machte der Zorn Frisch unbeweglich? War Dürrenmatt besser, weil ihn kalt liess, was Frisch schmerzte? Das Theater will es wissen. Jetzt sind also Frischs Romane dran. Und natürlich ein paar Fragen dazu.

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Artikel vom 24.09.2004

Theater

Nichts als Fussangeln

Saisonbeginn im Theater Basel mit einer Bühnenbearbeitung von Max Frischs Roman «Stiller»

Von Reinhardt Stumm



Schepps ist immer künstlerisch, und mit einem schwarzen Rand drumherum sowieso: Proben-Aufnahmen von Sebastian Hoppe, Theater Basel, aus der Roman-Umsetzung von Frischs «Stiller»: (Darsteller v.l.n.r.) Christoph Müller, Martin Hug, Michael Neuenschwander, Hans-Rudolf Twerenbold, Susanne Abelein

Sie sitzen an verschiedenen Enden derselben Schwierigkeiten, die das Theater bietet: Frisch und Dürrenmatt.

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Artikel vom 20.09.2004

Theater

«Stiller» zum Saisonauftakt

«Ich bin nicht Stiller!»: Am Mittwoch, 22. September 2004, 20 Uhr, im Schauspielhaus Basel

Von Redaktion



Das Plakat zur «Stiller»-Uraufführung am Schauspielhaus Basel. Foto: Theater Basel

Lars-Ole Walburg eröffnet die Basler Theater-Saison mit der Uraufführung von «Stiller», einem Schauspiel nach dem Roman von Max Frisch! Unser Theaterfachmann Reinhardt Stumm geht hin und wird am Donnerstag, 23. September 2004, darüber exklusiv fürs webjournal.ch berichten.

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Artikel vom 27.08.2004

Kultur

Musik für Aug' und Ohr

Frösche, Orchideen und «Steinway»

Festival im Tropenhaus: Klavier und Panflöte in Basels Lieblingsdschungel - Viel Vergnügen bei einem langen, heiteren Wochenende!

Von Reinhardt Stumm



Etwas unspektakulär wirkt das Plakat für «Orchideen und Musik». Eben so, wie Botanik ihr Schönheitsgeheimnis nur demjenigen offenbart, der bereit ist, hinzuschauen und zu staunen!. Alle Fotos: Botanisches Institut Basel

«I hope there is not too much discord with the birds and tree frogs joining in», schrieb David Du Puy in der Einladung, mit der er zum Konzert ins Tropenhaus des Botanischen Gartens der Universität Basel bittet (von Donnerstag bis Sonntag, 2. bis 5. September 2004).

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Artikel vom 26.07.2004

Theater

Tell 04 - Joint Venture

Hingehen oder nicht hingehen?

Reinhardt Stumm stellt die Frage zu den Rütli-Tellspielen und beantwortet sie gleich selbst

Von Reinhardt Stumm



Betörend schöne Bergwelt: Sie allein lohnt schon den Besuch der Tellfestspiele auf dem Rütli, meint der Theaterkritiker Reinhardt Stumm, der exklusiv für das webjournal.ch die Premiere des Freilichttheaters besuchte. Die Wiese rechts unten im Bild kann nur per Schiff oder allenfalls zu Fuss erreicht werden. Alle Fotos vom Veranstalter © Milan Schijatschki

1804 wurde Wilhelm Tell von Friedrich Schiller im Weimarer Theater uraufgeführt. Regie führte Johann Wolfgang von Goethe. Zweihundert Jahre später kommt das Weimarer Theater mit dem Tell, der inzwischen zum Gründungsstück der Eidgenossenschaft wurde, aufs Rütli. Bis 29. August spielt die Weimarer Truppe, um wenige Gäste vermehrt, die Inszenierung von Stephan Märki. Die Produktion verantwortet Lukas Leuenberger, Bundesrat Christoph Blocher hält die Hand darüber - mit einer Defizitgarantie.

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Artikel vom 16.06.2004

Kunst

Art 35

Ein paar Randbemerkungen und kein Versuch, die Bedeutung der «weltgrössten und wichtigsten Kunstverkaufsschau» (Der Spiegel) zu erahnen, zu verstehen, zu begründen oder gar zu beweisen

Von Reinhardt Stumm

Die Seifenblasen, die sanft herabschweben und auf dem Zementboden der Halle «Art unlimited» kleine feuchte Flecken machen, sind recycled, wenigstens ist das Wasser recycled, in dem sich die Seife löste. Dieses Wasser wurde zum Waschen menschlicher Leichen während ihrer Autopsie gebraucht. Nein, keine Angst, das Wasser wurde gereinigt, worauf eine Notiz ausdrücklich hinweist.

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Artikel vom 12.05.2004

Theater

Was man über den neuen Theater-Direktor sagen kann

Er sollte uns recht und willkommen sein!

Georges Delnon, der soeben gewählte Nachfolger Michael Schindhelms, gilt als solider Theatermann

Von Reinhardt Stumm



Reinhardt Stumm, Theaterfachmann, über Georges Delnon. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2004

BASEL.- Das Mainzer Staatstheater (es gibt in Mainz – ähnlich unserer Komödie von damals – auch noch ein privates Kammerspielhaus) wird von der Staatstheater Mainz GmbH verwaltet und zum grösseren Teil vom Land Rheinland-Pfalz, zum kleineren von der Stadt Mainz finanziert. Georges Delnon leitet dieses Staatstheater seit 1999.

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Artikel vom 02.04.2004

Theater

Vom Himmel durch die Welt zur Hölle

Faust-Premiere in Dornach, im vollbesetzten Theatersaal des Goetheanums. Der Tragödie erster Teil am Donnerstagabend, 1. April 2004

Von Reinhardt Stumm



DORNACH.- Die Aufführung klappte wie am Schnürchen. Noch ein bisschen steif in den Gelenken, aber mit dem glänzenden Peter Engels als Mephisto und einem sehr überzeugenden Dirk Heinrich in der Titelrolle.

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