Artikel vom 10.03.2006

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Am Radio - Ferrnsehen

Graues Haar: «Graues Gold»

In «Drei Länder - ein Thema» vom Sonntag, 12. März 2006 (13-14 Uhr) gibts Tips für «Gruftis mit Speuz»…

Von Redaktion



Logos der Radiostationen der monatlichen Dreiländersendung.



BASEL. srg/mf.- Was tun nach dem offiziellen Ende eines Arbeitslebens? Droht mit der Rente die Langeweile? Viele Ruheständler sind hochmotiviert, wollen ihre Erfahrungen weitergeben und ihr Wissen anderen zur Verfügung stellen. Darüber diskutieren am Radio Leute aus dem Dreiländereck.

Jeden Monat ist Europa am Radio angesagt - besser gesagt das Dreiländereck-Europa. Experten oder Fachfrauen dies- und jenseits der Grenzen diskutieren während einer ganzen Stunde von 13 bis 14 Uhr zu einem Thema, das grenzüberschreitend bewegt oder vergleicht. Am Sonntag, 12. März 2006, heisst das Thema «Ruheständler suchen neue Aufgaben».

Die Gemeinschaftssendung von France Bleu Elsass, SWR contra und Schweizer Radio DRS 1, Regionaljournal Basel, kommt diesen Monat aus dem SWR-Contra-Studio und ist selbstverständlich auf allen drei erwähnten Radiostationen gleichzeitig zu hören. Aber auch das Publikum hat ein Mitspracherecht, indem es seine Meinung direkt in die Sendung einbringen kann.

Das Thema um die fitten Senioren, die nicht mehr im Arbeitsstress stehen müssen, aber gleichwohl, oder vielleicht erst recht, etwas Vernünftiges oder Nützliches in der Freizeit anstellen wollen, ist eigentlich hochbrisant: Die Leute werden immer älter, bleiben immer gesünder und haben einen Erfahrungsschatz, der zwar unbezahlbar ist, aber gar nichts kostet - vielleicht deswegen will da niemand zugreifen? Es gibt aber Mittel und Wege, um die Langeweile im Ruhestand aufzukünden.

Beim Senior Experten Service (SES), der Stiftung der deutschen Wirtschaft, kommen aktive Ruheständler in ihren ehemaligen Berufen weltweit zum Einsatz.

Benevol, das Zentrum für Freiwilligenarbeit in Basel, hat eine Kartei mit rund 500 Freiwilligen und 300 Institutionen und Privatpersonen.

Der Verband AFDI, Agriculteurs Français et Développement International, ist aus der Vereinigung ehemaliger Landwirte und Winzer hervorgegangen. Sie leisten Entwicklungshilfe in afrikanischen Ländern.

Für alle Organisationen gilt: Die rüstigen Rentner verdienen bei ihren Einsätzen kein Geld, aber es dürfen ihnen auch keine Unkosten entstehen.

Über ihre Erfahrungen bei Auslandseinsätzen und der Vermittlung von Freiwilligen diskutieren live im SWR-Studio Freiburg: - Gustav Danzeisen, der als Bäckermeister für den SES in Bolivien, Rumänien, auf den Malediven und in Argentinien im Einsatz war - Rosmarie Schneider, Erwachsenenbildnerin und Geschäftsführerin von Benevol Basel - Bernard Weber, der 55 Jahre lang Winzer im Elsass war und heute für AFDI afrikanische Kollegen in Mali betreut.

Die Moderation obliegt Martina Schmid vom SWF-contra.

Während der Sendung können sich Hörer mit Fragen und Anregungen an der Diskussion beteiligen. Die Telefonnummer mit der internationalen Vorwal lautet: 0049 761 3808170 oder 174.

Die trinationale, deutschsprachige Live-Gemeinschaftssendung von France Bleu Elsass, SWR contra und Schweizer Radio DRS1 ist zu empfangen: - auf den UKW- Frequenzen von Regionaljournal Basel - im SWR-Programm contra und auf Mittelwelle 1278 kHz .

Von Redaktion

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