Artikel vom 13.03.2005

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Flugwirtschaft

Lufthansa bestätigt Übernahme-Verhandlungen

Die «Swiss» wird wahrscheinlich von den Deutschen geschluckt

Von Redaktion



Der Tisch ist gedeckt, der Schnauzwischer liegt bereit: die Swiss wird nun doch von der Lufthansa gefressen…



BASEL. red.- Die Lufthansa hat am Sonntag, 13. März 2005, die ständig dementierte Absicht, die schweizerische Fluggesellschaft «Swiss», zu übernehmen, nun doch bestätigt. Was das für alle Bereiche der «Swiss» heisst, ist laut Massimo Agostinis, der die Lufthansa-Meldung im «Echo der Zeit» auf Radio DRS kommentierte, nicht klar. Es könnte aber heissen, dass der Geschäftssitz Basel aufgegeben und Zürich als Hub bedeutungslos würde.

Andererseits kann man nun alle Befürchtungen bestätigt sehen, die mit der Gründung der «Swiss» einhergingen: Die «Swissair» war wegen Misswirtschaft pleite gegangen, was gewisse politische Köpfe nicht wahrhaben wollten. Dafür forderten vor allem Kreise, die «staatliche Einmischung» in die Wirtschaft aus ideologischen Gründen ablehnen, von der Eidgenossenschaft zwei Milliarden Franken (= 2 000 000 000 Franken), die nun eigentlich in den Sand gesetzt sind.

Zudem, und das ist der allerdümmste Effekt dieser unseligen Versager-Geschichte: Die höchst erfolgreiche Fluggesellschaft «Crossair» wurde mit diesem erneuten politischen und wirtschaftlichen Fehlentscheid für eine «Swiss» kaputtgemacht. Mitschuldig ist beispielsweise die Baselbieter Nationalrätin Susanne Leutenegger-Oberholzer, die als SP-Frau ausgerechnet dem Zürcher freisinningen Kapitalfilz in die Hand arbeitete.

Von Redaktion


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