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Stadtentwicklung Basel

«Ehrlichkeit und Anständigkeit»

Wer ist Lukas Ott, der neue Stadtentwickler Basels?

Der Basler Stadtentwickler in spe, Lukas Ott, bis 1. Dezember 2017 Stadtpräsident von Liestal, hielt am 1. Mai 2017 in Liestal eine bemerkenswerte Rede

Von Redaktion



Stadtpräsident Ottl spricht am 1. Mai 2017 zur Bevölkerung von Liestal. foto@jplienhard.ch © 2017


Wer ist der neue Stadtentwickler Basels? Lukas Ott gehört zu einem Pfarrers-Clan, deren hervorragende Mitglieder sich stets nie gescheut haben, vor allem politisch dezidiert Stellung zu beziehen. In seinen Ansprachen verrät er ein aufgeklärtes Hintergrundwissen auf der Basis seiner humanistischen Bildung. Damit unterscheidet er sich von vielen lokalen Politikern, denen einfach ein breiterer Horizont mangelt, um in Erinnerung zu bleiben oder Wirkung zu zeigen. Ein Beispiel ist Lukas Otts Rede an der 1.-Mai-Feier 2017 in Liestal. Diese Rede hat sehr viel mit Liestal zu tun, die sich auf die Geschichte des Stedtlis bezieht, aber Anlass ist, seinen persönlichen Standpunkt für die Gegenwart zu formulieren. Für mehr hier klicken:
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Stadtentwicklung Basel

Lukas Ott wird Basler Stadtentwickler

Der amtierende Stadtpräsident von Liestal tritt die Nachfolge von Thomas Kessler an

Von Redaktion



Lukas Ott, zurzeit Stadtpräsident von Liestal, wird per 1. Dezember 2017 Stadtentwickler Basel. foto@jplienhard.ch © 2017


Der neue Leiter der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt ist ein Baselbieter, aufgewachsen in Allschwil, und derzeit amtierender Stadtpräsident von Liestal. Wie das Präsidialdepartement Basel-Stadt am Mittwoch, 16. August 2017, mitteilt, wird Lukas Ott sein Amt in Basel am 1. Dezember 2017 antreten. Er bleibt aber Präsident des trinationalen Eurodistrict Basel (ETB) für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dreiland, wofür er Anfang Jahr das jährlich wechselnde Präsidium übernommen hat. Für mehr hier klicken: Mehr...

Sozialskandal

40 Jahre Schlumpf-Museums-Besetzung

Fritz und Hans Schlumpf, die beiden Schweizer Industriellen sind als Wirtschaftsverbrecher verurteilt worden, weil sie ihre Automobilsammlung in Mulhouse mit unterschlagenen Mitteln finanzierten

Von Jürg-Peter Lienhard



Ich bin zwar nicht am Tatort erwischt worden, aber wurde von den in Basel im Hotel Drei Könige abgestiegenen Schlumpfs in Basel angeklagt - vergeblich…


Am 7. März 2017 ist es 40 Jahre her, als die Arbeiter der Schweizer Industriellen-Brüder Fritz und Hans Schlumpf die private Automobilsammlung der Gebrüder in Mulhouse (Elsass) besetzten, nachdem ich vier Wochen zuvor als erster Journalist/Photoreporter illegal über das Dach in die Halle mit den 450 bis zum letzten i-Tüpfelchen restaurierten Oldtimern eingestiegen bin und dort die allerersten Fotos im streng geheimgehaltenen Privatschatz machte. Für mehr hier klicken:
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Musik

Vier spannende Tage Basel Composition Competition

Christoph Müller, Gründer /Organisator, hat eine Glanzleistung in vielerlei Hinsicht vollbracht und erfolgreich Basel einen neuen Anstoss für neue Musik gegeben

Von Jürg-Peter Lienhard



Das Theater-Foyer in Basel war Schauplatz des ersten Kompositions-Wettbewerbes BCC in Basel. © foto@jplienhard.ch 2017


«Musik ist am schönsten, wenn sie vorbei ist»… Wenn mich nicht alles täuscht, so war das der Komiker Karl Valentin (1882–1948), dem so ein Satz entwischte. Und mutmasslich nicht nach einem Konzert «Neuer Musik» oder «neuer Musik», denn die hat er nicht mehr erlebt.




Das Kammerorchester Basel mit dem bemerkenswerten Franck Ollu am Pult. © foto@jplienhard.ch 2017

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Vorbilder

Eingeweiht: Marc-Grodwohl-Strasse in Ungersheim

Der Gründer des Ecomusée d’Alsace wird zu Lebzeiten geehrt

Von Jürg-Peter Lienhard



Ein gewöhnliches Strassenschild - aber weder der Name noch die Geschichte dahinter sind gewöhnlich… © foto@jplienhard.ch 2016


Der unter skandalösen politischen Umständen buchstäblich seines Lebenswerkes Ecomusée d’Alsace enteignete Gründer und Pionier einer weit über das Freilichtmuseum hinausgreifenden kulturellen Bewegung, ist am Samstag bereits zum zweiten Mal in Ungersheim geehrt worden: Ihm und zwei ebenfalls kämpferischen Frauen sind drei Strassen nach deren Namen benannt. Für mehr hier klicken: Mehr...

Konzert

Stehende Ovationen in der Martinskirche

Hintergrund zum Basler Auftritt von «Les Elles Symphoniques»

Das erste Frauen-Symphonieorchester im Dreiland hat am ersten der beiden Konzerte in der Nordwestschweiz in Basel in der Martinskirche unter der Leitung von Valérie Seiler einen überzeugenden Einstand gegeben

Von Jürg-Peter Lienhard



Die fröhlichen Musikerinnen aus dem Dreiland - «Les Elles Sympohniques» vor dem Sevogel-Brunnen auf dem Martinskirchplatz von Basel. © foto@jplienhard.ch


Wenn man von einem Anlass oder von Künstlern begeistert ist, dann neigt man dazu dieser Begeisterung mit Superlativen Ausdruck zu geben. Ich verzichte darum darauf, um meine Glaubwürdigkeit nicht zu untergraben: Das erste Konzert in der Nordwestschweiz des «1. Frauen-Symphonieorchesters im Dreiland - Les Elles Symphoniques» in der Basler Martinskirche am 4. September 2016, war ein Erfolg. Sowohl musikalisch wie auch vom Publikumsaufmarsch. Für mehr hier klicken:



Wenngleich das Elftausendjungfern-Gässlein gleich danben liegt, entschloss ich mich für diese Aufnahme für das Archivgässlein, das nicht so düster ist, weil es nicht eine so enge Gasse ist. © foto@jplienhard.ch

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Nekrolog

André-Paul Weber, der «Vater der Palmrainbrücke» ✟

Der hochgebildete Elsässer aus Huningue, Gründer der «Académie des marches de l’est», überzeugter Europäer, Schriftsteller und Gelehrter starb 89jährig

Von Jürg-Peter Lienhard



André-Paul Weber, grosser Mann im Dreiländereck und Europäer der ersten Stunde, zeigt 2015 sein letztes veröffentlichtes Buch an der berühmtesten Buchmesse in Frankreichs Osten in St-Louis. © foto@jplienhard.ch 2016


Noch sind zuverlässige Details um das Ableben von André-Paul Weber erst als Gerüchte bekannt, weil sein Tod noch kaum 24 Stunden alt ist. Aber man wusste allenthalben, dass der 89jährige zumal mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Seine politische Laufbahn war geprägt von seinem Engagement für die elsässische Grenzregion zwischen Hüningen und St-Louis, wo er lange auch den Gemeindeverbund Comcom präsidierte. Hier nannte man ihn den «Vater der Palmrainbrücke», war er doch als Europäer der ersten Stunde massgeblich an deren Verwirklichung beteiligt. Für mehr hier klicken: Mehr...

Musik

Das 1. Frauen-Symphonieorchester im Dreiland - Les Elles Symphoniques

Warum denn jetzt auch noch ein Frauen-Symphonieorchester?

Ein banaler Zufall legte einen erstaunlichen Zustand offen

Von Jürg-Peter Lienhard



«Les Elles Symphoniques», das 1. Frauen-Symphonieorchester im Dreiland beim Gründungskonzert von 2014 in Wittenheim (Elsass). Foto zVg


Das wollte Valérie Seiler im Sommer 2014 einfach nicht in den Kopf. Dabei konnte sie sich auf ihre umfangreiche professionelle Adresskartei stützen: Als man die Dirigentin für ein ad-hoc-Sinfonieorchester während der Italienfestwochen im elsässischen «Bassin potassique» beauftragte, waren lediglich Musikerinnen für ein Engagement frei. Dieser Zufall liess sie nachdenklich stimmen: Werden Frauen weniger engagiert, fragte sie sich?



Valérie Seiler, die Gründerin und Dirigentin von «Les Elles Symphoniques» während eines Konzertes ihrer vielen «Schützlinge» aus verschiedenen musikalischen Fächern. © foto@jplienhard.ch 2016

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Konzert

Stille und Geschrei von «basel sinfonietta» am Radio

Das vorletzte Konzert im Rahmen des Saison-Programmes «Epicycles 1–6» als Aufzeichnungs-Zusammenfassung auf SRF Kultur

Von Jürg-Peter Lienhard



Umschlags-Illustration des Programms «Epicycles 1–6» von «basel sinfonietta».


Am Mittwoch, 18. Mai 2016, um 22 Uhr, strahlt das Schweizer Kulturradio SRF II einen Mitschnitt des 5. Zyklus-Konzertes «Epicycle 5 Wohnzimmer Griechenland» von «basel sinfonietta» vom vergangenen April aus. Wie es sich bei «basel sinfonietta» gehört, ist es ein gewiss ungewöhnliches «Konzert», wenn man dem so sagen will: Stille ist vorherrschend, aber auch geschrieen wird - was sich aber vielleicht am Radio weniger nachvollziehen lässt, als es im Konzertsaal des Basler Stadt-Casinos als hochinteressantes Spektakel verfolgen liess. Wie alle der Konzerte von «basel sinfonietta» ist auch dieses ein Erlebnis (gewesen) und alle, die es verpassten, haben wirklich etwas sehens- und hörenswertes verpasst. Auch wenn dem einen oder anderen ein «déjà vu» (oder «déjà entendu») vorgekommen sein mag. Für mehr hier klicken: Mehr...

Theater Basel

Saison 2016/17 am Theater Basel: «Vom Mythos der Möglichkeiten»

Pressekonferenz zum Spielplan an Oper, Schauspiel und Ballett zu einem anspruchsvollen Generalthema, das aus vielen Perspektiven beleuchtet werden soll

Von Jürg-Peter Lienhard

Angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien und Afrika, was Millionen von Menschen in die Flucht treibt, haftet dem Begriff «Schicksal» etwas Skandalöses an. Denn es ist ebenso verstörend wie anmassend, wollte man das individuelle Unglück, globale Nöte, gesellschaftliches wie persönliches Scheitern oder auch Gelingen mit «Schicksal» zu erklären. Unter diesen Gesichtspunkten will der Basler Theaterdirektor Andreas Beck und seine Crew in der am Dienstag, 10. Mai 2016, vorgestellten Saison 2016/17 erkunden, was vom «Mythos der Möglichkeiten» in uns lebt und uns antreibt. Für mehr hier klicken: Mehr...

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