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Musik

Das 1. Frauen-Symphonieorchester im Dreiland - Les Elles Symphoniques

Warum denn jetzt auch noch ein Frauen-Symphonieorchester?

Ein banaler Zufall legte einen erstaunlichen Zustand offen

Von Jürg-Peter Lienhard



«Les Elles Symphoniques», das 1. Frauen-Symphonieorchester im Dreiland beim Gründungskonzert von 2014 in Wittenheim (Elsass). Foto zVg


Das wollte Valérie Seiler im Sommer 2014 einfach nicht in den Kopf. Dabei konnte sie sich auf ihre umfangreiche professionelle Adresskartei stützen: Als man die Dirigentin für ein ad-hoc-Sinfonieorchester während der Italienfestwochen im elsässischen «Bassin potassique» beauftragte, waren lediglich Musikerinnen für ein Engagement frei. Dieser Zufall liess sie nachdenklich stimmen: Werden Frauen weniger engagiert, fragte sie sich?



Valérie Seiler, die Gründerin und Dirigentin von «Les Elles Symphoniques» während eines Konzertes ihrer vielen «Schützlinge» aus verschiedenen musikalischen Fächern. © foto@jplienhard.ch 2016

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Konzert

Stille und Geschrei von «basel sinfonietta» am Radio

Das vorletzte Konzert im Rahmen des Saison-Programmes «Epicycles 1–6» als Aufzeichnungs-Zusammenfassung auf SRF Kultur

Von Jürg-Peter Lienhard



Umschlags-Illustration des Programms «Epicycles 1–6» von «basel sinfonietta».


Am Mittwoch, 18. Mai 2016, um 22 Uhr, strahlt das Schweizer Kulturradio SRF II einen Mitschnitt des 5. Zyklus-Konzertes «Epicycle 5 Wohnzimmer Griechenland» von «basel sinfonietta» vom vergangenen April aus. Wie es sich bei «basel sinfonietta» gehört, ist es ein gewiss ungewöhnliches «Konzert», wenn man dem so sagen will: Stille ist vorherrschend, aber auch geschrieen wird - was sich aber vielleicht am Radio weniger nachvollziehen lässt, als es im Konzertsaal des Basler Stadt-Casinos als hochinteressantes Spektakel verfolgen liess. Wie alle der Konzerte von «basel sinfonietta» ist auch dieses ein Erlebnis (gewesen) und alle, die es verpassten, haben wirklich etwas sehens- und hörenswertes verpasst. Auch wenn dem einen oder anderen ein «déjà vu» (oder «déjà entendu») vorgekommen sein mag. Für mehr hier klicken: Mehr...

Theater Basel

Saison 2016/17 am Theater Basel: «Vom Mythos der Möglichkeiten»

Pressekonferenz zum Spielplan an Oper, Schauspiel und Ballett zu einem anspruchsvollen Generalthema, das aus vielen Perspektiven beleuchtet werden soll

Von Jürg-Peter Lienhard

Angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien und Afrika, was Millionen von Menschen in die Flucht treibt, haftet dem Begriff «Schicksal» etwas Skandalöses an. Denn es ist ebenso verstörend wie anmassend, wollte man das individuelle Unglück, globale Nöte, gesellschaftliches wie persönliches Scheitern oder auch Gelingen mit «Schicksal» zu erklären. Unter diesen Gesichtspunkten will der Basler Theaterdirektor Andreas Beck und seine Crew in der am Dienstag, 10. Mai 2016, vorgestellten Saison 2016/17 erkunden, was vom «Mythos der Möglichkeiten» in uns lebt und uns antreibt. Für mehr hier klicken: Mehr...

Dreiland

Europaweit einzigartiger Weg am Rheinufer eröffnet

Der Rheinuferweg zwischen Dreirosenbrücke Basel St. Johann, Huningue und Weil am Rhein ist eröffnet und lädt zum besinnlichen Lesen von 24 Poesietafeln

Von Jürg-Peter Lienhard



Der neue Rheinuferweg vor dem Fabrikgelände der Novartis St. Johann ist auch ein Dichterweg für die im Dreiland gesprochene alemannische Sprache. © foto@jplienhard.ch


Das ist in Europa einzigartig: Ein Flussuferweg, der drei Länder überschreitet und mit Poesie verbindet. Nach zehn Jahren harzigem Projektieren, Taktieren und schliesslich Bauen, konnte endlich am Samstag, 23. April 2016, der Fussweg zwischen der Dreirosenbrücke beim ehemaligen Rheinhafen St. Johann und Huningue eingeweiht werden. Damit ist nun das letzte Teilstück des Dreiländer-Rheinuferweges zwischen Basel, Huningue und Weil am Rhein mit der rheinüberquerenden Fussgänger-Passerelle «Dreiländerbrücke» zu einem Ganzen zusammengefügt worden.



24 Gedichte von 24 Dichtern des Dreilands sind in Bronzetafeln verewigt und entlang des dreiseitigen Rundwanderweges in unterschiedlichem Abstand angebracht. © foto@jplienhard.ch Für mehr hier klicken:
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Kunstmuseum

Aktualisierte Fotoserie vom 18.4.2016

Auch der Neubau des Basler Kunstmuseums ist Christ-lich

Sowohl der Altbau wie nun auch der am kommenden Sonntag, 17. April 2016, öffentlich zugängliche Erweiterungsbau sind von Architekten aus der gleichen Familie mitentworfen worden

Von Jürg-Peter Lienhard



Nach 16 Monaten Schliessung: Einladung zur Besichtigung des neueröffneten Kunstmuseums Basel mit Neu- und Altbau am 17./18. April 2016. © foto@jplienhard.ch 2016


Der verstorbene Kunstsachverständige und Feuilleton-Redaktor der Basler «National-Zeitung», Wolfgang Bessenich, urteilte über den vom Architekten-Duo Paul Bonatz und Rudolf Christ in der düsteren Epoche von 1931 bis 1936 erstellten Kolossalbau des Basler Kunstmuseums diplomatisch vielsagend: «Immerhin altert er schön»… Ob man das auch vom nun fertiggestellten ebenfalls kolossal wirkenden Erweiterungsbau der Architekten Christ und Gantenbein dereinst auch sagen kann, muss sich in 100 Jahren weisen. Für so lange sei der Neubau ausgelegt, meinte Emanuel Christ, Urenkel des Altbaumeisters an der internationalen Eröffnungs-Pressekonferenz vom Donnerstag, 14. April 2016.



Blick durch einen feuerverzinkten Spalt der Sicherheitstüre zu einem Ausstellungsraum. © foto@jplienhard.ch 2016
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Banknoten

App zeigt: Wie sicher ist die neue 50-er-Note?

Die Schweizerische Nationalbank hat die Anwendung für das Smartphone gratis ins Netz gestellt

Von Redaktion



Die neuen «Grünen»: Vorne und hinten (Foto SNB).


Falls Sie heute, 12 April 2016, dem Ausgabetag der nigelnagelneuen 50-Franken-Banknoten der Schweizerischen Nationalbank (SNB) verhindern wollen, dass der Beizer, der Krämer oder der Bäcker die Polizei ruft, weil sie bei ihm angeblich mit Falschgeld wollen, dann führen Sie ihm auf dem Smartphone diese App vor: Sie ist von der SNB hergestellt worden und soll auf spielerische Weise zeigen, woran man die Echtheit der neuen «Grünen» erkennen kann. Noch ist das 50 Franken teure Papierchen so neu, dass Gauner arglosen Händlern wohl übel mitspielen könnten, weil sie noch keine der neuen Noten in den Händen hielten. Für mehr hier clicken:
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Investment

Novartis schafft 100 neue Arbeitsplätze in Huningue

Der Basler Pharma-Riese erneuert sein Vertrauen in den Standort Frankreich

Von Redaktion



Das Werk Hüningen mit der Biotech-Produktionsstätte.Luftaufnahme novartis


Hüningen (F).- Novartis will in Hüningen 100 Millionen €uro investieren und ebenfalls 100 neue Arbeitsplätze schaffen. Laut seiner Mitteilung vom 12. April 2016 an die französischen Medien, ist das 2005 in Hüningen eingeweihte «Centre biotech» die Hauptproduktionsstätte der Novartisgruppe. Es ist gleichzeitig auch der weltweit grösste Produktionsstandort für monoklonale Antikörper auf der Basis von Säugetierzellen, deren Herstellung für den Weltmarkt bestimmt ist. Für mehr hier klicken: Mehr...

Nachruf

Max Gschwend, Ballenberg-Initiant hochbetagt gestorben

Genannt «Buurehuus-Gschwend» war er einer der ersten, der die ländliche Bau- und Wohnkultur erforschte - zumal im Sundgau

Von Jürg-Peter Lienhard



✝ Max Gschwend. foto@jplienhard.ch 2016


Der Initiant des Schweizerischen Freilichtmuseums Ballenberg ob Brienz starb am 29. Dezember nach kurzer Krankheit 99-jährig, wie seine Familie am Mittwoch, 13. Januar 2016, bekanntgab. Er begann seine Laufbahn als promovierter Geograf, war dann zunächst Gymnasiallehrer in Basel. Sein Interesse für Bauernhäuser, zumal anfänglich jene von Allschwil, trug ihm bei den Schülern und den Volkskundlern den Spitznamen «Buurehuus-Gschwend» ein. Für mehr hier klicken: Mehr...

Musik

Aktulisierte Version von 13 Uhr

Pierre Boulez 90-jährig gestorben

Der französische Komponist war mit Basel und daselbst mit der Paul-Sacher-Stiftung eng verbunden

Von Redaktion



Fotoporträt Pierre Boulez vom 28. April 2011 von Jürg-Peter Lienhard aufgenommen vor dem Bischofshof in Basel kurz vor einer Veranstaltung der Paul-Sacher-Stiftung zusammen mit Heinz Holliger und Peter Hagmann. Weitere Fotos am Schluss des Artikels© foto@jptlienhard.ch 2016


Der Komponist und Dirigent Pierre Boulez starb nach langer Krankheit, wie seine Familie am Mittwoch, 6. Januar 2016, mitteilte. Für mehr hier klicken Mehr...

Oper

Conchita Wurst als Papageno in der Basler «Zauberflöte»

Die Premiere von Mozarts letzter Oper am Theater Basel hat das Publikum zwar wohlwollend anhaltend applaudiert, aber die Regie entzauberte die «Zauberflöte»

Von Jürg-Peter Lienhard



Gewöhnungsbedürftige Kostüme in der Basler Inszenierung der «Zauberflöte»: Zum Beispiel Papagenos Tunten-Kostüm, selbst wenn der Vogelfänger gemäss der überlieferten Abbildung der Wiener Uraufführung nicht viel bizarrer ausgesehen hat. Fotos zVg Sandra Then


Nach einer sensationell beeindruckenden «Chowanschtschina» mit ihren wuchtigen Bühnenbildern und dem Grossaufgebot an Mitwirkenden, durfte das Opernpublikum am Samstag, 19. Dezember 2015, im Theater Basel der zweiten Opernpremiere der neuen Direktions-Aera unter Andreas Beck sehr gespannt entgegensehen. Optisch ist die «Zauberflöte» aber, gelinde gesagt, sehr gewöhnungsbedürftig, während sie musikalisch und gesanglich die Erwartungen erfüllt und mit einigen Höhepunkten gar brilliert. Für mehr hier klicken:
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