Artikel vom 27.08.2005

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Elsass - Wirtschaft

Degustha 2005

Auf zum Degustations-Marsch!

Die «Degustha 2005» hat am Freitag, 26. August 2005, ihre Zelte weitab von Hagenthal-le-Haut mitten in der Prärie beim neuen Gutsbetrieb «Lindenhof» ihre Zelte aufgeschlagen - noch bis Dienstag, 30. August 2005

Von Jürg-Peter Lienhard



Wo immer Gott hocken mag, er hockt in Frankreichs Küchen: Degustationsstand für Meeresfrüchte aus dem Atlantik. Alle Fotos: J.-P. Lienhard, basel © 2005.



HAGENTHAL-LE-HAUT (ELSASS).- Das tut gut - ein Anmarsch von einigen Kilometern, ein Abmarsch, schwer bepackt mit Weinkartons und Käse-Taschen, verzweifelt das Auto in einem riesigen, nicht beleuchteten Parkfeld suchen: Die Sundgauer Wein- und Käsemesse «Degustha» im Jahr 2005. Ihr Gründer, der Hagenthaler Henry Kuentz (alle Hagenthaler heissen Kuentz), ist jedes Jahr für Überraschungen gut: Es grenzt an ein Wunder, dass dieser wahrhaftige Chaot es jedes Jahr von neuem schafft, eine Meisterleistung in Logistik zu vollbringen. Und dann erst noch nicht nur die Qualität zu halten, sondern sie auch auszuweiten!



Das diesjährige Gelände der «Degustha 2005» auf dem Gelände des «Lindenhof» genannten riesigen Landwirtschafts-Betriebes von Gentech Gnaden ob Hagenthal-le-Bas mit Sicht auf die Skyline von Basel erfordert einen tüchtigen Fussmarsch von und zum fahrbaren Untersatz - mit oder ohne eingekaufte Fressalien.



Das webjournal.ch steht nicht auf der Liste seiner Pressegäste, obwohl ich ihn seit Jahren kenne und schon viel zu seiner Wein- und Käsemesse beigetragen habe; Henry Kuentz ist nicht an einer tadellosen Pressearbeit interessiert: Auch ohne Medien hat er «schon zu viele Besucher, die jedes Jahr mehr werden». Die Gründe seines Auszuges aus Hagenthal-le-Bas können daher nur vermutet werden. Er lanciert im Laufe des Jahres so viele Ideen, die er dann aber nicht realisiert, auch nicht mit der angebotenen Hilfe, so dass er wohl stets Leute und Behörden verärgert - so wie es eben ein Chaot gezwungenermassen tut…

Die angetönten Umstände und ein auch daraus resultierendes Mobilitätsproblem muss ich den Lesern von webjournal.ch als Entschuldigung für die (zwar diskret angekündigte) reduzierte Berichterstattung angeben. Ich werde mich um Nachschub für den dritten Messetag, den Sonntag, 28. August 2005, bemühen. Allerdings dann in einer ausgedehnten Fotoreportage, einem bebilderten Rundgang durch das Land, wo Gott hockt: nämlich in der Küche Frankreichs.

Tip: Fahren Sie unbedingt, wenn Sie z.B. von Basel, Neuwiller oder Hegenheim her kommen, nach Hagenthal-le-Bas und dann Richtung Folgensbourg, ziemlich weit den Berg hinan, fast bis zur Waldgrenze und stationieren Sie Ihren Wagen nirgends anders, als dort, wo Sie die Schilder zur «Deghusta» hinweisen - sonst werden Sie Ihr Auto bestimmt nicht mehr finden und einen stundenlangen Fussmarsch auf sich nehmen müssen.

Kommen Sie von Häsingen her Richtung Folgensbourg, biegen Sie in Forlgensbourg ab Richtung Hagenthal-le-Haut und folgen Sie den Beschilderungen in obgenanntem Sinne.

Selbst wenn Sie in das riesige Parkfeld von den Parkhelfern eingewiesen werden und die Zelte der «Deghusta» erst von Weitem erblicken, sind Sie doch besser beraten, dies zu tun!




Japaner und Elsässer sind zwar nicht bluts-, doch mentalitätsverwandt. Immerhin hat das Elsass es verstanden, fast zwanzig bedeutende japanische Industrie-Niederlassungen Nippons anzusiedeln. Und die haben auch einiges Personal aus Japan mitgebracht, die eben gerne was «Fischiges» mögen. Bild: Degustations-Beiz mit Meerfrüchten aus der Bretagne.

Von Jürg-Peter Lienhard


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