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KulturSchweigen

Artikel vom 03.09.2004

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Lebensqualität

Die Basler Rhybadhysli-Saga

Einer der «Retter» der beiden letzten Rhein-Badanstalten, André d'Ausjourd'hui, erinnert sich, und der Schriftsteller Hansjörg Schneider besingt die Badefreuden in Basels stolzem Strom

Von Redaktion



Die Gründer-Rothäute des Vereins «Rheinbad St. Johann»: Der entzückende Rücken von Ruedi Bantle, der sonnenbebrillte André d'Aujourd'hui und der fotografierende Vogelkundler Rod Kunz verstehen etwas, was so manchem Gschaftelhuber guttäte: nämlich Faulenzen.

Der Besuch der Rheinbäder und das Schwimmen im Rhein bedeutet für viele Menschen «Lebensqualität».
Beim Betreten eines Rheinbads lässt man für einige Zeit den Alltag hinter sich und kommt in eine andere Welt. Zum einen kann man sich erholen, beim Sonnenbaden oder beim Schwimmen, anderseits hat ein Rheinbad soziale Funktion als Begegnungsort.

-- Von André d'Aujourd'hui, Hansjörg Schneider, Jürg-Peter Lienhard und Arnold Schneider ✝. Fotos von J.-P. Lienhard, Basel © 2004 --


Viele regelmässige Rheinbadgäste erwarten ungeduldig den Beginn der Saison; viele Freundschaften bestehen hauptsächlich nur während dieser Zeit. Man kennet sich teilweise seit vielen Jahren; es bestehen «Clans» und Gruppen.


Historisches

Das Baden in den Flüssen ist in der Schweiz nicht immer populär gewesen. Bis ins 18. Jahrhundert war es streng verboten, im Freien zu baden. Auch die Basler Behörden waren lange dagegen; erst seit zirka 25 Jahren wird toleriert, dass sich Rheinschwimmer im Badekleid auf der Strasse bewegen dürfen.

In früheren Zeiten besuchten die Basler aber eifrig die über 1000 teilweise zwielichtigen und wenig empfehlenswerten Badestuben in der Stadt.

Anfang des 18. Jahrhunderts nahm das Baden im Rhein ungeahnten Aufschwung - Verbote hin oder her. Die Beliebtheit des Flussbadens veranlasste 1829 die Turnkommission der «Basler Gesellschaft zur Beförderung des Guten und Gemeinnützigen», kurz GGG, den Bau eines Bades am Fusse der Pfalz unter dem Münster zu unternehmen. Dieses wurde 1831 eröffnet.

1856 liess die Stadt Bäder im St. Alban- und im Riehenteich erstellen. 1886 eröffnete das St. Johann-Bad, 1891 das Breite-Bad. Somit hatte Basel vier Flussbäder, alle am Grossbasler Ufer. Um die Jahrhundertwende wurde ein Badeplatz an der Wiese eröffnet. 1911 nahm ein für Frauen reserviertes Bad im Eglisee den Betrieb auf und wurde 1939 durch die heutigen Egliseelbäder ersetzt.

1955 kam das Ggrtenbad St. Jakob in Betrieb, Bachgraben wurde 1962 eröffnet. Zudem erhielten die Basler 1935 das Hallenbad Rialto.

In diesem Zusammenhang schrieb Johanna von der Mühll in ihrem Buch «Basler Sitten»: «Der echte Basler und die echte Baslerin gehen nur ganz gelegentlich in die neuen üppigen Badeanlagen hinter dem badischen Bahnhof. Sie lieben den starken, kalten mitreissenden Strom, der unter der Pfalz seinen Weg sucht.»

Der Rhein war vor dem Bau der Kembser Schleuse und des Kraftwerks Birsfelden um einiges reissender als heute und hat schon damals so manches Opfer gefordert.


Die Rheinbäder

Pfalz



Die beiden Pfalzbadhysli stehen nicht mehr; sie wurden 1961 abgerissen. Bei den alten Baslern leben sie aber noch in der Erinnerung weiter.

1831 wurde das erste, zuerst nur Männerbad, eingeweiht, und die in der Nähe gelegenen Schulen schickten Ihre Schüler dorthin, um das Schwimmen zu erlernen. Ein zweites, den Frauen vorbehaltenes Bad, wurde 1847 daneben errichtet. Beide Bäder wurden 1876 und 1877 durch Hochwasser völlig zerstört.

1878 wurden sie viel solider wieder aufgebaut. Jedes Jahr lernten dann 100 bis 200 Knaben und Mädchen unter dem Drill des legendären Bademeisters «Henmi» Bürgin dort das Schwimmen. Das Pfalzbadhysli war längere Zeit auch Treffpunkt der Basler Oberschicht; dort wurde im Gespräch manches Problem gelöst und manche Initiative vorbereitet.

Der Abbruch dieses nostalgischen Treffpunkts erfolgte zum Bedauern vieler.


St.-Johann



Die an einen Schiffskörper mahnende Silhouette des Santihans-Rhybadhysli mit Fahnenmast und gefundenem Anker verziert, lockt jedes Jahr vom frühen Frühling bis in den späten Herbst eine eingeschworene Bande von Lunft-, Wasser- und Sonnenhungrigen an.


1886 wurde am linken Rheinufer unterhalb der Johanniterbrücke von Kantonsingenieur Hermann Bringolf das St.-Johannbad erbaut. Dies ist ein Bau von zirka 50 Meter Länge am ziemlich abschüssigen Rheinufer. Ursprünglich waren die Seiten mit Holzbrettern geschlossen, und das Bad war mit einer Plane bedeckt. Später wurde die Anlage dem Licht geöffnet.

Im Innern befindet sich das zweiteilige Becken: Eines für Schwimmer und eines für Nichtschwimmer, das mit einem verstellbaren Boden versehen ist.



Obwohl mitten in der Stadt, ist es im Santihans-Rhybadhysli erstaunlich ruhig. Die Geranien in den Blumenkästen wirken schön und beruhigend. Dort wo der Schriftsteller Christoph Mangold an seinem Stammplatz in der Sonne brät, versammeln sich nicht selten interessante Leute zu interessanten Gesprächen.


Die Loslösung der Anlage vom Ufer, und das leicht wirkende Aussehen lassen das ganze einem Schiff ähneln. Dieser Eindruck wird seit jüngerer Zeit noch verstärkt durch die Installation eines im Rhein gefundenen grossen Ankers beim schräggestellten Rechen, der Treibgut aufhält und wie ein Bug wirkt sowie einem eleganten Flaggenmast am anderen Ende.

Die Besucher und die Mitglieder des St.-Johann-Bads Schätzen sehr den gepflegten Blumenschmuck, der in Kisten an der Eisenkonstruktion kultiviert wird und den Kioskbetrieb, wo man sich kalt und warm verpflegen und den Durst löschen kann.

Glücklicherweise wurde das St.-Johannbad in den 70er Jahren - wie damals geplant - nicht abgerissen. Heute gilt es als Baudenkmal einer gelungenen Flussbadkonstruktion.


Breite



Die Christoph-Merian-Stiftung hat in die Sanierung des Breite-Badhysli eine Million Franken investiert - ein hochlöbliches Engagement für dieses Quartier, das dadurch in Sachen Lebensqualität im Sommer eine Aufwertung erfahren hat.


Der doppelgeschossige Bau wurde 1898 vom Metallbauunternehmer Albert Buss erstellt. Die linksufrige Rheinpromenade unterquert den Unterbau des Gebäudes. Zwei Becken befanden sich direkt im Rhein - eines für Schwimmer, eines für Nichtschwimmer. Diese Becken waren von Plattformen auf zwei Ebenen umgeben, die durch mehrere Treppen miteinander verbunden waren. Früher durften Frauen und Männer nur getrennt und zu einem strengen Zeitplan baden.

Ab 1929 war das Baden für beide Geschlechter gleichzeitig erlaubt. Daraufhin nahm die Anzahl der Badegäste derartig zu, dass die Anlage vergrössert werden musste. Gleichzeitig wurden die abschirmenden Holzverschläge beseitigt. Für diesen Eingriff wurde die Nutzung der Uferzone in der ganzen Tiefe notwendig.

1973 wollte man das Rheinbad Breite schliessen. Wie im St. Johann wurde ein Verein gegründet, welcher dann den Betrieb weiterführen konnte.



Die Unterhaltskosten sichert sich der Verein «Rheinbad Breite» mit einem Restaurationsbetrieb, der bis in die Abendstunden offen hat und auch von bekleideten Gästen gerne benutzt wird.


1984 machte ein Student der Zürcher Kunstgewerbeschule den Vorschlag, das Bad in eine Sport- und Kulturanlage umzuwandeln, die das ganze Jahr benutzbar sein sollte.

Nebst Erhaltung der Metallstruktur hätte ein Floss mit Bar, Planschbecken und Sonnendeck angekuppelt werden sollen. Auf diese Anregung hin schrieb das Baudepartement einen Wettbewerb aus. Es wurden mehrere teilweise sehr interessante Projekte eingereicht.



Während im Santihans-Badhysli ein eher bescheiner Kiosk für Speis und Trank dient, verfügt das «Strandcafé» im Breite-Badhysli über eine ausgebaute Küche mit drei Köchen und Köchinnen.


Es geschah dann aber nichts, obwohl 80'000 Franken für die Projekte ausgegeben wurden.

1991 wurde meuchlings beschlossen, das Bad abzubrechen. Zum GliUck erhob sich Widerstand, neue Projekte wurden eingebracht. Es wurde mit viel Initiative eine Unterschriftenaktion gestartet und von über 10'000 Personen unterzeichnet und als Petition an den Regierungsrat übewiesen.


In der Folge hat die Christoph-Merian-Stiftung (CMS) die Geschicke des Breite-Bads an die Hand genommen, wobei die grössere HäIfte der Installation rheinaufwärts abgerissen worden war. Die Investition der CMS betrug knapp eine Million Franken. Für den Betrieb und Unterhalt sorgt auch im Breite-Badhysli ein Verein.



Dieses «Fräulein vom Service» ist stolz darauf, «vo hingefüüre» im Baselbiet zu stammen. Auch die Köchin stammt aus dem Baselbiet. Diese ländliche Crew ist wohl dafür verantworltich, dass Küche und Service einen guten Ruf genissen.



Die Gründung der Vereine «Rheinbad Breite» und «Rheinbad St. Johann»


Im Jahre 1972 hatte die Finanzkommssion der Stadt Basel die Kredite für den Betrieb der Rheinbäder Breite und St. Johann gestrichen.

Obwohl im grossen Rat eine parteiübergreifende «Lobby» für die Rheinbäder wirkte, unter anderem mit dem legendären Andreas «Aisse» Christ, liberal, Mary Paravicini, Landesring, Ruedi Bantle, PdA, glaubte man nicht mehr an die Badhysli. Der Rhein war zu jener Zeit abgeschrieben.

Man wollte - wie auch jetzt wieder - sparen. Es ging im St. Johann vor allem um 150'000 Franken Lohnkosten pro Saison: Es waren drei Bademeister und eine Kiosfrau angestellt, die bei jeder Witterung anwesend waren.

Es wurde dann eine Unterschriftenaktion gestartet und eine Petition an den Regierungsrat überreicht und im Jahre 1973 eine Pressekonferenz einberufen. Anschliessend wurden die Vereine «Rheinbad Breite» und «Rheinbad St. Johann» gegründet, und bald darauf konnten Pachtverträge mit der Stadt Basel unterschrieben werden. Die juristische Vorarbeit leistete der verstorbene Versicherungsjurist Buxtorf. Seitdem führen die Vereine die Bäder.



Dräuend hängt eine schwarze Gewitterwolke über der Roche am gegenüberliegenden Ufer - doch knapp eine Stunde nach dieser Aufnahme, war der Himmel wieder blau.



Die Wasserqualität


Die erste Frage eines Nicht-Rheinschwimmers wenn er erfährt, dass man im Rhein badet, ist meistens: Ist das nicht unsauber und gefährlich? Den Fluss muss man kennen, sonst kann er gefährlich sein. Unsauber ist er aber nicht. Die Wassertrübung und die manchmal braune Farbe rühren meist von Erdpartikeln her. In den vielen Jahren, seit ich (André d'Aijourd'hui, red.) im Rhein bade, habe weder ich noch meine alten und jungen Badefreunde je die kleinste, gesundheitliche Beeinträchtigung vom Rhein erfahren. Der chemische Verschmutzungsgrad ist weitgehend zurückgegangen, und die bakterielle Belastung des Rheinwassers ist geringer als in einem Gartenbad bei Hochbetrieb!


Schweizerhalle und die Folgen


Am 1. November 1986 hat ein Grossbrand Lagerräume der Firma Sandoz in Schweizerhalle verwüstet. In der Folge gelangten grosse Mengen Giftstoffe, vor allem Quecksilberverbindungen, in die Luft und ins Rheinwasser.

Viele Leute hatten noch einige Zeit danach Angst, im Rhein zu baden. «Der Rhein ist tot», lautete das Schlagwort. Ein grosser Teil der Wasserfauna, Fische und Kleinlebewesen sowie Algen wurden tatsächlich zerstört. Heute sind aber praktisch keine Chemikalienrückstände mehr anzutreffen und der Zustand ist wie zuvor.

Sandoz hatte in der Folge mit zehn Millionen Franken einen «Rheinfonds» geschaffen, und internationale Experten wurden als Berater verpflichtet. Unter anderem wurde über den Rhein die Datenbahk «Inforhin» geschaffen, die grenzüberschreitend funktioniert. Es wurden auch Fische eingesetzt. Der Fischbestand ist in der Zwischenzeit mindestens so gut, wenn nicht besser, als vor der Katastrophe.


Die Wasseruntersuchung


Das kantonale Laboratorium untersucht regelmässig das Rheinwasser und gibt während der Badesaison ein Bulletin zur Flusswasserqualität heraus. Aus drei Entnahmestellen wird eine Wasserprobe an immer der gleichen Stelle entnommen und sofort ins Labor gebracht. Bei einer Untersuchungsmethode wird mittels einer Vakuumpumpe ein bestimmtes Quantum Wasser durch ein Filter gesaugt, dieses wird dann getrocknet und mit Farbstoffen behandelt. Die Bakterien werden so angefärbt und die sogenannte Gesamtbakterienzahl kann ausgezählt werden. Mit einer anderen Methode wird die sogenannte Keimzahl bestimmt, nämlich auf Nährböden, die in einem Brutschrank bebrütet werden. Für die Beurteilung einer gesundheitlichen Gefährdung werden die Bakterien Escherichia coli und Salmonella ermittelt und ausgezählt.

E. coli und die anderen «coliformen» sind Darmbakterien, die auch im gesunden Darm vorkommen und zur normalen Verdauungsfunktion gehören. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung könnte sich nur ergeben, wenn bei schlechter Beurteilung der Wasserqualität von einer ohnehin geschwächten Person literweise Rheinwasser.geschluckt wurde.

Für einen Menschen mit intaktem Immunsystem besteht keine akute Gesundheitsgefährdung.


Nach der Wasserqualität nochmals zur Lebensqualität:


Der Schriftsteller Hansjörg Schneider schreibt zum Thema «Baden im Bach»:



Der schrullige Zofinger Schriftsteller Hansjörg Schneider hat den Rhein nie als Kloake gekannt und badet darum um so lieber darin. Die Foto stammt von der szenischen Lesung «Silberkiesel», die Jürg-Peter Lienhard in Zusammenarbeit mit Schneider und im Auftrag der Migros Basel inszeniert hat.


Der Bach hat siebzehn Grad, es ist abzulesen an der Quecksilbersäule. Ich wandere den Treidelweg stromaufwärts. Zwischen den Steinbrocken der Böschung spriesst allerlei Grün. Blumen blühen hier, Malven und Nachtkerzen, von Naturfreunden liebevoll gesät. Einige Stengel sind abgerissen, man weiss nicht recht, soll man sich ärgern oder freuen darüber, dass hier jemand wie an einem Waldrand Blumen gepflückt hat.

Ich stehe bis zu den Knien im Fluss und lasse mich fallen. Das ist jedes Mal neu und überraschend. Die Kälte umfängt und trägt dich, und wenn du die Ohren ins Wasser legst, hörst du die Kiesel auf dem Grunde rollen.

Beim Badehaus unten entsteigst du dem Fluss auf einer Eisenleiter. Hier stehen fingerlange Fische. Sie verschwinden, wenn man auftaucht, und wenn man geduscht hat, stehen sie wieder da.

Das ist der kleine Schwumm.

Am Nachmittag, wenn die Sonne das Wasser erwärmt hat, wimmelt es von Leuten im Badehaus. Einige tun geschäftig, putzen Spinnweben weg oder zupfen dürre Blätter von den Pflanzen. Andere jassen oder liegen da und lassen sich bräunen. Jeden Frühsommer, wenn die Badesaison beginnt, sieht man wieder die gleichen Gesichter. Man kennt sich, man duzt sich, und wie letztes Jahr schaut man gemeinsam hinaus zu den Schiffen.

Gegen Abend mache ich den mittleren Schwumm.

Kurt hat mich dazu überredet. Er ist pensioniert und besitzt eine wasserdichte Kamera, mit der er schwimmend fotografieren kann. Er will mit mir ins Dalbe-Badhysli hinauf und mir dort eine Crèmeschnitte bezahlen, aber das ist mir zu weit. Wir einigen uns auf die Wettsteinbrücke.

Kurt trägt Sandalen an den Füssen. Man kann nie wissen, vielleicht liegen Glassplitter herum. Wir besteigen die Vogel-Gryff-Fähre. Touristen sitzen darin und Frauen mit ihren Kindern. Sie bestaunen uns wortlos. Ein Mensch in Badehose mitten in der Stadt, das ist wie ein Eichhörnchen im Park.

Das Rheinbord liegt wieder schön an der Sonne. Es ist
dicht bewachsen mit Dornen und kräftigen Sommerblumen. Es summt, man sieht sogar Schmetterlinge.

Kurt zieht seine Sandalen aus und watet sorgfältig ins
Wasser. Wir lassen uns treiben, langsam in die Flussmitte schwimmend. Die Strömung zieht uns unter der Wettsteinbrücke hindurch. Dort oben beugen sich Leute über die Brüstung und winken. Kurt winkt zurück. Er reckt den Kopf aus dem Wasser, zeigt mit der rechten Hand nach Norden und ruft laut und deutlich «Gohts do no Rotterdam?»

Plötzlich liegt man ganz allein im Strom. Die Ufer sind weit weg. Das Ausflugschiff «Basler Dybli», von der eine Kinderschar herübergewinkt, sieht man kaum mehr. Die rufenden Touristen auf der mittleren Brücke hört man wie durch Watte. Man schwimmt in diesem Fluss, man hat nur noch zu tun mit Wasser und Luft, mit Schwimmen und Atmen und vielleicht noch mit den schreienden Spiren dort oben, man treibt gegen Norden Richtung Meer.


…und auch Noldi Schneider besang das Rheinbaden

Der verstorbene frühere Basler Waisenvater und beliebte Vorsteher des Erziehungsdepartementes, alt Regierungsrat Arnold Schneider, schreibt in seinem Büchlein «My Rhy»: «Zu den schönsten Jugenderinnerungen gehört das Schwimmen im Rhein. Zwar wird sich der Fluss-Schwimmer auch im Gartenbad, im See oder im Meer bewähren, glücklich fühlt er sich nur in jenem Fluss, in dem er das Schwimmen gelernt hat.»

Von Redaktion

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Lesen Sie, was Christoph Mangold zum 25-Jahre-Jubiläum des Vereins Rheinbad St. Johann geschrieben hat


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