... und außerdem - Rubrikübergreifendes

Artikel vom 15.12.2004

Neue Promillegrenze

«Geeichte» Trinker sind «geringeres» Risiko…

Erstaunliche Ergebnisse einer Studie über Unfallverursacher mit Alkohol

Von Redaktion



Das gelegentliche «Aperölen» ist genau so giftig wie die Farben der Drinks.


Nicht die «geeichten» Trinker verursachen die meisten Unfälle mit Alkohol am Steuer, sondern «Gelegenheitstrinker», insbesondere «…trinkerinnen». Wer nur ein Gläschen (oder zwei) zu besonderen Gelegenheiten wie Geschäftsfeiern, Zufallseinladungen usw. trinkt, ist sich oft nicht bewusst, dass bei ihm der Alkohol viel empfindlicher anspricht, als bei den «Gewohnheitstrinkern».

Mehr...

Artikel vom 07.12.2004

Kultur

Hirschhorn provozierte «erfolgreich»

Das Stöckli bestraft Pro Helvetia: Schlägt den Esel, meint aber den Sack…

Von Jürg-Peter Lienhard



Ob er wohl doch kalte Füsse bekommen hat, oder ob die Pro Helvetia intervenierte: Dem Schweizer Kreuz auf Hirschhorns Plakat zur Ausstellung fehlen noch die Balken, die es zum Hakenkreuz machen würden. Immerhin ist es schon so schräggestellt, dass es dem Betrachter geradezu als dieses Verbrecherzeichen vorkommt.


Der Ständerat hat auf die Provokation des Bündner Künstlers Thomas Hirschhorn reagiert und im Sinne einer Strafaktion im Budget der Pro Helvetia für das Jahr 2005 eine ganze Million gestrichen.

Mehr...

Artikel vom 22.11.2004

Begegnung

Maden und Mäuse schlucken gegen Genitalverstümmelung

«Survival-Professor» und Menschenrechtsaktivist Rüdiger Nehberg sprach vor ausverkauftem Saal im Basler Volkshaus

Von Jürg-Peter Lienhard



Rüdiger Nehberg sprach im ausverkauften grossen Saal des Basler Volkshauses. Um die «Zukurzgekommmenen» nicht zu enttäuschen, hat er anschliessend seinen Vortrag gleich nochmals wiederholt und erntete natürlich tosenden Applaus. Fotos: J.-P. Lienhard, Basel © 2004


BASEL.- Das Schlimmste gleich vorweg: Es sind nicht Maden, sie schmecken ohnehin wie Pudding oder gekochte Makkaroni, die dem ehemaligen Konditor aus Hamburg auf dem Magen liegen. Rüdiger Nehberg deutete es an seinem Vortrag im Basler Volkshaus vom Sonntag, 21. November 2004, lediglich an, ja deckte die grauslichsten Stellen auf den Dias ab: Der entsetzlichste Irrglaube, den religiöse Eiferer sich ausdenken konnten - nämlich die Verstümmelung der Genitalien von Mädchen und Frauen.

Mehr...

Artikel vom 19.11.2004

Vortrag

Nicht verpassen:

Rüdiger Nehberg spricht in Basel

Der deutsche Abenteurer, Umweltschützer, Menschenrechtsaktivist und humorvolle Buchautor plaudert am Sonntag, 21. November 2004, im Volkshaus Basel über sein aufregendes Leben

Von Jürg-Peter Lienhard



Rüdiger Nehbergs und Annette Webers grösster Lebenserfolg: das Volk der Afar (3 1/2 Millionen Nomaden) beschliesst einstimmig, die weibliche Genitalverstümmelung sofort zu beenden. Der Beschluss wird in das heilige Stammesgesetz aufgenommen. Fotos: Nehberg/Weber


«Heute beginnt der Rest des Lebens», sagt Rüdiger Nehberg, der norddeutsche Liebhaber des Lebens jeden Tag zu sich. Keiner sollte verpassen, was er darunter versteht. Er ist nicht der «Gutmensch», der nur redet: «Man sollte…», sondern der es auch tut. Seine Popularität stellt er unerschrocken in den Dienst von Schwächeren und Unterdrückten.

Mehr...

Artikel vom 13.11.2004

Hörspiel

«Der Untergang der Titanic»

Am Samstagabend, 13. November 2004, um 21 Uhr auf DRS II - Autor: Hans Magnus Enzensberger

Von Redaktion



Obwohl viel grössere Schiffskatastrophen und viel tragischere später geschahen, steht der Untergang der «R.M.S. Titanic» in vielerlei Hinsicht als Symbol für Grosstechnik-Wahn und für eine unerbittliche Klassengesellschaft. Bild: Ironische Fotomontage auf die kitschigste Liebesszene, die Hollywood je erfunden hat - hier mit Kate Winslet und Leonardo Di Caprio im Bugspriet der Titanic…


Als 1912 die Titanic mit einem Eisberg kollidierte, ertranken über 1500 Menschen – eine Katastrophe, die als Mythos bis heute erschüttert und fasziniert.

Mehr...

Artikel vom 29.10.2004

Verkehr

Am Montag Allerheiligen-Stau!

Im Elsass und in Baden-Württemberg ist der 1. November ein Feiertag, der traditionell zu Verkehrsbehinderungen führt

Von Redaktion



Gedenktag für die Toten: Allerheiligen/Toussaint

Alleheiligen oder Toussaint ist in katholischen Gebieten ein hoher Feiertag. Basel ist bekanntlich «umzingelt» von diesen Gebieten: Elsass, Baden-Württemberg, Allschwil, Oberwir usw. Während auch in den traditionell katholischen Umliegergemeinden Basels Allerheiligen kein Feiertag ist, benützen viele Elsässer und Badener den Feiertag in ihrem Gebiet zu einem Konsum- oder Freizeit-Ausflug nach Basel. Die Polizei des Kantons Basel-Stadt hat daher in einem Communiqué die Öffentlichkeit vor den bevorstehenden Staus aufmerksam gemacht:

Mehr...

Artikel vom 25.10.2004

Rechtschreibereform

Nobelpreisträgerin mag keine «Spagetti»

Elfriede Jelinek mobilisert gegen die deutsche Rechtschreibreform

Von Redaktion



Ist für «behutsame Anpassung», aber nicht für radikale: Die jüngst mit dem Nobelpreis geehrte Elfriede Jelinek.

FRANKFURT.- Die Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ruft in einem «offenen Brief» an die Redaktion der «Frankfurter Allgemeine» die Autoren auf, die Mitarbeit an der Rechtschreibreform zu verweigern.

Mehr...

Artikel vom 08.10.2004

Konsensfechtereien

Peter Bichsel erkennt:

«Die Freisinnigen haben sich aufgegeben»

Das rechte Wort zur rechten Stunde

Von Redaktion



Stellt einen «Putsch mit legalen Mitteln» fest: Peter Bichsel.

Die «Schweizer Volksdemokratie» nach dem Gusto von Christoph Blocher hat den Schriftsteller Peter Bichsel zu einem Aufsatz herausgefordert, den die politische Sendung «Echo der Zeit» von Radio DRS am Freitag, 8. Oktober 2004, von Bichsel selbst gesprochen, ausgestrahlt hat. Das webjournal.ch freut sich, den äusserst bedenkenswerten Beitrag zum Befinden der Schweiz in der Blocher-Aera, mit freundlicher Genehmigung des Autors, mit-veröffentlichen zu dürfen.

Mehr...

Artikel vom 07.10.2004

Nobelpreis

Literatur-Nobelpreis für Elfriede Jelinek

Erst die zehnte Frau, die den renommierten Preis für Literatur erhält

Von Redaktion



Prosit Elfriede und Gratulation zum Nobelpreis! Nicht alle, die jetzt mit Dir feiern, freuen sich: Vorsicht vor den falschen Schmeichlern, besonders in Oesterreich, aber auch anderswo!

Elfriede Jelinek (57) ist zudem erst noch die erste unter den Literaurschaffenden in Oesterreich, die je mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden ist. Und um so mutiger ist der Entscheid des Nobel-Komitees, da die politisch engagierte Autorin nicht nur eine Feministin ist, sondern in Oesterreich von bürgerlichen und nationalen Kreisen ganz offiziell als «Nestbeschmutzerin» beschumpfen wird.

Mehr...

Artikel vom 26.09.2004

Kantonale Abstimmungen

Nein zu sinfonietta

Das Baselbiet will kein eigenes Sinfonieorchester

Von Jürg-Peter Lienhard

Der Kanton Baselland zeigte sich an diesem Abestimmungswochenende vom 26. September 2004 von seiner ländlich-hinterwädlnerischen Seite: Die Resultate stehen im Gegensatz zu denjenigen des Stadt-Kantons (siehe Rubrik «Aktuelles vom 26. September 2004», in der rechten Spalte).

Mehr...

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12





Nach oben


Copyright © 2003 by webjournal.ch

 

Die Funktion Newsletter ist wegen Spam blockiert. Schreiben Sie eine Mail an info(ad)webjournal.ch mit dem Betreff: «Bitte newsletter zusenden» Besten Dnak für Ihr Verständnis.