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KulturSchweigen

Artikel vom 23.12.2004

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Kunst

Sinniges Zufalls-Ereignis

«Die Geburt Christi» ist ins Basler Rathaus zurückgekehrt

Von Redaktion



Das Gemälde «Die Geburt Christi» wird Martin Schongauers Werkstatt zugeschrieben und dürfte zwischen 1490 bis 1500 entstanden sein. Foto: Staatsarchiv Basel-Stadt


BASEL. reg.- Nach einer sorgfältigen Restauration hängt seit ein paar Tagen das Gemälde «Die Geburt Christi» wieder in der Kapelle des Regierungsratssaals des Basler Rathauses.

Das Gemälde, gemalt zum Ende des 15. Jahrhunderts, diente früher in der Kapelle des Regierungsratssaasl lange Jahre als Flügel eines Altars, bevor es 1858 in die öffentliche Kunstsammlung kam und dort magaziniert wurde.

Das Gemälde aus Holz stellt Maria in rotem Mantel über blauem Rock dar, wie sie vor einer offenen Halle knieend das auf dem Boden liegende Kind verehrt. Hinter ihr werden Ochs und Esel sichtbar.

Aus dem benachbarten Haus tritt Joseph in braunem Rock mit rotem Halstuch, roter Mütze und mit einer Laterne, während von einer Galerie darüber drei singende Engel in roten, gelben und blauen Gewändern niederschauen.

Unter dem Goldgrund des Himmels wird der Hintergrund rechts durch eine sehr reizvolle Wasserlandschaft mit burgähnlichen Gebäuden auf hohen Felsen ausgefüllt; in ihr nähern sich zwei Hirten der Szene im Vordergrund. (Bildbeschreibung aus «Die Kunstdenkmäler der Schweiz», Band I)

Von Redaktion


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