Artikel vom 14.05.2009

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Am Radio DRS II aktuell

Verschoben auf Samstag, 16. Mai 2009 - 12.03-12.30 Uhr

art-tv.ch, die unabhängige Kultur-Plattform

art-tv.ch berichtet mit Videobeiträgen über die Highlights der Schweizer Kulturlandschaft und verzeichnet rund 4 Millionen Zugriffe pro Monat aus aller Welt

Von Redaktion



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Am Samstag, 16. Mai 2009 (verschoben vom Freitag, 15. Mai), sendet das Schweizer Radio DRS II in seiner Rubrik «DRS II aktuell» zwischen 12.03 bis 12.30 Uhr vor den Mittagsnachrichten einen Beitrag über art-tv.ch, dem «kulturfernsehen im netz». Es ist kein klassisches Medium, sondern eine Plattform für Kulturvermittlung, schreibt Felix Schenker von der Chefredaktion an webjournal.ch. Am Samstag, 16. Mai feiert art-tv.ch sein fünfjähriges Jubiläum.


Finanziert werde das «kulturfernsehen im netz» von der Volkart Stiftung, der Europäsichen Union, den Kantonen Basel-Landschaft, Aargau, Thurgau, Luzern und Appenzell AR, der Stadt Zürich, sowie von Mitgliedern und Gönnern.

Felix Schenker legt Wert darauf, dass «nur Dinge vermittelt werden, die wir selber auswählen - und zwar auf Grund unserer inneren Überzeugung». Das erkläre die in der Regel stets positive Selektion. Gemeint ist, dass nur Berücksichtigung finde, was die Redaktion überzeuge.

Die Plattform sei «sehr unabhängig, zumal niemand von dieser Arbeit leben» müsse. Allerdings bestehe die Redaktion nicht aus Journalisten und mache daher auch keine Kulturkritik.

Die meisten Redaktionsmitglieder seien Akademiker, die sich für art-tv teilzeitlich engagierten. Die Idee geht auf Schenker zurück, der zehn Jahre lang eine Galerie für Gegenwartskunst in Luzern führte. Damals hätten die Zeitungen jeweils darüber berichet; das Ferhsehen und Privatradion jedoch überhaupt nicht.

So entstand art-tv.ch gewissermassen als «Selbsthilfe-Instrument» für Kulturvermittler, um ihre Arbeit bekannter zu machen - und zwar nicht nur mit Text, sondern auch mit audio-visuellen Mitteln. Wer Gelegenheit erhalten darf, um seine Arbeit vorzustellen, bestimmt ein Vierer-Team der Redaktion.

«Wenn man uns journalistisch einordnen müsste oder will, dann wäre es selbstverständlich am ehesten anwaltschaftlicher Journalismus», schreibt Schenker. «Entscheidend ist für mich aber weniger die formale Form als die innere Haltung, die man hat. So würde ich uns eigentlich am liebsten als Kulturagenten bezeichnen, die für etwas einstehen, das ihnen wichtig ist.»

Am Samstag, 16. Mai feiert art-tv.ch sein fünfjähriges Jubiläum.

Zwar ist folgendes Kompliment von Felix Schenker an die Redaktion webjournal.ch persönlich gemeint, aber weil es doch zutrifft, wollen wir unseren Scheffel nicht unter dem Licht ruhen lassen, sondern es hier wiedergeben. Dabei ist es reiner Zufall, dass seine Mail (gesendet am 14. Mai 2009, bereits um 6.16 Uhr in der Frühe) gleichentags bei webjournal.ch eintraf, als die Mittagsnachrichten über den Stellenabbrau bei Bund und Tages Anzeiger berichteten:

«Ihr Beispiel zeigt mir einmal mehr, dass kritischer Journalismus vielleicht heute nur noch AUSSERHALB des Medien-Systems möglich ist. Eine souveräne Gesellschaft könnte sich das durchaus etwas kosten lassen. Sei es mit Staatsgeldern oder finanziert durch eine Stiftung. Aber das ist vielleicht zu utopisch. Auf der anderen Seite gibt es ja heute schon Städte, die sich Stadtbeobachter leisten, die mit einem Aussenblick blinde Flecken aufspüren sollen. So etwas Ähnliches machen Sie mit Ihrer Arbeit ja eigentlich auch.», Felix Schenker, Chefredaktion art-tv.ch

Aus programmtechnischen Gründen können wir leider nur vier Direkt-Links eingeben. Kopieren Sie daher diesen fünften, uns nachträglich zugespielten Link in die URL-Adresszeile Ihres Browsers, um den Beitrag zur Ausstellung über C.A. Loosli in der Schweizerischen Nationalbibliothek Bern zu gelangen:

http://www.art-tv.ch/acloosli.html

Von Redaktion

Für weitere Informationen klicken Sie hier:

• Direktlink zu art-tv.ch

• Sendebeispiel C.A. Loosli

• Looslis Schattmattbauern

• Beitrag über Looslis ersten Verleger Fritz Schwarz


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