Basel - Allgemeines

Artikel vom 16.04.2009

Basel - Allgemeines

Vandalen wüteten im Naturschutzgebiet

Unbekannte Täter richteten Schaden am Geologischen Denkmal Läuberen bei der Ziegelei in Allschwil an

Von Jürg-Peter Lienhard



Umgerissene Zäune gefährden Kinder und Spaziergänger. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2009


Es gibt keine Verbotsschilder, die eine Trotzreaktion unerzogener Lumpen provozieren könnte. Lediglich ein hölzerner Hag war am oberen Grubenrand angebracht - zur Sicherheit für Schüler und Naturkunde-Interessierter sowie der vielen sonntäglichen Spaziergänger. Nun ist der Hag aus dem Boden gerissen und den steilen Abhang in den Amphibien-Tümpel geworfen worden. Grosse Erdbrocken sind zudem aus dem Lehm gewuchtet und den Hang hinuntergerollt worden. Der Schaden an Material ist nicht bedeutend, aber das Unverständnis und die Aggression, mit der an diesem Naturdenkmal gewütet wurde, sind bemerkenswert.



Wie haben die Vandalen das geschafft: Erdbrocken von Mannshöhe aus der Verankerung zu reissen und auf den Tümpelboden schmettern zu lassen… Unter dem oberen Grubendrand sieht man eine Linie - das ist der schmale Saumpfad, der mit einem Zaun geschützt war. Nicht mehr gut sichtbar bei dieser Verkleinerung ist ein Teil der umgerissenen Brüstung. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2009

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Artikel vom 08.04.2009

Basel - Allgemeines

Auge in Auge mit Giraffen

Eröffnung der neuen Aussenanlage ermöglicht ungewohnte Perspektiven

Von Redaktion



Der frühere Zolli-Direktor, Prof. Ernst Lang, ist 95 Jahre alt und hat nach dem Zweiten Weltkrieg die Grundlage für die heutige Giraffenpopulation geschaffen. Alle Fotos: J.-P Lienhard, Basel © 2009


Einmal einer Giraffe in die Augen schauen – das ist möglich auf der am Mittwoch, 8. April 2009, eingeweihten Giraffen-Aussenanlage im Basler Zolli. Mit Wasserstellen, Sandplätzen und einer Gemeinschaftshaltung mit Kleinen Kudus bietet sie ein reichhaltiges Angebot an tiergerechten Beschäftigungen. Zusammen mit dem gut erhaltenen Antilopenhaus als historischem Zeitdokument eröffnet sich dem Publikum eine Reise durch rund 100 Jahre Giraffenhaltung. Die neue Attraktion möglich gemacht hat eine Spende des Vereins der Freunde des Basler Zollis.

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Artikel vom 26.03.2009

Basel - Allgemeines

Geparden-Fünflinge sind flügge

Österreich und Italien bekommen aus dem Basler Wurf vier Kater; das weibliche Jungtier bleibt aber vorläufig im Zolli

Von Redaktion



Eine der ersten Kompositionen, die das Kleinkind Mozart verfasste, hat diesen Text: «Unsre Katz' hat Junge g'het - eins, zwei, drei, vier, fünfe…» und geht entsprechend die Tonleiter rauf und runter… Sind sie nicht süss, diese Geparden-Katzen (mit Mutter Msichana) im Basler Zolli und einen Besuch wert? Foto: Zoo Basel © 2009


Die fünf jungen Geparde, die während rund eineinhalb Jahren die Etoscha-Anlage im Zoo Basel unsicher gemacht haben, kommen ins Erwachsenenalter. Für die vier jungen Kater wurden Plätze in Zoos in Österreich und in Italien gefunden. Das junge Weibchen bleibt vorläufig in Basel. Mutter Msichana (10) und Vater Survivor (8) blicken vielleicht noch einem weiteren Frühling entgegen.

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Artikel vom 19.03.2009

Basel - Allgemeines

Alice Finsterbach gestorben

Die frühere Inhaberin der Spenglerei W. & A. Finsterbach AG war eine Kultur-Mäzenin

Von Jürg-Peter Lienhard



Alice Finsterbach an ihrem 90. Geburtstag in bester Laune. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2009


Am 10. März 2009, feierte Alice Finsterbach in fröhlicher Runde ihren 90. Geburtstag. Acht Tage darauf, am Mittwoch, 18. März 2009, verschied sie sanft und völlig unspektakulär in Anwesenheit ihrer Haushälterin in ihrem Haus in der Santihans. Die Beerdigung ist am Dienstag, 24. März 2009, 14.45 Uhr, Kapelle 2, auf dem Basler Friedhof «am Hörnli» in Riehen. Ihrem letzten Wunsch gemäss sollen statt Blumen, der Basler Zolli und die Ita-Wegmann-Klinik in Arlesheim mit einer Spende bedacht werden.

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Artikel vom 02.03.2009

Basel - Allgemeines

Mit Fotoreportage am Schluss

Nieselnd-nasser Morgenstreich

Immerhin hats nicht geregnet zum Auftakt der drei schönsten Tage im Bebbi-Jahr 2009

Von Jürg-Peter Lienhard



Erster der drei schönsten Tage: Montag, 2. März 2009, schlag vier Uhr in der Frühe: Blick vom Kohlenberg auf den Steinenberg. Foto J.-P. Lienhard, Basel © 2009


Basler Fasnächtler wissen es: Saukalt darf es sein an allen drei Fasnachtstagen - nur Schiffen darf es nicht! Am Morgenstreich vom 2. März 2009 wars irgendwie so etwas wie «zwischendurch»: Das Thermometer zeigte fast frühlingshafte sieben Grad, und die Nässe, die vom Himmel kam, war auch nicht mal Regen.




Morgenstreich, 2. März 2009, 5.30 Uhr: Stilleben vor dem «Braunen Mutz». Foto J.-P. Lienhard, Basel © 2009

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Artikel vom 02.03.2009

Basel - Allgemeines

Mit Fotoreportage am Schluss

Chienbäse wird immer länger

Der Feuerwagen-Umzug in Liestal ist schlichtweg sensationell - auch wenn er erst eine ganz junge Geschichte hat

Von Jürg-Peter Lienhard



Dass das Törli jedes Jahr diese Flammenhölle heil übersteht - ist zwar ein Wunder, aber dem hilft die Liestaler Feuerwehr kräftig nach. Foto J.-P. Lienhard, Basel © 2009


Das Wetter spielte mit am Chienbäse-Umzug vom Sonntag, 1. März 2009, im «Stedtli», der Kantonshauptstadt von Baselland. Die Zuschauer strömten in Massen aus allen Regionen, aus Basel, aus dem Elsass, dem Badischen zumal, um einen jedes Jahr länger und «feuriger» werdenden Umzug durch die Altstadt Liestals beizuwohnen. Die «Habitués» vermerken dies mit einer gewissen Genugtuung und auch Stolz. Wer schon lange nicht mehr dabei war, den dürfte es daher reuen. Den Liestalern und «zugewandten Orten» jedenfalls ist ein gerüttelt Mass an Originalität nicht abzusprechen, und auch die Fähigkeit, den Umzug zu einem sehr sympathischen Fest zu gestalten, auch wenn Elemente der Fasnacht à la Bâloise (Waggis und Morgenstreich-Utensilien) sich zugesellen.

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Artikel vom 25.02.2009

Baden-Württemberg - Allgemeines

Lichterlöschen am Morgenstreich!

Das Polizeidepartement erinnert Basler «Zivilisten» und «Aktive» an ein paar Spielregeln an der Basler Fasnacht (vom Montag, 2. März, 4 Uhr, bis Donnerstag, 5. März 2009, 4 Uhr)

Von Redaktion



Morgenstraich, vorwärts Marsch» ertönt es in Basel am kommenden Montagmorgen punkt vier Uhr in der Frühe. Kein künstliches Licht darf dann noch leuchten. Stadtbeleuchtung und Ladenschilder müssen ausgeschaltet werden.

«Jetz simmer laggiert» – so treffend aktuell lautet das Motto des Fasnachts-Comité für die „drey scheenschte Dääg“ 2009. Niemand soll sich jedoch an der Basler Fasnacht lackiert fühlen - weder die Aktiven noch die Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern. Damit alle Beteiligten drei unbeschwerte und unvergesslich schöne Tage erleben können, erinnert die Basler Polizei an ein paar Spielregeln, wofür ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darum besorgt sein werden, dass diese auch eingehalten werden.

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Artikel vom 19.02.2009

Basel - Allgemeines

Glück im Stall - bei Minustemperatur

Die schottischen Hoclandrinder sind nicht nur genügsame Tiere, sondern können auch einen wichtigen Umweltbeitrag leisten

Von Redaktion



Braucht keine warmen Windeln: Neugeborenes schottisches Hochlandrind im Basler Zolli. Foto: Zoo Basel © 2009


Im Basler Zolli sind bei Minustemperaturen, am 22. Dezember 2008, und am 30. Januar 2009, ein weibliches und ein männliches Hochlandrind zur Welt gekommen. Die robusten Kälbchen sind extrem genügsame Pfleglinge. Sie brauchen weder Unterstand noch beheizten Stall. Solange bei ihren Müttern genügend Milch «fliesst», mangelt es ihnen an nichts.

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Artikel vom 29.01.2009

Elsass - Allgemeines

Sesshafte Zugvögel

Normalerweise verbringen sie den Winter im warmen Süden, trotzdem sind momentan mehrere Dutzend Weisstörche im Zoo Basel anzutreffen

Von Redaktion



Ein ornithologisch ungewöhnliches Bild: Pionierstörche aus dem Wiederansiedlungs-Projekt sind «Winterstörche» geworden und warten im Basler Zolli im Schnee darauf, ihre Portion zu erhalten, bis sie wieder auf den nicht mehr gefrorenen Feldern selber Futter finden können. Foto: Thomas Jermann, Zoo Basel © 2009


«Winterstörche» von überall besuchen zurzeit den Zoo Basel. Der Grund, weshalb die Zugvögel den Winter lieber im kalten Norden verbringen, geht auf die erfolgreichen Wiederansiedlungsprojekte im Elsass und in der Schweiz zurück. In den 50-er Jahren fing man mit dem Projekt an, bei dem die Vögel an der Reise nach Afrika gehindert wurden. Inzwischen ist der Weisstorch wieder heimisch. Die sehr alt werdenden Projektstörche aber bleiben ihren alten Gewohnheiten treu und verzichten auf «Winterferien» im Süden. Nicht aber ihre Nachkommen.

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Artikel vom 24.01.2009

Basel - Allgemeines

Wieder richtige Mordnacht!

Reumütig ist die farbentragende Studentenverbindung Zofingia von den Ballonen wieder auf das traditionelle rotweisse Plakätchen mit dem maskierten Baslerstab zurückgekommen

Von Redaktion



Statt Ballone machen wieder die traditionellen rotweissen Plakätchen in der Stadt auf den beginnenden Vorverkauf für das Zofinger-«Conzaertli» aufmerksam. Bild: Titelbild des Programms 2009


Wenn die rotweissen Plakätchen mit dem maskierten Baslerstab hoch an den Fassaden der Basler Innenstadt kleben, hat sich wieder einmal eine «Mordnacht» ereignet. Dann wissen die Eingeweihten, dass die Fasnacht nicht mehr weit weg ist, dass die älteste Vorfasnachts-Veranstaltung Basels vor der Türe steht: In genau zwei Wochen, nämlich am Donnerstag, 12. Februar, startet das traditionelle «Zofinger-Conzaertli» und dauert bis Samstag, 14. Februar 2009.

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