Neue Artikel auf webjournal.ch

Editorial

Ferien bis 15. August 2010

Nach sechs erfolgreichen Jahren macht die Redaktion webjournal.ch endlich mal eine Pause…

Von Redaktion



Verehrte Leser, bildhübsche Leserinnen. Der Editor ist an ein neues Domizil umgezogen. Die Koordinaten der Redaktion webjournal.ch sowie des Vereins webjournal.ch (nachfolgend nochmals wiederholt) bleiben aber gleich.

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Bücher

Ein revolutionäres Buch

Nicht die «Architektur», sondern die Symbolik im elsässischen Fachwerk - das ist die bahnbrechende Erkenntnis aus dem neuen Werk von Marc Grodwohl «Habiter le Sundgau», das er am Sonntag, 9. Mai 2010, an der Foire du Livre in St-Louis signiert

Von Jürg-Peter Lienhard



Die Renaissance stellte den Menschen in den Mittelpunkt, was Cesariano (rechts) im Gegensatz zu da Vinci (links) korrekt wiedergibt. Illustrationen aus Marc Grodwohls «Habiter le Sundgau» und der Humanisten-Bibliothek von Schlettstadt.


Nein, es ist nicht Leonardo da Vincis Mann mit den gespreizten Armen und Beinen, der da hälftig auf elsässischem Fachwerk auf dem Umschlag von Marc Grodwohls neustem Buch «Habiter le Sundgau» abgebildet ist. Das italienische «Universalgenie» hat mit dem berühmten nackten Mann die romanische Architektur-Theorie von Vitruvius Maximus falsch interpretiert. Cesare Cesarianos «Spreiz-Mann» hingegen widerspiegelt die «neue» Erkenntnis der Renaissance, die nicht mehr Gott, sondern den Menschen ins Zentrum stellt und daher den Schnittpunkt im Bauchnabel setzt.



Umschlag des neuen Buchs von Marc Grodwohl mit Titelillustration aus Cesarianos Renaissance-Symmetrik in Übereinstimmung mit dem alemannisch-elsässischen Fachwerk.

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J.-P. Lienhards Lupe

Ätsch ätt…

Etwas Besserwisserei für Unwissende…

Von Jürg-Peter Lienhard



Was ist eine Präpostion? Und was eine Deleatur? Oder eine Ligatur?… Kleine Begriffskunde um den unbedachten Affenschwanz @

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Elsass - Allgemeines

«Tempis pour eux!»

50 Kilo Gschwellti, 200 Merguez und ein Fass Tabulé zum verschenken: Das traditionelle Geissàfàscht in Biederthal vom 1. Mai 2010 war ein voller Erfolg, aber wegen des störrischen Wetters blieben diese Bio-Fressalien übrig

Von Jürg-Peter Lienhard



Die Geisslein am «Geissàfàscht» waren die «Hauptpersonen», und die Kinder schlossen sie ins Herz. An der Tombola musste man das Gewicht dieses Zickleins erraten, um es zu gewinnen. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010


«Les absents ont tojours tort» - die Abwesenden haben immer Unrecht. «Tempis pour eux», sagte Agnès Fernex, die «Managerin» («ohni Boni») der Domaine du Geissberg, auf die Frage, ob die Abwesenden denn nicht etwas von der tollen Atmosphäre verpasst haben. Tatsächlich war trotz abwechselnden Schauern die Stimmung «bombig», ausgelassen, kinderfreundlich und auf demselben Niveau, wie alle Gäste: einfach fabelhaft.



Was nicht in den Magen runterrutschte, wird im Kühlraum der Geissenkäserei der Fernexen aufbewahrt und kann von Liebhabern in der nächsten Woche gratis abgeholt werden. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010

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Elsass - Allgemeines

Der Kachelofen hat noch lange nicht ausgedient!

Offene Türen im Atelier der Oltinger Ofensetzer Spenlehauer–Spiess vom Freitag, 30. April, bis Sonntag, 2. Mai 2010, von 10 bis 18 Uhr

Von Jürg-Peter Lienhard



Eigenkreation aus dem Hause Spenlehauer–Spiess: Ein «transportabler» Kachelofen. Farbe und Grösse, nicht aber die Form kann der Kunde bei diesem Modell auswählen. Christian Fuchs (links) ist der Nachfolger von Pierre Spenlehauer, für den schon Dominique Spiess (rechts) die Kacheln machte. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010


Ein Kachelofen aus dem Sundgauer Atelier Spenlehauer–Spiess in Oltingue ist ein Kunstwerk. Der Ursprung der Kachel-Muster und die Architektur der Öfen gehen zurück bis ins 17. Jahrhundert und fussen auf der Tradition der berühmten Hafner Wanner aus Linsdorf. Die Kulturgeschichte dieser immer noch unübertroffenen Heizung ist hochinteressant, zumal wenn man sie von berufenen Kunsthandwerkern geschildert und vorgeführt bekommt.



Und das ist ein fest eingebauter Kachelofen aus dem Hause Spenlehauer–Spiess. Er befindet sich in der Auberge Paysanne von Lutter, wo er Teil der «Büürà-Stubà» ist, die Christian Fuchs für die äusserst ehrbaren Besitzer dieses Sundgauer Gasthofes gestaltet hat. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010

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Elsass - Allgemeines

Tip für den 1. Mai

Auf zum Geissàfàscht!

Der traditionelle «Tag der Offenen Tür» auf der Bio-Domaine du Geissberg bei Etienne und Agnès Fernex in Biederthal am 1. Mai 2010 als Ausflugstip

Von Jürg-Peter Lienhard



Eines der sympathischsten Festlein in der Region, im Sundgau sowieso. Und hier trifft man auch ganz kultivierte Leute aus dem ganzen Dreiländereck. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010


Die lustigen Sprünge der Zicklein, das wohlige Grunzen der seltenen Wollschweine, das Gackern der zutraulichen Hühner, aber auch die feinen Geisskäse, Grilladen vom Holzkohlengrill, Bio-Wein aus dem Elsass und die wunderbare Stimmung mit Musik, Gauklern, Kinder-Attraktionen - das ist jedes Jahr ein Feiertagsvergnügen, wie man es sich für die ganze Familie nur wünschen kann. Und praktisch ist, dass man mit dem 10er Tram bequem und mit dem U-Abo (mit 15 Minuten Spaziergang) dahinkommt. Das Festlein findet bei jeder Witterung statt (Festzelt).



Abends spielt «Famiglia Rossi» auf und lädt zum Tanzbeinlüften…

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Rubrikübergreifendes

Kommt das 3er-Tram nach St-Louis?

Es ist noch kein Meilenstein, aber ein erster Schritt: Basel und Saint-Louis haben eine Finanzierungsvereinbarung für die Planung der Tramverlängerung Burgfelden-Grenze nach St-Louis Gare Ouest unterzeichnet

Von Redaktion



Der Basler Regierungsrat Hans-Peter Wessels erläutert die Vereinbarung am Rednerpult in der Mairie von St-Louis. Im Hintergrund rechts die Büste mit der Jakobiner-Mütze ist diesmal eine Version von Mariannelà aus dem 19. Jahrhundert - und nicht Brigitte Bardot, die von Mireille abgelöst worden ist, die ihrerseits wieder von Cathérine Deneuve, die wieder… Foto BVB, zVg


Diese geniale grüne Farbe des in Basel wohnhaften Grafikers Armin Vogt: Wird sie noch in diesem Jahrhundert die Strassen von Bourglibre und Saint-Louis «begrünen»? Wird der Traum von einer Tramverbindung des 3ers von seiner bisherigen Endstation «Burgfelden Grenze» auf Basler Boden nach «St-Louis Gare Ouest» dereinst Wirklichkeit? Immerhin bedeutet die Vereinbarung, die die Planungsfinanzierung regelt und am Donnerstag, 22. April 2010, von den Vertretern der beiden Städte in Saint-Louis unterzeichnet worden ist, ein erster Schritt in die richtige Richtung!




Comcom-Präsident Roland Igersheim seinerseits bekräftigt die Absicht des Dreiländer-Distrikts. Rechts Regierungsrat Wessels. Foto BVB, zVg

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Reaktionen

webjournal.ch auf fotointern

Die Buchbesprechung von Jürg-Peter Lienhard des Filmbuches von Ottokar Schnepf fand Abnehmer

Von Redaktion




«fotointern» ist eine schweizerische Internet-Plattform für Fotografen und den Fotofachhandel und ihr gefiel offenbar die Buchbesprechung. Abgesehen davon hat «fotointern» den auf webjournal.ch erschienenen Artikel selber und ansprechend illustriert. Die Redaktion von webjournal.ch erlaubt sich daher, unsere Leser auf den von «fotointern» redigierten Artikel hinzuweisen - siehe Direktlink, den Sie aufrufen können, wenn Sie auf die roten «weiter»-Pfeile klicken.

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Elsass - Allgemeines

80 Mal René Minéry…

Dem munteren «Wiedergeborenen», Lokalchronist seines langjährigen Sundgauer Wohnortes Waldighofen, wo schon der «Prince des poètes alsaciens» ebenfalls Berühmtheit weit über die Grenzen hinaus erlangte, zum Geburtstag

Von Jürg-Peter Lienhard



Das Geburtstagsgeschenk für den Jubilar René Minéry (Mitte): ein «very british» Velo, Marke «Raleigh Stängelibremser» - ein Geschenk allerdings zuhanden des Geschichtsarchivs der Gemeinde Waldighofen (links Seppi Haas vom Geschichtsverein und rechts François Rentz, der Spender des wertvollen Oldtimer-Velos). Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010


Hätte der Bürgermeister von Waldighofen, Henri Hoff, den Gemeindesaal nicht auf 150 Personen limitiert, die Gäste am Geburtstagsfest des beliebten alt Coiffeurmeisters, Lokal-Historiker Waldighofens, Elsass-Champion im Kunstturnen, Förderer des einheimischen Kultur- und Sportwesens, wären weit zahlreicher zu seinem 80. Geburtstagsfest vom Freitag, 16. April 2010, eingeladen worden: René Minéry zählt zu den beliebtesten Figuren im Sundgau und an seinem langjährigen Wohnort Waldighofen, wohin er mit drei Jahren von «Häsige» zugezogen, «eingewandert» ward.

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Basel - Allgemeines

10 Gangster überfielen Basler Spielcasino

Sie traktiereten etliche der 600 Gäste und Wachmänner mit Schlägen, schossen mit Maschinenpistolen und machten mehrere hunderttausend Franken Beute

Von Redaktion



Die Gangster bearbeiteten die Drehtüre und die Seitenfront am Eingang der Basler Spielhölle mit einem Vorschlaghammer. Allerdings war nicht zu erfahren, wie sie in das Innere gelangen konnten; das Panzerglas hielt stand. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010


Das war ein Überfall wie in einem Gangsterfilm - nur war das Szenario echt: Die Gangster kamen um 4 Uhr in der Frühe, als am Sonntag, 28. März 2010, die Kassen im Spielcasino «Grand Casino» an der Flughafenstrasse randvoll waren. Zehn Gangster, bewaffnet bis an die Zähne mit Maschinepistolen und Pistolen, stürmten wild um sich schiessend in die rot beleuchtete Spielhölle.



Die Basler Spielhölle in sündigem Rot: Ein Schandfleck für Basel wurde zum erfolgreichen Ziel einer französischen Gangsterbande. Aufnahme an der Flughafenstrasse, hier noch auf Schweizer Boden und mit Blick auf die Kehrichtverbrennungsanlage im Hintergrund. Foto: J.-P. Lienhard, Basel © 2010


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