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Neue Artikel auf webjournal.ch

Elsass - Kultur - Artikel vom 18.9.2007

Mit Foto-Reportage

13. Patchwork-Festival: Das Résumé in Bildern

Starke Beteiligung von Schweizer Liebhabern an diesem Festival von Quilt-Kunst und -Kunsthandwerk in Sainte-Marie-aux-Mines (Oberelsass)

Von Jürg-Peter Lienhard



Gegensätzliche «Bebilderung» in der Sonderschau des diesjährigen Gastlandes Spanien in der katholischen Kirche «Eglise de la Madeleine»: Alle drei Konfessionen des Ortes, katholische, lutherianisch-deutsche und französisch-protestantische, stellten ihre Kirchen als Ausstellungsorte zur Verfügung. Alle Fotos: J.-P. Lienhard, Basel © 2007


Auf einer Weltkarte konnten sich die rund 16‘000 Teilnehmer am 13. Patchwork-Festival vom Donnerstag 13. September bis Sonntag, 16. September 2007, in der elsässischen Vogesen-Kapitale des «Fadens» mit einer farbigen Stecknadel markieren, woher sie kommen: Sie kamen aus der ganzen Welt, mitunter von den Antipoden, aber aus jedem Kontinent. Nur von Basel kamen sie nur tröpfchenweise, denn die Basler Zeitung informiert nicht mehr, was ihre Leser an Interessantem aus dem Elsass erleben könnten…

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Elsass - Kultur - Artikel vom 18.9.2007

Mit Fotostrecke

Kunst, zusammengeschneidert

Das ist kein Angriff auf die Kunst, obwohl es um Kunst geht…

Von Jürg-Peter Lienhard



Festival-Direktor Christofero Crupi «blättert» in den Einsendungen des internationalen Patchwork-Wettbewerbes - im Hintergrund die Plakate der vergangenen Festivals. Alle Fotos: J.-P. Lienhard, Basel © 2007


Noch gibt es im Zeitalter der Massen-Billigflüge Abenteuer, und noch kann man sie gewissermassen vor der Haustüre erleben: «Quilts Amish» und die Expedition in Kilometer lange Bergwerksstollen sind nur zwei der Überraschungs-Abenteuer, zu denen am Wochenende vom Donnerstag, 13. September 2007, bis Sonntag, 16. September 2007, Sainte-Marie-aux-Mines in den elsässischen Vogesen zum Besuch des 13. internationalen Patchwork-Festivals einlädt. Die Anfahrt allein durch nimmerendenwollende Serpentinen ist das blosse Abenteuer, und dann am Ziel, warten die Abenteuer auf Schritt und Tritt auf den, der Augen im Kopf hat und Entdeckungsgelüste im Bauch.

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Ausstellung

Friedrich Dürrenmatts gezeichnete Satire im Musée Tomi Ungerer

Ein Koloss im kolossalen «Internationalen Zentrum für Illustration» in Strassburg

Von Redaktion



Der Zeichner Dürrenmatt mit einer Karikatur von Franz III.


«Meine Zeichnungen sind nicht Nebenarbeiten zu meinen literarischen Werken, sondern die gezeichneten und gemalten Schlachtfelder, auf denen sich meine schriftstellerischen Kämpfe, Abenteuer, Experimente und Niederlagen abspielen», schrieb 1978 Friedrich Dürrenmatt (1921-1990). Für mehr hier klicken:
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Corona

«Schweigen für die Kultur» - mit drei Videos

«Wortreich» stiller Protest für die Kultur

Die zweite Aktion «Schweigen für die Kultur» am Montag, 7. Dezember 2020, war eine noch beeindruckendere Lichterkette mehrheitlich junger Leute auf der langen Strecke vom Theater bis zur Kaserne

Von Jürg-Peter Lienhard



Der Abstand zwischen den Teilnehmern der Lichterkette wurde diszipliniert eingehalten. Bild: foto@jplienhard.ch © 2020


War schon die erste Lichterkette vom Stadt-Casino bis zur Mittleren Rheinbrücke vom Montag, 9. November 2020, eindrücklich, so war die zweite «Schweige-Lichterkette» einen Monat später am Montag, 7. Dezember 2020, noch eindrücklicher und länger und dauerte auch eine ganze Stunde. Die Aktion gegen das «Verschweigen» einer von Corona ausgegrenzten Kultur folgte einer Idee der gleichnamigen Aktion in Bern und wurde in Basel vom Stadt-Casino mitorganisiert.



Kultur geht vom Hirn direkt ins Herz und in die Seele… Bild: foto@jplienhard.ch © 2020

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Aufruf

«Schweigen für die Kultur»

Noch einmal Schweigen - danach aber sollte gebrüllt werden!

Aufruf zur 2. Lichterkette in Basel am Montag, 7. Dezember 2020, von 17.30 bis 18.30 Uhr, vom Theaterplatz bis zur Kaserne

Von Jürg-Peter Lienhard



Noch schweigt die Kultur, um gehört zu werden… Foto telebasel


Bereits zum zweiten Mal ruft das Stadtcasino Basel, der grosse Konzertraum in der Innenstadt, zu einer Lichterkette auf. Denn seit dem ersten schweigenden Lichter-Protest hat sich die Situation unter den Konzert- und anderen Kulturveranstaltern dramatisch verändert. Diese Schweige-Aktion sollte also anders als die erste möglichst gut gehört werden. Nicht nur vom Publikum! Für mehr hier klicken:

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Nachruf

Valéry Giscard d’Estaing ✝

Der ehemalige fanzösische Staatspräsident starb 94-jährig an Covid

Von Jürg-Peter Lienhard



Valéry Giscard d’Estaing. Foto J.-P. Lienhard, © 2020


Die französische Tageszeitung «La Libération» berichtete als eines der ersten Medien am Mittwoch, 2. Dezember 2020, um 23.30 Uhr, via die online-Ausgabe, vom Hinschied des französischen Politikers Valéry Giscard d’Estaing. Er ist am 2. Februar 1926 in Koblenz geboren worden und wurde 1974 im Alter von 48 Jahren Staatspräsident von Frankreich, was er bis 1981 blieb. Wie «La Libération» meldete, erkrankte er an Covid-19 und wurde deswegen drei Tage vor seinem Hinschied in Authon (Loir-et-Cher) hospitalisiert. (webjournal.ch brachte eine Eilmeldung um 23.55 Uhr unter «Aktuelles» am 2.12.2020 - siehe rechte Spalte). Für mehr hier klicken:

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Corona

Auch interessant für die Schweiz?

Deutsche Bank-Strategen wollen Home-Office-Steuer

Abgaberegelung für freiwillige Heimarbeit soll Benachteiligten zugutekommen

Von Redaktion

Die Corona-Pandemie ist noch immer (Stand: 12. November 2020) in vollem Gange und verbannt viele Arbeitnehmer in das Home-Office. Doch das scheint für eine grosse Gruppe gar nicht schlimm zu sein, denn gemäss einer Umfrage in Deutschland durch das Fraunhofer-Instituts vom 7. Juli 2020 (Link unten) zeigte auf, dass über 80 Prozent der Befragten zufrieden mit der Heimarbeit sind. Somit ist anzunehmen, dass das Arbeiten aus dem Home-Office auch nach der Corona-Pandemie bei vielen bestehen bleibt.
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Musik

Basel hat einen neuen Konzertraum für seine freien Orchester

Die Kirche «Don Bosco» entweiht, aber für die Musik geweiht

Von Jürg-Peter Lienhard



550 «Corona»-Plätze auf Gradin und im «Parkett» ermöglichen beinahe eine «Salle modulable». © foto@jplienhard.ch 2020


Basels «Daig» hat wieder mal die Kasse klimpern lassen. Und wie stets: für die Kultur, für die Musik. Für den Umbau der ausrangierten katholischen Kirche «Don Bosco» in der «Breite» hat sie ganze elf Millionen springen lassen. Das Tüpfelchen auf dem i ist nun eine um Welten verbesserte Akustik im nun «Salle Paul Sacher» geheissenen Kirchenschiff von 12 Meter Höhe. Es kann zudem zu einer «Salle modulable» umgestellt werden, was ganz neue Darbietungsformen ermöglicht.




Freie Sicht auf dem Gradin durch die ganze «Schuhschatel» bis zum Parkett und der Bühne. © foto@jplienhard.ch 2020

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Abschied

Ein politisches Urgestein ist verstummt: Helmut Hubacher

Er war auch Journalist und hatte fast bis zuletzt stets mit seinen Kolumnen zum politischen Alltag starke Beachtung gefunden

Von Jürg-Peter Lienhard



Helmut Hubacher ✝ Archiv-Bild © foto@jplienhard.ch 2020


Eine markig-kritische Stimme ist verstummt: Helmut Hubacher, alt Nationalrat und alt Präsident der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SPS), ist am Mittwoch, 19. August 2020, im Alter von 94 Jahren nach kurzer und schwerer Krankheit verstorben. Dies teilte seine Familie am Donnerstag, 20. August 2020, gegenüber den Medien mit. Mehr...

Abschied ✝

Corona

Jean-Marie Zoelle, Maire de St-Louis

Er wurde erst kürzlich mit einem Glanzresultat als Bürgermeister der drittgrössten Stadt im Oberelsass wiedergewählt

Von Jürg-Peter Lienhard



Jean-Marie Zoelle an der Buchmesse, die von seinem Vorgänger Jean Ueberschlag gegründet wurde. © foto@jplienhard.ch 2020


Jean Marie Zoelle starb am Montag, 6. April 2020, an den Folgen des Corona-Virus im Sankt-Petrus-Spital von Bonn, wie seine Familie gleichentags in einem Communiqué verlautbaren liess. Zoelle wurde am 28. März 2020 schon in besorgniserregendem Zustand in das deutsche Spital verbracht.
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