Artikel vom 07.05.2010

Bücher

Ein revolutionäres Buch

Nicht die «Architektur», sondern die Symbolik im elsässischen Fachwerk - das ist die bahnbrechende Erkenntnis aus dem neuen Werk von Marc Grodwohl «Habiter le Sundgau», das er am Sonntag, 9. Mai 2010, an der Foire du Livre in St-Louis signiert

Von Jürg-Peter Lienhard



Die Renaissance stellte den Menschen in den Mittelpunkt, was Cesariano (rechts) im Gegensatz zu da Vinci (links) korrekt wiedergibt. Illustrationen aus Marc Grodwohls «Habiter le Sundgau» und der Humanisten-Bibliothek von Schlettstadt.


Nein, es ist nicht Leonardo da Vincis Mann mit den gespreizten Armen und Beinen, der da hälftig auf elsässischem Fachwerk auf dem Umschlag von Marc Grodwohls neustem Buch «Habiter le Sundgau» abgebildet ist. Das italienische «Universalgenie» hat mit dem berühmten nackten Mann die romanische Architektur-Theorie von Vitruvius Maximus falsch interpretiert. Cesare Cesarianos «Spreiz-Mann» hingegen widerspiegelt die «neue» Erkenntnis der Renaissance, die nicht mehr Gott, sondern den Menschen ins Zentrum stellt und daher den Schnittpunkt im Bauchnabel setzt.



Umschlag des neuen Buchs von Marc Grodwohl mit Titelillustration aus Cesarianos Renaissance-Symmetrik in Übereinstimmung mit dem alemannisch-elsässischen Fachwerk.

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